Die erste Runde des NFL Draft 2021 war voller Überraschungen. Einige Spieler wurden viel später als erwartet gedrafted, während andere Spieler überraschend früh verpflichtet wurden. Die New Orleans Saints verpflichteten einen der Spieler, die früher als erwartet gedrafted wurden. Sie entschieden sich nämlich für den ehemaligen Houston Cougars-Defensive End Payton Turner. Diesen verpflichteten sie mit dem achtundzwanzigsten Draft Pick der ersten Runde.

Wie kam es zur plötzlichen Verpflichtung von Payton Turner?

Bereits gestern Abend berichteten mehrere Experten, dass Turner möglicherweise doch in der ersten Runde verpflichtet werden könnte. Dies begründete mit seinem tollen Charakter und seinen sensationellen physischen Voraussetzungen. Turner verzeichnete im vergangenen Jahr sensationelle 25 Tackles, 10.5 Tackles for Loss und fünf Sacks, obwohl er nur fünf Spiele bestritt. Er verpasste verletzungsbedingt zwar zwei Spiele, aber dies schien seinen Wert im Draft keineswegs zu schmälen.

Payton Turner New Orleans Saints
IMAGO / ZUMA Wire

Ian Rapoport vom NFL Network berichtete am Dienstag, dass die medizinischen Daten und Informationen der Draft-Spieler immer noch nicht vollständig eingetroffen seien. Die Teams konnten sich also erst relativ spät einen vollständigen Überblick über die zur Verfügung stehenden Spieler verschaffen. Es kann gut sein, dass heute Nacht wichtige Informationen über Turners frühere Verletzungen eintrafen. Diese haben dann wohl dazu beigetragen, dass sich die Bedenken der Saints in Luft auflösten.

So wird es für die New Orleans Saints nun weitergehen

Payton Turner passt überaus gut in das 4-3-Defenisve Scheme der New Orleans Saints. Obwohl die Saints mit Cameron Jordan und Marcus Davenport bereits zwei starke Defensive Ends beschäftigen, gehen wir davon aus, dass sich Turner früher oder später einen Starting-Job erkämpfen wird. Cameron Jordan wird im Juli nämlich ganze 32 Jahre alt, während Marcus Davenport in Bezug auf sein Potential noch immer einige Zweifel aufwirft. Turner wird den aktuellen Startern der Saints also durchaus Druck machen. Mit seinem Potential und Talent kann Turner nämlich definitiv in der NFL mitwirken.

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