Mike Tomlin äußert trotz Sieg harte Kritik an die Pittsburgh Steelers

Die Pittsburgh Steelers stehen nach ihrem Sieg gegen die Baltimore Ravens am Mittwochabend 11-0. Ihr Head Coach Mike Tomlin ist aber alles andere als zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft in diesem Spiel.

Auf seiner Pressekonferenz nach dem Spiel äußerte sich Mike Tomlin unglaublich kritisch über die Leistung seines Teams, seiner Coaches und seiner Spieler.

Mike Tomlin kritisiert die Pittsburgh Steelers trotz Sieg

„Wir konnten den Ball nicht effektiv laufen, wenn es nötig war. Wir haben zu viele bedetende Pässe fallen gelassen, sehr einfache, fangbare Pässe. Unser Special Teams-Einheit konnte keineswegs überzeugen. Unsere Kickoff Coverage-Einheit war nicht gut genug. Wir haben verdammte Turnover zugelassen. Unsere Defensive hat in den wichtigsten Momenten des Spiels sehr große Spielzüge zugelassen. Das geht nicht. Der Lange Run von Griffin vor dem Ende der ersten Halbzeit. Inakzeptabel. Später konnten sie auch noch einen 70-Yard Passing Touchdown erzielen. Das ist inakzeptabel.“

„Und so hatten wir heute Abend Glück. Es ist gut, mit einem Sieg weiterzuziehen. Das erkenne ich an. Aber heute Abend ist nicht viel passiert, worauf man stolz sein kann oder worüber man sich freuen kann. . . . Es war für alle Beteiligten schlecht. Vor allem die Coaches, aber auch die Spieler.“

Mike Tomlins Pittsburgh Steelers
imago images / ZUMA Wire

Im Hinblick auf die vielen Misserfolge der Pittsburgh Steelers in der gegnerischen Redzone, zu denen eine Reihe von nicht gefangenen Pässen gehörten, wurde Tomlin gefragt, worauf er dies zurückführt. Seine vollständige Antwort: „Wir sind scheiße.“

Tomlin weigerte sich, irgendetwas davon auf den dreimal verschobenen Spieltermin zu schieben.

„Wir machen keine Ausreden, wir suchen keinen Trost“, sagte Tomlin. „Wir haben heute Abend nicht gut gespielt oder gar gut gecoacht.“

Die Pittsburgh Steelers stehen immer noch 11-0, und es bleiben nur noch fünf Spiele. Man hat noch immer die Chance, das zweite 16-0-Team der NFL-Geschichte zu werden. Heute Abend haben sie Baltimore rechnerisch aus dem Kampf um den Titel der AFC North eliminiert. Nun sollten die Steelers hoffen, dass sich die Ravens nicht als Wild Card-Team qualifizieren. Ob sie die Ravens, mit Lamar Jackson und Co., nach dieser schwachen Leistung ein drittes Mal besiegen können ist durchaus fraglich.

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