Chris Long spendet sein Jahresgehalt für soziale Projekte

Der Footballstar Chris Long von den Philadelphia Eagles musste sich in seinem Leben noch nie Gedanken um Geld machen. Auch vor seiner Sportlerkarriere gehörte zu den privilegierteren Bürgern der USA. Doch darauf will er sich nicht ausruhen: Er engagierte sich schon immer sehr im sozialen Bereich und jetzt geht er noch einen Schritt weiter. Er spendet sein gesamtes Gehalt des Jahres 2017 für Bildungsprojekte. Um das Volumen zu verdeutlichen: Der 32-jährige unterschrieb vor der aktuellen Saison bei den Eagles einen Zweijahresvertrag mit einem Gesamtvolumen von 3,8 Millionen Euro. Er ist der Sohn des ehemaligen NFL-Stars Howie Long und spielte selbst während seiner eigenen Karriere rund 75 Millionen Euro bei den Rams, den Patriots und jetzt bei den Eagles zusammen.

Foto: Imago/ZUMA press

Auch andere sollen sich an den Projekten beteiligen

Mit seiner jetzigen Aktion unterstützt er die Kampagne „Pledge 10 for Tomorrow“, die Bildungsprojekte in St. Louis, Boston und Philadelphia fördert. Das will er allerdings nicht alleine machen, sondern er will, dass Firmen und auch Fans aus den drei Städten bis zum Ende der Saison genauso viel spenden, wie er. Auf der dazugehörigen Internetseite steht der Zähler bereits bei knapp 500.000 Euro. „Es lässt dich realisieren, dass noch viel Gutes auf der Welt übrig ist. An manchen Tagen ist man sich da ja nicht so sicher“, sagt der NFL-Star über die eingegangenen Gelder. „In Bildung zu investieren, ist der beste Matchplan für eine bessere Zukunft. Ich möchte meine Plattform nutzen, um Veränderungen herbeizuführen.“

Aktive Einmischung in die Politik

Long mischt sich auch aktiv in die Politik ein. So war er einer von zwei weißen, eingeladenen Spielern, die sich in New York zu Gesprächen mit den Clubbossen wegen der angespannten Situation bezüglich der bei der Nationalhymne knienden Spieler trafen. „Amerika ist das beste Land der Welt. Wenn du das beste Footballteam der Welt hast, hört du doch auch nicht auf zu trainieren, du hörst auch nicht auf, besser werden zu wollen“, so Long.

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