Nachdem er im vergangenen September von den Tampa Bay Buccaneers entlassen wurde, schaffte es der Defensive Tackle Kyle Love nicht, ein neues Team zu finden. Man kann sich nun sicher sein, dass er auch in diesem Jahr keinen neuen Vertrag unterschrieben wird. Dies liegt nämlich daran, dass Love seine NFL-Karriere nun offiziell beendet hat.

Seinen Rücktritt kündigte der Defensive Tackle in einem Post auf Instagram an. Dabei erwähnte er unter anderem, dass er nun ein Kapitel seines Lebens abschließt, um ein neues, abseits des Feldes, zu beginnen.

Kyle Love – Vom undrafted Free Agent zum erfahrenen Starter

Kyle Love verbrachte insgesamt zehn Saisons in der NFL. Er wurde von den New England Patriots im Jahr 2010 als undrafted Free Agent verpflichtet. Hier verbrachte Love die ersten drei Jahre seiner Karriere. Die darauffolgende Saison verbrachte er bei den Kansas City Chiefs und den Jacksonville Jaguars. Der erfahrene Defensive Tackle verzeichnete während seiner Karriere insgesamt 148 Tackles, 15 Sacks, vier Forced Fumbles und fünf Fumble Recoveries. Insgesamt bestritt Love während seiner Karriere 115 Spiele.

Kyle Love Carolina Panthers
IMAGO / Icon SMI

Love bedankte sich in seinem Post nicht nur bei seiner Frau, Mississippi State, den New England Patriots und den Carolina Panthers, sondern schrieb auch, dass er hofft, dass seine Zeit in der NFL “ein Beispiel für alle sein wird, denen gesagt wurde, dass man etwas nicht erreichen kann.”

Eine überragende und inspirierende Karriere geht zu Ende

Obwohl Love nun zurückgetreten ist, kann man sich als NFL-Fan über seine durchaus überragende und inspirierende Karriere freuen. Dass Love eine so erfolgreiche NFL-Karriere verzeichnen konnte, obwohl er als undrafted Free Agent verpflichtet wurde, ist überaus bemerkenswert. Geschichten, wie die von Love, sind in der NFL keine Seltenheit, da immer wieder unbekannte Spieler, die von vielen Teams und Menschen abgeschrieben wurden, erfolgreiche NFL Karrieren verzeichnen können. Eine kleine Chance kann in der NFL also einen sehr großen Einfluss haben. Dies ist wohl eines der vielen Dinge, die die NFL so unglaublich interessant und spannend machen.