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NFL verzeichnet massiven Zuschauerrückgang um fast 10 Prozent

Die US-amerikanische Football Liga NFL musste in der vergangenen Hauptrunde mit einem merklichen Zuschauerschwund zurechtkommen. Die Statistiker verzeichneten einen erheblichen Rückgang bei den TV-Zuschauern. Das Marktforschungsinstitut Nielsen veröffentlichte einen Rückgang der Einschaltquoten um 9,7 Prozent auf durchschnittlich 14,9 Millionen Zuschauer pro Spiel. Allerdings bleibt die NFL mit dem 20. Platz unter den Top-30 Sendungen mit den höchsten Zuschauerzahlen 2017 einer der großen Publikumsmagnete in den Vereinigten Staaten. Der Rückgang wird unmittelbar auf die Kritik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump zurückgeführt. Dieser hat in der Vergangenheit immer wieder seinen Unmut darüber zum Ausdruck gebracht, dass einige Spieler während der Nationalhymne knien, statt stehen zu bleiben.

Foto: Kirk Cousins/Imago/Icon SMI

Bereits im September rief der Präsident zum Boykott auf

Bereits im September 2017 hatte der PROTUS daher die Zuschauer zum Boykott der Spiele aufgerufen. „Viele bleiben fern, weil sie unser Land lieben“, schrieb Trump auf Twitter. Trump lässt mit seiner Kritik nicht locker. Die Spieler, die während der Hymne Knien, seien allesamt „Hurensöhne“. Die Spieler wollen mit ihrer Aktion auf Rassismus und Polizeigewalt sowie soziale Missstände in den USA aufmerksam machen. Für den Präsidenten jedoch ist das Nicht-Stehenbleiben bei der Hymne ein Affront gegen die gesamte Nation und grenzt an Vaterlandsverrat.

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