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Richard Sherman nimmt bei seiner Vorstellung für die 49ers kein Blatt vor den Mund

Richard Sherman wurde am vergangenen Dienstag bei den San Francisco 49ers vorgestellt. Wie alle erwartet haben, hielt sich der neue Cornerback dabei nicht zurück und äußerste sich sowohl zu seinem Vertrag als auch in Richtung der Seattle Seahawks. „Die Rivalität ist, was sie ist. Und sie wird wiederaufleben, da bin ich mir sicher“, so Sherman in Richtung seiner ehemaligen Kollegen bei den Hawks. „Ich werde wieder im Zentrum dieser Rivalität stehen. Aber letztlich bin ich hierhergekommen, um Spiele zu gewinnen.“

Foto: Richard Sherman/Imago/ZUMA Press

Auch seinen Vertrag spricht er an

Er sprach aber auch über seinen Vertrag, über den bereits viel spekuliert wurde. Sherman hat sich selbst vertreten und auf einen Berater verzichtet, weshalb viele Experten davon überzeugt sind, dass der Vertrag zu seinen Ungunsten ausgefallen ist. „Die größte Fehleinschätzung ist die, dass es ein schlechter Deal ist“, stellte Sherman klar. „Wenn man das mit meinem letzten Deal in Seattle vergleicht, da hatte ich keinerlei Garantien mehr. Wenn wir es damit vergleichen, dann kam ich gerade von einem Achillessehnenriss zurück und hatte keine Garantien mehr – wo sind da meine Sicherheiten?“ Mit seinem neuen Vertrag in Frisco „erhalte ich fünf Millionen Dollar garantiert. Und ich erhalte die Chance, mehr Geld zu verdienen, als es in Seattle möglich gewesen wäre. Egal, ob ich dort auf einem All-Pro-Level gespielt hätte oder nicht. Und das ist es, was ich wollte. Wenn ich mein Potential abrufe, sehe ich hier eine Sicherheit in den kommenden Jahren. Und dabei fühle ich mich sehr wohl.“

Seahawks machen viele Fehler mit den Spielen

Schon vorher hatte Sherman immer wieder sein altes Team und hier vor allem seinen ehemaligen Coach Pete Carroll kritisiert. „Seine Philosophie ist eher fürs College geeignet“, so der 29-Jährige. 2Man bekommt vier Jahre, dann wird rotiert.“ Sherman ist der Meinung, dass das Team im Umgang mit den Spielern viele Fehler gemacht hat und immer noch macht: „Ich glaube, dass sie da ein wenig von ihrem eigenen Pfad abgekommen sind, wenn wir davon sprechen, wie sie Spieler sehen und wie sie sie einschätzen. Säulen des Teams wurden weniger wertgeschätzt, man ist neugierig mit Blick auf die jüngeren Spieler und das Unbekannte.“

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