Oakland Riders müssen Rückschlag verkraften: Quarterback Derek Carr fällt lange aus

Die Oakland Riders müssen im Kampf um die Meisterschaft einen Rückschlag hinnehmen, wie bereits in der vergangenen Saison. Ihr Quarterback Derek Carr erlitt im Spiel gegen die Denver Broncos eine Wirbelfraktur und fällt dadurch wahrscheinlich für sechs bis acht Wochen aus. Zunächst waren die Ärzte von einem „verkrampften Rücken ausgegangen“. Das erinnert alles stark an die Situation Ende 2016: Damals war Carr einer der vielversprechendsten Kandidaten für den Titel des „Most Valuable Player“ in der regulären Saison. Die Raiders hatten ihren ersten Playoff Platz sicher und gingen als Top-Favorit in die Schlussphase der Saison.

Foto: Imago/ZUMA press

Same Procedure as every year

Doch dann passierte es: Beim „Christmas Eve“ gab es einen Sack von Trent Cole (Indianapolis Colts), der alle Träume von einem Super-Bowl-Sieg jäh beendete. Cole wusste bereits auf dem Spielfeld, was mit ihm geschehen war und rief laut: „Es ist gebrochen! Es ist gebrochen!“ – und meinte sein Wadenbein. Damit war die Saison für ihn beendet. Die Raiders konnten mit den Ersatz Quarterbacks Matt McGloin und Connor Cook den Sieg in der AFC West nicht erreichen und scheitern anschließend gleich in Runde eins der Postseason. Jetzt scheint sich alles zu wiederholen. Sollte Carr tatsächlich mehrere Monate ausfallen, wäre dies von Oakland nicht zu kompensieren. Vor allem, da mit Amari Cooper und Michael Crabtree zwei wichtige Receiver angeschlagen sind.

Das Franchise wird in zwei Jahren nach Las Vegas weiterziehen

Dabei gehören die Raiders zu den großen Favoriten auf den Titel. Die Mannschaft konnte mit Marshawn „Beast Mode“ Lynch als Running Back in der Offensive sinnvolle Verstärkung organisieren und gemeinsam mit Carr sollte er die Mannschaft zu neuen Höhen führen. In zwei Jahren wird das Franchise weiterziehen: Dann wird in Las Vegas eine Mannschaft aufgebaut. Besitzer Mark Davis wittert in der Wüste das große Geld.

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