Schweiz – Spanien Tipp & Quoten 02.07.2021

Schweiz - Spanien Tipp

Die spanischeNationalmannschaft gehört definitiv zu den Teams, von denen im Vorfeld besonders viel erwartet wurde. Spanien hat in vielen Spielen allerdings nur phasenweise überzeugt. Die Mannschaft steht dennoch verdient im Viertelfinale und sie hat realistische Chancen auch den Sprung ins Halbfinale zu schaffen. Unseren Wett Tipp für das Spiel Schweiz – Spanien findest du in dem nachfolgenden Artikel. Wie üblich präsentieren wir dir zusätzlich auch noch die besten Quoten für deine Sportwetten. Vorab kann man sagen, dass mit der Schweiz im Vorfeld dieser Runde absolut nicht zu rechnen war. Nicht nur, dass die Nati schwach in das Turnier gestartet ist und es nur mit Glück über den dritten Platz ihrer Gruppe in das Achtelfinale schaffte. Man traf im Achtelfinale ausgerechnet auf den Weltmeister Frankreich, der zudem knapp zehn Minuten vor Schluss mit zwei Toren Vorsprung geführt hatte. Und am Ende brachte es die Schweiz noch bis ins Elfmeterschießen, wo der allerletzte Schuss der Franzosen von Torhüter Yann Sommer relativ sicher gehalten wurde. Es dürfte spannend werden. Ausgetragen wird das erste Viertelfinalspiel des EM Turniers 2021 am Freitag, dem 2. Juli ab 18 Uhr in St. Petersburg (Russland).

Schweiz – Spanien Quoten

WettanbieterQuote SchweizQuote UnentschiedenQuote Spanien
888Sport 5,603,801,65
Betano 5,754,181,70
20Bet 5,673,871,65
Schweiz – Spanien Sportwetten Quoten Stand 02.07.2021 11:33 Uhr

Schweiz – Fakten und Statistiken

Kaum beginnt das Achtelfinale, reihen sich die Überraschungen bei der EM 2021 direkt aneinander. Die Schweiz schaltete am Montag überraschend den Weltmeister Frankreich aus. Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Franzosen bis zur 81. Minute mit 3:1 in Führung lagen. Erstmals in der Historie steht dieses vergleichsweise kleine Fußballland in einem Viertelfinale bei einem so großen Turnier. Wir blicken zurück auf die bisherigen EM 2021 Spiele der Eidgenossen.

Den Auftakt machten die Schweizer am Samstag, dem 12. Juni mit einem 1:1 gegen Wales. In dieser Partie waren sie favorisiert und gingen auch kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit in Führung. Aber das überlegene Spiel war zeitweise von Passivität geprägt und diese wurde mit dem Ausgleich des Waliser Moore in der 74. Minute bestraft. Im zweiten Vorrundenspiel folgte eine klare Niederlage mit 0:3 gegen Italien. In diesem Spiel waren die Schweizer, bei denen es intern angeblich nicht stimmte (wie einige Medien berichteten), eindeutig das schwächere Team. Es musste im dritten Gruppenspiel also ein Sieg her, um eine Chance auf das Achtelfinale zu haben. Und der gelang mit 3:1 gegen die Türkei. Am Ende blieb es beim Platz 3 in der Gruppe A, der aufgrund der Punkte für das Weiterkommen ausreichte. Ausgerechnet Weltmeister Frankreich hieß der Gegner, womit der Schweiz ein harter Brocken vorgelegt wurde.

Allerdings spielten die Franzosen am vergangenen Montag keine gute erste Hälfte. Die Schweiz hingegen präsentierte sich stark und gesteigert, was die Führung nach einem Tor in der 15. Minute durch Haris Seferovic bestätigt. Nach einer perfekten Flanke konnte der Frankfurter Kicker den Ball ins Netz köpfen.

In der zweiten Halbzeit gab es taktische Umstellungen. Die Franzosen spielten deutlich besser und waren mit mal brandgefährlich. Ihre Offensivqualität zeigte sich, in der 54. Minute allerdings von nicht ganz so fairer Weise, was der Schweiz einen Elfmeter einbrachte. Die Entscheidung dazu fiel erst ganze drei Minuten später nach Videobeweis. Ricardo Rodriguez konnte das erhoffte 2:0 nicht verwandeln, was bei den Eidgenossen für eine kleine Flaute sorgte. Hinzu kam in der 57. Minute der Ausgleich der Franzosen, die kurzerhand durch einen weiteren Treffer von Benzema auch noch nachlegen und damit die Führung übernehmen konnten. In der 75. Minute gelang ein weiterer Treffer und damit das 3:1 für Frankreich, nach einem imponierenden Schuss von Paul Pogba aus gut 20 Metern in den Winkel. Doch die Schweizer ließen sich nicht entmutigen und fanden wieder zurück ins Spiel. Der Torschütze Haris Seferovic traf in Minute 81 erneut. Mit einem starken Kopfballtor aus drei Metern Entfernung. Für alle überraschend, aber durchaus verdient, machte Mario Gavranovic in der 90. Minute den dritten Treffer und damit den Ausgleich perfekt.

In der ersten Hälfte der Verlängerung gab es keine größeren Chancen auf beiden Seiten. In der zweiten schienen die Franzosen etwas mehr Druck zu machen. Doch es reichte nicht aus, womit es ins Elfmeterschießen ging. Alle fünf Schützen der Schweiz trafen. Ausgerechnet Superstar Kylian Mbappé, der bei dieser Partie ohnehin nicht so wirklich überzeugen konnte, vergab den letzten Elfmeter für den Weltmeister.

