Belgien – Italien Wett Tipp & Quoten 02.07.2021

Belgien - Italien Tipp

Das zweite Viertelfinale der EM 2021 findet am Freitag, dem 2. Juli in der Allianz Arena in München statt. Der Anpfiff für die Partie Belgien gegen Italien ist um 21 Uhr. Bereits im Vorfeld der EURO 2020, die bekanntlich jetzt erst ausgespielt wird, war Belgien unser Favorit. Und dies aus guten Gründen. Die belgische Nationalmannschaft hat diesem Ruf auch in den bisherigen Spielen entsprochen. Im Achtelfinale schmiss sie den bis jetzt noch aktuellen Europameister Portugal mit einem grandiosen 1:0 aus dem Turnier. Nachdem der aktuelle Gegner Italien in der Vorrunde dieses Turniers eine der beeindruckendsten Mannschaften war, musste man im Achtelfinale eine Verlängerung gegen Österreich überstehen. Gegen den Außenseiter musste auch das erste Gegentor für sie eingesteckt werden. Das heißt aber nicht, dass Italien jetzt am Limit angekommen ist. Im Gegenteil. Die Mannschaft hat Moral und Kampfgeist gezeigt. In der Verlängerung noch einmal zuzusetzen, war nicht selbstverständlich. Eine spannende Partie erwartet uns. Deshalb findest du in dem nachfolgenden Artikel nicht nur einen Wett Tipp, sondern zusätzlich auch noch die besten Quoten für deine Wetten.

Belgien – Italien Quoten

WettanbieterQuote BelgienQuote UnentschiedenQuote Italien
888Sport 3,303,052,375
Betano 3,413,332,46
20Bet 3,323,102,40
Belgien – Italien Sportwetten Quoten Stand 02.07.2021 19:39 Uhr

Belgien – Form und Fakten

Auch wenn wir nicht von vier lockeren Erfolgen von Belgien, auf dem Weg in das Viertelfinale bei der EM 2021, berichten können, können wir an dieser Stelle klar und eindeutig ein weiteres Mal betonen, dass die Belgier ihrer Rolle als Favorit auf dem Titel entsprechen. Sie haben vier überzeugende Leistungen gezeigt, auf die wir nachfolgend noch einmal eingehen wollen.

Das erste Spiel am Samstag, dem 12. Juni, endete mit einem vergleichsweise leicht erspielten 3:0. Belgien war in allen Teilen des Spiels dem Gegner Russland überlegen, schoss in der 10. Minute das erste Tor, in Minute 34 das zweite und kurz vor dem Abpfiff, in der 88. Minute, auch noch den dritten Treffer. Das kann man als den perfekten Start in das Turnier betiteln.

Das zweite Vorrundenspiel lief nicht ganz so locker. Dänemark ging bereits früh in Führung, doch die Belgier konnten einige große Namen pünktlich zur zweiten Halbzeit einwechseln und kamen durch eine Vorlage von De Bruyne zu Thorgan Hazard in der 54. Minute und abschließend durch einen weiteren Torschuss von De Bruyne selbst (Minute 70) am Ende zum verdienten 2:1 Sieg. Sie untermauerten ihren Status und die Qualifikation für das Achtelfinale war wie erwartet erfolgt.

Im dritten Spiel der Vorrunde spielte nicht die beste belgische Elf und gegen das defensive Finnland brauchte man bis zur 74. Minute, ehe das erste gültige Tor gefallen war. Etwas unglücklich für die bis dahin gut spielenden Finnen, dass der eigene Torhüter Lukas Hradecky an dem Rückstand beteiligt war, nachdem er den Ball nur mit den Händen streifte und er ins eigene Netz ging. Keine zehn Minuten später, in der 81. Minute, machte Lukaku mit dem 2:0 den Sieg perfekt.

