Ist Josh Rosen der beste Quarterback im diesjährigen NFL-Draft?

Josh Rosen wurde in den vergangenen Tagen häufig kritisiert. Er stammt von einer wohlhabenden Familie ab, äußert seine Meinung auch zu Dingen, die außerhalb des Football liegen und hat seinen eigenen Whirlpool in seiner Studentenbude. In einem Interview mit Sam Alipour von ESPN versucht Rosen, einige Missverständnisse aus dem Weg zu räumen. Er will negative Presse vermeiden und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. An Selbstbewusstsein mangelt es den Quarterback dabei sicherlich nicht. „Ich bin der beste Quarterback im Draft. Es gibt schnellere Leute, ja, aber ich bin der effizienteste Quarterback, der verfügbar ist.“

Foto: Josh Rosen/Imago/Icon SMI

Er will großartiger werden als Tom Brady

Danach gefragt, wie denn seine Ziele als Profi aussehen, antwortete er, er wolle der GOAT (Greatest of all time) werden. „Ich möchte großartig sein, bei allem, was ich tue“, so Rosen. „Was Football betrifft, habe ich immer zu Kellen Moore von Boise State geschaut. Ich dachte, er wäre der coolste, der beste Quarterback aller Zeiten. Ich will die meisten Spiele und die meisten Meisterschaften gewinnen. Wenn Tom Brady also seine sechste Meisterschaft macht, dann will ich sieben schaffen.“

Das Interview hält noch andere tolle Geschichten bereit

Das gesamte Interview ist lesenswert, zahlreiche Leckerbissen verbergen sich in den Antworten. So verrät Rosen, dass er ein großer Fan von Christopher Nolans „Interstellar“ ist, wie das berüchtigte „Hot-Tub-Foto“ zustande gekommen ist und das SpaceX-Gründer Elon Musk versuchen wird, die Mars-Polarkappen mit Atomsprengköpfen zu verschmelzen. „Im Moment möchte ich der beste Quarterback werden, den es gibt“, so Rosen, „wenn die NFL allerdings zu dem Schluss kommt, dass ich absolut scheiße bin, dann möchte ich bei der nächsten Sache in meinem Leben der absolut beste sein.“

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