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Kritik an Schiedsrichtern beim Spiel Patriots gegen Jaguars wird immer lauter

Es wird wohl niemand bestreiten, dass die New England Patriots gegen die Jacksonville Jaguars aus sportlicher Sicht eine sehr gute Football Partie ablieferten und nun vollkommen zurecht im Super Bowl LII stehen. Die Patriots konnten einen 10:20 Rückstand noch drehen und gewannen schließlich mit 24:20. Allerdings hat dieser Sieg einen faden Beigeschmack. Denn die Kritik an den Schiedsrichtern reißt einfach nicht ab. Und das hat seinen Grund: Die Pats wurden kaum bestraft, die Jaguars hingegen mussten wesentlich mehr Bestrafungen hinnehmen. Spielentscheidend war das zwar nicht, aber die Kritiker verstummen nicht, vor allem nicht in den sozialen Netzwerken.

Foto: Bill Belichick/Imago/Icon SMI

Nicht geahndete Vergehen der Pats

Cornerback Arlandus Jacob „A.J.“ Bouye, der für ein Vergehen an Brandin Cooks mit einer Pass Interference belegt worden war, meinte nach dem Spiel: „Ich muss wohl das Regelwerk der NFL noch einmal genau durchlesen. Weil hier im Spiel war es so, dass der Receiver die ganze Zeit seine Hände an mich legen darf – und ich, wenn ich nach dem Ball blicke und mir Raum verschaffen will, eine Flagge kassiere?!“ Und dass die Patriots für offensichtliche Vergehen, wie Kopfstöße, nicht bestraft wurden, versetzt Bouye so richtig in Wut: „Ich war richtig angepisst, weil da keine Strafe folgte. Das macht keinen Sinn. Das alles macht einfach keinen Sinn.“

Bill Belichick liefert die Erklärung

In den sozialen Netzen häuft sich die Kritik, Bilder des Schiedsrichtergespanns werden mit selbst ausgedachten Worten, wie „Alles für die Patriots“, gezeigt. Auch das hat seine Ursache: Der Back Judge Tony Steratire war am Ende der ersten Halbzeit dabei zu sehen, wie er anscheinend einen Spieler der Pats zu seinem Touchdown gratuliert. Das sorgt noch mehr für Unmut. Der Headcoach der Patriots Bill Belichick hat eine einfache Erklärung dafür, dass seine Mannschaft weniger Strafen kassierte: „Wir arbeiten immer daran, unsere Strafen zu minimieren. Manche Dinge passieren eben, aber eine Menge Strafen kommen durch schlechte Technik, mangelnde Konzentration oder einfach schlampigen Football zu Stande. Wir setzen alles daran, um genau das zu verhindern.“

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