Im Achtelfinale ging es am Sonntag gegen Portugal, und damit gegen den amtierenden Europameister. Trainer Roberto Martinez nahm nach einem durchwachsenen Start einige Wechsel vor was zur Folge hatte, dass die Mannschaft den Gegner ein wenig aus der Reserve kommen ließ. In der ersten Halbzeit machten die Portugiesen den aktiveren Eindruck, dennoch hatte das Spiel nicht ganz das Niveau, welches man im Vorfeld erwarten durfte. Es änderte sich allerdings schlagartig nach dem 1:0 für Belgien, das durch einen Schuss aus 20 Metern von Thorgan Hazard erzielt worden ist. In der zweiten Halbzeit war die Spannung phasenweise extrem groß. Der Spielfluss wirkte auf belgischer Seite teilweise sehr forsch und kämpferisch, Portugal schien kurzzeitig noch besser in die Partie zu kommen, doch bis auf einen Schuss an den Pfosten gelang deutlich weniger als auf portugiesische Seite erhofft. Taktisch konnte Belgien überzeugen, es war also kein zufälliger Erfolg. Zugegeben wird es auch andere Meinungen geben, aber wir hatten das Gefühl, dass die Belgier im Falle eines Ausgleichs durchaus noch hätten zulegen können.

Die Statistiken zum Spiel fallen dagegen eher negativ aus, zumindest aus belgischer Sicht. Nur sechs Torschüsse standen 23 von Portugal gegenüber. Beim Ballbesitz lag der Wert von 43% gegenüber dem von 57%. Und bei den Zweikämpfen hatte Belgien 47% gegenüber Portugal mit 53% vorzuweisen. Die Zahlen beweisen, dass es ein knappes Ergebnis war von zwei Mannschaften, die über ein hohes Niveau an Fußballtalent verfügen. Wobei man direkt betonen muss, dass der stärkste belgische Spieler kurz nach der Halbzeit ausgewechselt werden musste. Vielleicht wäre mit Kevin de Bruyne sogar noch manch Konter besser gefahren worden.

Voraussichtliche Aufstellung:

Courtois – Vermaelen, Alderweireld, Vertonghen – Meunier, Witsel, Tielemans, T. Hazard – De Bruyne – E. Hazard, Lukaku

Kevin de Bruyne musste beim Sieg gegen Portugal am vergangenen Sonntag kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit angeschlagen vom Platz. Sicherlich wird man bei den Belgiern alles versuchen, um ihn für das hier beschriebene Spiel wieder fit zu bekommen. Der ehemalige Mittelfeldmann von Werder Bremen und vom VfL Wolfsburg, der aktuell bei Manchester City spielt, ist fraglos der wichtigste Spieler dieser Mannschaft. Nähere Informationen zu seinem Gesundheitszustand liegen zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Text entsteht, nicht vor. Eden Hazard fasste sich kurz vor dem Ende des Spiels an den Oberschenkel und wurde ausgewechselt. Auch bei ihm muss man nähere Informationen zu einem Einsatz abwarten, aber wir gehen davon aus, dass die medizinische Abteilung alles versuchen wird, um ihn für das Viertelfinale startklar zu bekommen. Veränderungen in der Aufstellung abseits dieser Fälle sind zwar denkbar, jedoch nicht zwingend zu erwarten.

Italien – Form und Fakten

Wie in der Einleitung erwähnt, hat Italien in der Vorrunde der EM 2021 durchaus beeindrucken können. Diese Nationalmannschaft, die überraschenderweise bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland nicht qualifiziert war, schaffte es, 30 Spiele in Folge ohne Niederlage vom Platz zu gehen – gerechnet nach der Gruppenphase. Außerdem kassierten die Italiener in den ersten drei Partien bei diesem Turnier kein einziges Gegentor, womit sie fast einen Rekord gebrochen hätten. Und sie konnten spielerisch überzeugen.

Im ersten Spiel, dem Eröffnungsspiel der eigentlich für den vergangenen Sommer geplanten Europameisterschaft EURO 2020, hieß es in Rom am Ende 3:0 gegen die Türkei. Zweifel an einem Sieg von Italien sind während des gesamten Spiels keine aufgekommen. Im zweiten Vorrundenspiel ging es gegen die Schweiz, eigentlich der stärkste Konkurrent in der Gruppe A. Auch sie wurde mit einem klaren Ergebnis von 3:0 besiegt. Das dritte Spiel der Gruppenphase, gegen Wales, endete dagegen etwas knapper mit 1:0. Allerdings war Italien bereits für die nächste Runde sicher qualifiziert und gab der sogenannten B-Mannschaft des Nationalteams die Möglichkeit, Erfahrungen bei solch einem Wettbewerb zu sammeln. Und auch mit dieser Aufstellung war Italien die dominierende Mannschaft auf dem Rasen. Spielerisch konnte das Team abermals überzeugen.

