Die Spieler der Clemson Tigers sind am ersten Juni zum ersten Mal zum Campus zurückgekehrt. Sie mussten sich einer Art Quarantäne unterziehen, bevor die Workouts am 8. Juni angefangen haben.

Am Anfang der vergangenen Woche wurde dann bekanntgegeben, dass sich zwei der 104 Spieler des Teams mit COVID-19 infiziert haben.

Infektionszahlen bei Clemson steigen drastisch

Laut Pete Thamel von yahoo.com hat die Schule nun aber bekanntgegeben, dass sich von 315 getesteten Schülern und Mitarbeitern insgesamt 28 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Universität hat die Tests dabei nicht unter den verschiedenen Sportarten aufgeteilt. Das heißt, dass in dieser Statistik auch die Spieler der anderen Teams des Campus beinhaltet. Unter anderem auch Basketball (Männer), Volleyball (Männer) und Fußball (Frauen), da diese Mannschaften freiwillig mit Workouts angefangen haben.

Diese Zahlen zeigen, wie schwierig es sein wird, alle Athleten fit und auf dem Feld zu halten. Zudem ist von dieser Krisensituation nicht nur Football betroffen, da sich die Lage in den USA anscheinend nicht wirklich verbessert. Man kann also im US Sport mit sehr turbulenten Saisons im Jahr 2020 rechnen. Selbst die professionellen Ligen werden hiervon stark betroffen sein.

Der ehemalige Clemson Tigers Quarterback Joe Burrow.
imago images / ZUMA Press

Laut Clemson sind die meisten Fälle hierbei aber asymptomatisch und bis jetzt hat noch kein einziger Schüler einen Krankenhausaufenthalt benötigt. Dies war aber zu erwarten, da nur sehr wenige, bis gar keine Schüler zu der Risikogruppe des Coronavirus gehören.

Die College Saison im Jahr 2020 steht derzeit auf der Kippe, da ein Großteil der Colleges mit hohen Infektionszahlen muss. Vor allem Texas und Houston sind hiervon ebenfalls sehr stark betroffen.

Bei der University of Texas wurde alleine in dieser Woche bei dreizehn Spielern COVID-19 nachgewiesen. In Houston sieht dies ähnlich aus, da nach sechs positiven Tests alle Trainingseinheiten bis auf weiteres abgesagt wurden. Hierbei ist anzumerken, dass nicht in dem Ausmaß getestet wurde wie in Clemson, weshalb mit durchaus mehr Infektionen zu rechnen ist.

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