Obwohl die Teamsuche für Safeties während dieser Free Agency anfangs äußerst schwierig war, scheint sich die Lage nun doch zu bessern. Dafür sind unter anderem auch die Dallas Cowboys verantwortlich, da sich das Team am Wochenende mit drei unterschiedlichen Safeties auseinandergesetzt hat. Diese Safeties waren Jayron Kearse, Damontae Kazee und Malik Hooker. Das Team wollte genau zwei dieser Spieler unter Vertrag nehmen. Dies gelang ihnen auch. Man einigte sich zunächst mit Kearse und kurze Zeit später auch mit Kazee. Da man nur eine Woche zuvor Keanu Neal verpflichtete, der zuvor für die Atlanta Falcons spielte, kann man nun definitiv sagen, dass das Defensive Backfield der Dallas Cowboys überaus gut aufgestellt ist.

Minnesota Vikings verpflichten Ex-Cowboy Xavier Woods

Xavier Woods, der die Dallas Cowboys als Free Agent verließ, hatte bei seiner Teamsuche ebenfalls relativ große Probleme. Der Safety konnte sich nun aber mit den Minnesota Vikings auf einen Einjahresvertrag einigen. Das Gesamtvolumen des Vertrages beträgt hierbei 2.25 Millionen USD, wobei 1.75 Millionen USD garantiert sind. Woods möchte seinen Wert in der kommenden Saison steigern, damit er während der anstehenden Free Agency abkassieren kann. Interessanterweise hat er mit den Vikings bereits vor einer Woche verhandelt, wobei sich beide Seiten in Bezug auf das angebotene Gehalt uneinig waren. Nachdem die Vikings das angebotene Gehalt erhöht haben, unterschrieb Woods jedoch den vorgelegten Vertrag.

Xavier Woods Dallas Cowboys
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Neben Chidobe Awuzie, ist er der zweite Defensive Back, der die Dallas Cowboys in dieser Free Agency verlässt. Cornerback Jourdan Lewis, der ebenfalls verlängert werden musste, einigte sich mit den Cowboys auf eine Vertragsverlängerung. Die Vertragsverlängerung hat hierbei eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren.

Wie hat sich das Defensive Backfield der Vikings bisher verändert?

Woods schließt sich nun einem Secondary an, das von dem ehemaligen Pro Bowl-Cornerback Patrick Peterson angeführt wird. Peterson wurde von den Minnesota Vikings ebenfalls während dieser Free Agency verpflichtet. Woods soll nun den Platz von Anthony Harris, der die Vikings während dieser Offseason verlassen hat, einnehmen. Harris schloß sich bereits den Philadelphia Eagles an. Auch hier wurde ein Einjahresvertrag unterschrieben. Mit Woods haben die Vikings nun bereits sechs Defensive Backs verpflichtet. Neben ihm verpflichtete das Team nämlich zusätzlich auch noch Patrick Peterson, Dalvin Tomlinson, Mackensie Alexander, Stephen Weatherly und Nick Vigil. Diese Verpflichtungen waren auch durchaus nötig, da die Minnesota Vikings im Jahr 2020 durchschnittlich 29.7 Punkte pro Spiel zuließen. Dies ist der drittschlechteste Wert der gesamten NFL.

Xavier Woods – So sah seine Karriere bisher aus

Xavier Woods, der von den Dallas Cowboys im NFL Draft des Jahres 2017 verpflichtet wurde, überzeugte bereits in seiner Rookie-Saison und erhielt deshalb bereits in seinem zweiten Jahr einen Platz in der Startaufstellung. Diesen Starting-Job gab er bis zu seinem Abgang während der Free Agency kein einziges Mal ab. Woods verzeichnete während seinen drei Saisons insgesamt fünf Interceptions, drei Forced Fumbles und zwei Fumble Recoveries. Seine Leistungen ließen jedoch unter dem Defensive Coordinator Mike Nolan und dem neuen Defensive Backs Coach Maurice Linguist, der zum ersten Mal als Defensive Backs Coach tätig war, nach, weshalb sich Woods während seiner letzten Saison in Dallas mehrfach öffentlich beschwerte.

Obwohl Nolan und Linguist nun entlassen wurden, konnte man sich mit Woods auf keine Vertragsverlängerung einigen, weshalb er die Dallas Cowboys, während dieser Free Agency verließ. Woods startete während der vergangenen Saison in ganzen 15 Spielen. Noch bemerkenswerte ist jedoch, dass Woods in vier NFL Saisons 60 Einsätze verbuchen konnte. Diese Statistik spricht definitiv dafür, dass er sich körperlich in einem überragenden Zustand befindet.

Mike Zimmer und die Minnesota Vikings freuen sich zusätzlich darüber, dass Woods als Free und Strong Safety eingesetzt werden kann. Diese Vielseitigkeit könnte dem Team in naher Zukunft definitiv zugutekommen.