Fortgesetzt haben sich im Achtelfinale gegen Österreich entweder ganz oder teilweise zwei bemerkenswerte (und zuvor angedeutete) Serien, die Italien vorweisen konnte. Denn auch im 31. Spiel in Folge ist die Mannschaft ohne eine Niederlage geblieben. Rein faktisch handelte es sich beim 2:1 nach Verlängerung zumindest für die Wetter um ein Unentschieden, weil es nach 90 Minuten 0:0 gestanden hatte. Was heißt, dass im eigentlichen Sinne auch die Serie von über 1000 Minuten ohne ein Gegentor erreicht wurde. Allerdings wurde diese in der im weiteren Verlauf in der 114. Minute durchbrochen, als der Anschlusstreffer durch Österreich gefallen ist. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang aber folgendes: In der 89. Spielminute gegen Österreich fiel eine jahrzehntealte Bestmarke des italienischen Fußballs. Einst blieb man 1143 Minuten ohne Gegentor, dieser Rekord war zu dem Zeitpunkt mit 1144 Minuten geknackt. Und: 30 Spiele ohne Niederlage waren zuletzt im Jahr 1939 gelungen, 31 sind es Stand jetzt.

In der regulären Spielzeit des Achtelfinales am Samstag drückte Italien (vor allem in der ersten Hälfte), ließ dann aber überraschend stark nach. Die zweite Halbzeit gehörte dem Außenseiter aus Österreich, der mehrfach gefährlich nah am Tor war, einen Treffer sogar wegen einer knappen Abseitsstellung aberkannt bekam. Es war durchaus etwas mehr von den Italienern erwartet worden. Zu Beginn der Verlängerung, in der 95. Minute, gelang dann durch Federico Chiesa letztlich doch noch die Führung. Nach einer Flanke ließ er einen Gegenspieler aussteigen und vollstreckte per Volley aus spitzem Winkel. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte der Verlängerung schoss Matteo Pessina das 2:0 und holte damit einen Vorsprung heraus. Nach einer Flanke, wurde der entscheidende Siegtreffer von einem liegenden(!) Spieler zum Torschützen weitergeleitet, der den Ball unhaltbar in das lange Eck schoss. Jetzt zeigte sich Italien effizient und strebte dem Sieg entgegen. Doch in der erwähnten 114. Minute gab es dann doch noch den Anschluss der Österreicher, durch ein Tor von Sasa Kalajdzic. Die letzten Minuten versuchten sie noch einmal alles, kamen aber nicht mehr zum entscheidenden Abschuss.

Wie üblich blicken wir noch kurz auf die Daten des Spiels und hier zeigt sich, dass am Ende der Sieg von Italien verdient war. Neun Torschüsse stehen einem einzigen von Österreich gegenüber. Und das war letztlich auch der einzige Treffer der Underdogs. Wobei ein wenig verwundert, dass das aberkannte Tor hier nicht gelistet ist. Die Quote beim Ballbesitz ist mit 51% zu 49% so ziemlich auf Augenhöhe. Bei den Zweikämpfen müssen die Italiener zulegen, denn 39% gegenüber 61% auf Seiten der Österreicher sind nicht gerade Zahlen, die für den Titelkampf zum Europameister ausreichen.

Belgien und Italien treffen bei diesem Viertelfinalspiel der EM 2021 zum 22. Mal aufeinander. Die italienische Bilanz ist eindeutig besser, mit zwölf Siegen gegenüber fünf Erfolgen von Belgien. Vier Unentschieden komplettieren das Ergebnis. Das Torverhältnis liegt bei 41:26. Letztmals aufeinandergetroffen sind beide Teams im Rahmen der Europameisterschaft 2016. Das Spiel endete mit einem 2:0 Sieg für Italien. Davor war Belgien zweimal erfolgreich, wobei man allerdings sagen muss, dass es sich einmal um die Olympiade handelte, bei der bekanntlich nicht die Nationalmannschaften spielen, und einmal um ein Testspiel. Die Siege stehen mit einem 3:2 und mit einem 3:1 Ergebnis in der Statistik. Man traf sich in der Historie noch drei weitere Male bei Europameisterschaften. Wobei das Turnier im Jahr 1972 mit Hin- und Rückspiel gespielt wurde. Nach einem 0:0 steht ein 2:1 für Belgien in den Büchern. Im Jahr 1980 sind keine Tore gefallen und bei der EM 2000 siegte Italien wiederum mit 2:0.

