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Ross: Kommentar zum „Knie-Skandal“ der NFL wurde missverstanden

Der Eigentümer der Miami Dolphins, Stephen Ross, sagt, er habe keine Ambitionen, seine Spieler dazu zu zwingen, während der Nationalhymne zu stehen. Einen Tag, nachdem die „New York Daily News“ berichtete, dass Ross gesagt haben soll, alle Spieler der Dolphins werden während der Nationalhymne stehen, veröffentlichte er ein Statement, welches seine Einstellung zu dieser Sache verdeutlichen soll: „Ich werde meine Spieler nicht dazu zwingen, während der Hymne zu stehen und weise darauf hin, dass mein Kommentar missverstanden worden ist“, so Ross in einer Klarstellung, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Foto: Stephen Ross/Imago/Icon SMI

Ross ist dennoch gegen das Knieen bei der Hymne

Weiter meint er: „Ich habe meine Meinung allen Spielern klargemacht: Auch ich sehe soziale Ungerechtigkeiten aber ich denke nicht, dass es eine gute Taktik ist, deswegen während der Hymne zu knien – das macht mehr Leute wütend, als wie es Menschen emotional bewegen soll. Ich weiß, dass unsere Spieler Respekt vor dem Militär und der Strafverfolgung haben. Es sind die gleichen Spieler, die sich gegen soziale Ungerechtigkeit einsetzen, die sich auch mit Militär und Polizei für diese Sache verbünden. Ich werde mich auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit einsetzen und diejenigen unterstützen, die sich für die Gleichheit aller Menschen einsetzen.“

Das Hinknieen wird falsch interpretiert

Ross sagte gegenüber den Daily News, dass er zunächst seine Spieler darin unterstützt habe, dass sie sich hinknien, später sich aber wieder anders entschied, als er sah, wie Präsident Trump und andere darauf reagierten. „Als die meisten anfingen, das Hinknieen als etwas anderes zu sehen, als wofür es vorgesehen war, war auch ich gegen das Knieen. Ich mag Donald Trump, aber ich unterstütze nicht alles, was er sagt. Ich denke, was er zu dem Thema gesagt hat, repräsentiert eine große Anzahl von Menschen in der Bevölkerung. Deshalb bin ich dagegen.“

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