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Pittsburgh Steelers sehen Verletzungen als Chance um neue Talente zu entdecken

Dass die Pittsburgh Steelers Talente aus ihrem Practice Squad direkt ins geschehen schicken können, ist schon seit längerem bekannt. Das beste Beispiel dafür ist der Veteran Left Tackle Alejandro Villanueva. Villanueva ist 2014 nach einer Verletzung von Kelvin Beachum direkt vom Practice Squad Spieler zum festen Starter in der Offensive Line werden. 2017 konnte sich Alejandro Villanueva einen Vertrag sichern, der ihm über 24 Millionen US Dollar einbringen konnte. Eine ähnliche Situation haben die Steelers momentan mit Matt Feiler und Marcus Gilbert, nach der schweren Verletzung von Gilbert wird neue Starter Matt Feiler als eine der besten Tackle der Liga eingestuft.

Der Pittsburgh Steelers Offensive Linemen Alejandro Villanueva.
imago/Icon SMI

James Conner ist nicht nur ein Ersatz für Bell

Dieses Jahr konnten die Pittsburgh Steelers ähnliches mit James Conner erreichen. Nachdem klar wurde, dass Le'Veon Bell dieses Jahr aussetzt, haben die Pittsburgh Steelers James Conner zum starten bereitgemacht. Nun ist James Conner kurz davor 1000 Rushing Yards zu erzielen. In letzter Zeit wird Conner aber von Verletzungen heimgesucht, weshalb es nicht klar ist, ob er dieses Jahr in der Regular Season überhaupt noch einen Einsatz bekommt. Dies liegt vor allem daran, dass die Pittsburgh Steelers James Conner für die Playoffs schonen wollen, um sich die besten Chancen gegen ihre Gegner zu sichern.

Ein weiter Steelers Runningback mit dem Talent von Conner?

Der Mann der ihn ersetzen wird heißt Jaylen Samuels. Samuels ist im College vom Tight End zum Runningback konvertiert, weshalb er jetzt immer noch eher ein Receiving Back ist, der aber durchaus auch einige starke Läufe machen kann. Die Pittsburgh Steelers hoffen nun nach zwei absolut schwachen Niederlagen, dass sie gegen die Oakland Raiders wieder auf Kurs helfen. Jaylen Samuels soll dabei Ben Roethlisberger und der restlichen Offense helfen die schwache Oakland Raiders Defense mit einem guten Laufspiel mürbe zu machen. Aber auch in der Passing Offense, die von Ben Roethlisberger geleitet wird, soll Samuels eine große Rolle spielen, durch seine Erfahrung als Tight End wird ihm dies gegen die geschwächte Oakland Raiders Defensive nicht schwer fallen. Samuels hat gute und sichere Hände. Dabei ist anzumerken, dass Samuels exzellente Routen laufen kann, obwohl er ein Runningback ist.

Der Pittsburgh Steelers Runningback Jaylen Samuels bei seinem ersten Touchdown.
imago/Icon SMI

Pittsburgh Steelers mit großem Erfolg in der eigenen Talentschmiede

Ehemalige Steelers Practice Squad Spieler haben bei den Pittsburgh Steelers dieses Jahr insgesamt 2022 Snaps gespielt. Dazu gehören Spieler wie Alejandro Villanueva, L.J. Fort, Mike Hilton, Xavier Grimble und Matt Feiler.

Mike Hilton ist momentan sogar einer der besten, wenn nicht der beste Slot Corner in der Liga, weshalb man mit Sicherheit sagen kann, dass das Pittsburgh Steelers Practice Squad eine Talentschmiede ist. Ein weiteres gutes Beispiel hierfür sind die beiden Rookie Safeties Marcus Allen und Terrell Edmunds. Edmunds wird nach seinem schlechten Start in diese Saison immer besser und zeigt dabei, wieviel Talent wirklich in ihm steckt. Allen hatte letzte Woche wegen der Verletzung von Burnett sein erstes richtiges Spiel in der NFL gehabt. Dies ist ihm auch geglückt, der junge Safety hat keinen einzigen Pass zugelassen und dabei auch noch einige starke Tackle verteilt.

Die Pittsburgh Steelers Safeties Marcus Allen (Nummer 27) und Terrell Edmunds (Nummer 34).
imago/ZUMA Press

Alles in einem lässt sich sagen, dass die Pittsburg Steelers sehr viel Erfolg mit den Spielern haben, die sie entweder selber Draften oder im Practice Squad trainieren. Man kann dabei sehen, dass die Pittsburgh Steelers eher selten Spieler von anderen Teams oder aus der Free Agency anheuern. Sie setzen lieber auf die Talente/Spieler, die bereits im eigenen Haus sind.