Voraussichtliche Aufstellung:

Donnarumma – Di Lorenzo, Bonucci, Acerbi, Spinazzola – Jorginho, Barella, Verratti – Berardi, Insigne, Immobile

Besonders in der zweiten Halbzeit konnte Italien am Samstag gegen Österreich nicht so ganz überzeugen. Wenn der Trainer bereits vor dem Achtelfinale auf sieben Positionen einen Tausch vornahm, ist auch im Viertelfinale der eine oder andere neue Spieler in der ersten Elf zu erwarten. Von aktuellen Verletzungen ist nichts bekannt.

Belgien – Italien Bilanz

Die letzte Begegnung zwischen Belgien und Italien kam im Rahmen der EM 2016 zustande. Das Gruppenspiel endete mit einem 2:0-Sieg der Italiener. Beide Teams standen such in großen Turnieren insgesamt drei Mal gegenüber. Zwei Spiele endeten mit einem Sieg der Italiener. Das übriggebliebene Spiel endete mit einem Remis.

Insgesamt standen sich die beiden Nationalmannschaften 22-Mal gegenüber. Vierzehn Spiele endeten mit einem Sieg der Italiener. Belgien konnte nur vier Siege einfahren. Weitere vier Partien endeten mit einem Unentschieden. Die Statistik spricht hier also ganz klar gegen Belgien. Interessanterweise fallen bei Spielen zwischen Belgien und Italien im Schnitt 3,04 Tore.

Drei Keyfacts

  • Italien ist seit 31 Spielen ungeschlagen und stellte im Achtelfinale einen Rekord in Sachen Gegentor auf
  • Belgien ist bei der EM unbesiegt und bezwang im Achtelfinale Titelverteidiger Portugal
  • Die Bilanz der direkten Duelle spricht für Italien

Belgien – Italien Tipp sowie die besten Wetten und Quoten

Italien hat lediglich im Achtelfinale nicht ganz die Erwartung erfüllt. Das ändert nichts daran, dass die Mannschaft eine bemerkenswert gute EM spielt, seit gefühlten Ewigkeiten wie nun mehrfach erwähnt nicht verloren hat und dass sie realistische Chancen auf den Einzug in das Halbfinale besitzt. Trotzdem macht Belgien auf uns einen noch besseren Eindruck. Die Hoffnung, dass die goldene Generation des belgischen Fußballs endlich ihren ersten Titel holt, bleibt bestehen. Zumal man als objektiver Beobachter stets das Gefühl gehabt hat, dass das Team im Fall der Fälle immer noch mal zulegen kann. Auch wenn er laut Quoten der Wettanbieter nicht unbedingt zu erwarten ist, sind die Angebote nicht besonders hoch. Wir haben die beste Quote mit 3,45 für einen Sieg von Belgien beim Wettanbieter Unibet entdeckt. Wie erwartetet ist Italien favorisiert, allerdings lohnt sich ein Tipp auf den Sieg der Italiener immer noch. Besonders wenn du deine Wette bei Betano platzierst, wo sie mit 2,36 die beste Quote gibt. In diesem Spiel, das wohl mit zu den spannendsten zählen dürfte, sind sowohl die Verlängerung (die bedeuten würde, dass Italien weiterhin die Serie ohne Niederlage hält) als auch ein Elfmeterschießen im Anschluss denkbar. Auch darauf kannst du natürlich interessante Wetten platzieren. Damit es soweit kommt, ist ein Unentschieden nach der regulären Spielzeit erforderlich. Wer auf ein Unentschieden tippen möchte, findet bei Neobet eine Quote von 3,33.