Minnesota Vikings traden Mike Hughes zu den Kansas City Chiefs

Die Kansas City Chiefs wollen die Karriere von Mike Hughes wiederaufleben lassen. Der ehemalige First-Round-Draft Pick wurde nämlich durch einen Trade mit den Minnesota Vikings akquiriert. Die Chiefs mussten dafür einen sechstrunden Draft Pick (2022) und einen siebtrunden Draft Pick (2022) abgeben. Hughes spielte bis lang noch nie für ein anderes Team.

Mike Hughes erhält zweite Chance bei den Kansas City Chiefs

Hughes kämpfte lange damit, als Starter Fuß zu fassen. Er absolvierte in drei Saisons nur 24 Spiele (sieben Starts). Hughes zog sich in seiner Rookie-Saison einen schweren Kreuzbandriss zu und konnte deshalb nur sechs Spiele bestreiten. Seit dem Kreuzbandriss erlitt Hughes zwei schwere Nackenverletzungen. Eine davon beschränkte ihn in der vergangenen Saison auf nur vier Einsätze. Hughes hat während seiner Karriere insgesamt 80 Tackles, zwei Interceptions, drei Forced Fumbles und 13 Pass Deflections verzeichnet.

Während der vergangenen Saison wurde Hughes insgesamt 16-mal angeworfen – er ließ ganze zwölf dieser Pässe zu. Die durchschnittliche Trefferquote lag demnach bei 75%. Er ließ pro Spiel drei Pässe zu. Gegnerische Quarterbacks, die es auf ihn abgesehen hatten, verbuchten ein Passer Rating von 126.3. Hughes ließ zudem einen Touchdown zu.

Mike Hughes
IMAGO / Icon SMI

In Kansas City wird Hughes nun eine zweite Chance bekommen. Der Vertrag von Hughes läuft übrigens im kommenden Jahr aus, da er sich derzeit im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags befindet. Als aggressiver und physischer Cornerback entspricht Hughes der Philosophie, die Chiefs-Defensive Coordinator Steve Spagnuolo vertritt. Hughes wird voraussichtlich mit Charivaris Ward, Bopete Keyes und Rashad Fenton um die Starterrolle kämpfen. Experten gehen derzeit davon aus, dass sich Ward hierbei durchsetzen wird. Hughes wird bei den Chiefs aber definitiv die Möglichkeit haben, seinen Beitrag zu leisten.

Deshalb wurde Hughes letztendlich getradet

Die Vikings konnten Hughes nie wirklich sinnvoll einsetzen. Dies lag aber größtenteils an dem schweren Kreuzbandriss, den er während seiner Rookie-Saison erlitt. Nach der Verpflichtung von Patrick Peterson und Cameron Dantzler war Hughes im Roster der Vikings relativ unnütz. Zumal man auch noch auf Mackensie Alexander zurückgreifen kann. Der Trade ist also keinesfalls überraschend. Die Minnesota Vikings sparen dank dem Trade insgesamt 1.825 Millionen USD an Cap Space ein. Sie müssen Hughes allerdings noch 1.314 Millionen USD, die garantiert waren, bezahlen.