Frankreich hatte in diesem Spiel mit 26 Schüssen auf das gegnerische Tor eindeutig die besseren Werte. Bei der Schweiz waren es dagegen nur 12. Beim Ballbesitz konnte der Favorit 54% gegenüber 46% vorweisen und bei der Quote der Zweikämpfe standen am Ende 55% den 45% der Eidgenossen gegenüber. Letztlich war der Außenseiter das jubelnde Team. Und Grund genug dafür hatten sie. Der Sieg war hart erkämpft und damit auch wohl verdient.

Voraussichtliche Aufstellung:

Sommer – Elvedi, Schär, Akanji – Mbabu, Freuler, Xhaka, Rodriguez – Shaqiri – Seferovic, Embolo

Da die Schweiz im Achtelfinale gegen Frankreich ihr bestes Spiel bei diesem Turnier gespielt hat, sind Wechsel nicht zwingend notwendig. Der Trainer hatte bereits nach dem Sieg gegen die Türkei nicht gewechselt.

Spanien – Form und Statistiken

Der Favorit der Vorrundengruppe begann das Turnier mit einem torlosen Unentschieden. Gegen Schweden konnte man eine vollkommen überlegene Mannschaft sehen, doch der Ball wollte einfach nicht in den Kasten. Da auch Schweden in der Runde der letzten Acht dabei ist, könnte man also durchaus von einer verspäteten Aufwertung sprechen. Es gab Phasen gegen die Skandinavier, die höchste Erwartungen für den weiteren Verlauf des Turniers zur Folge haben durften.

Auch im zweiten Spiel gab es ein Remis, dieses Mal gegen Polen, was die Erwartungen nicht unbedingt erfüllt hat. Zumal man nicht vergessen darf, dass tatsächlich in einem spanischen Stadion gespielt wurde (in Sevilla), also mit einem Heimvorteil. Und Polen hatte im ersten Spiel der Vorrunde enttäuscht. Ein 1:1 war schließlich das Ergebnis der Partie der Kontrahenten, wiederum gefielen die Spanier in einigen Phasen, aber nicht über die gesamte Spielzeit hinweg. Anders sah es beim 5:0 gegen die Slowakei aus, ein Resultat, das letztlich auch zur Qualifikation für das Achtelfinale führte, wenn auch nur über den zweiten Platz in der Gruppe. Spanien zeigte trotz der hohen Anzahl an Toren kein grandioses Spiel, aber es schien ein wenig so, als wäre endlich der Knoten geplatzt. Vor allem in der Offensive, denn es mangelte wie angedeutet zuvor an der Umsetzung der vorhandenen Chancen.

Der Eindruck aus dem letzten Gruppenspiel hat nicht getäuscht, obgleich der Sieg im Achtelfinale gegen Kroatien erst nach der Verlängerung in trockenen Tüchern war. Zum Beginn der zweiten Hälfte der Nachspielzeit, hatte Spanien wiederum fünf Treffer erzielt. Zugegeben, das Team hatte zuvor ein 3:1 verspielt, was wiederum ein weiteres Mal aufzeigte, dass die Mannschaft nicht konstant überzeugen konnte. Die Führung holte sich Kroatien, durch ein kurioses Eigentor in der 20. Minute. Der spanische Torhüter Unai Simon wollte einen Rückpass locker annehmen, der Ball rutschte allerdings über seinen Schuh und geradewegs ins eigene Tor. Da half auch der kurze Sprintansatz nicht mehr. Spanien war bis zu diesem Zeitpunkt die dominierende Mannschaft, und der Ausgleich in der 38. Minute durch Pablo Sarabia war folgerichtig und vollkommen verdient. Ein Quäntchen Glück war auch dabei, die kroatische Abwehr schien etwas unglücklich koordiniert. Die erste Halbzeit kann als ereignisreich beschrieben werden, mit einem bis dahin tatsächlich schwer einschätzbaren Ergebnis.

In der zweiten Hälfte brauchte es nicht lange. Cesar Azpilicueta holte bereits in der 57. Minute das 2:1 für Spanien. Nach einer perfekten Flanke führte ein Kopfball zu dem Führungstreffer. Und das war längst nicht alles, Spanien legte nach. In der 77. Minute erzielte Ferran Torres nach einer weiten Flanke und einem perfekten Dribbling an einem kroatischen Abwehrspieler vorbei das 3:1. Obgleich es zu diesem Zeitpunkt nach einem überlegenen Sieg für Spanien aussah, war längst nicht alles entschieden. Der Anschlusstreffer durch Kroatien in der 85. Minute zeigte, dass mit dem Vize-Weltmeister weiterhin zu rechnen war. Es brauchte einige Versuche, bis der Ball tatsächlich im Netz landete. Alles ging so schnell, dass der Videobeweis hinzugezogen werden musste. Den Ausgleich erzielte Mario Pasalic in der 93. Minute, also in der Nachspielzeit. Nach einer gut getimten Flanke brachte der den Ball mit dem Kopf ins Netz.

Kroatien hatte relativ früh in der ersten Hälfte der Verlängerung bereits die erste Chance auf die Führung. Sie misslang und in Minute 100 waren es erneut die Spanier, die sich durch einen Linksschuss von Alvaro Morata den Vorsprung holten. Ärgerlich für die gegnerische Abwehr, die sich vor dem eigenen Tor ein wenig verschätzt hatte. Nur drei Minuten später kam es quasi zur endgültigen Entscheidung, wiederum durch einen Linkschuss, diesmal aber von Mikel Oyarzabal. So wirklich viel passierte zum Ende der Verlängerung nicht mehr, tendenziell war Spanien näher dran am sechsten Tor als Kroatien am vierten. Insgesamt gab es 23 Torschüsse für die Spanier zu verzeichnen, Kroatien brachte es auf 12. Der bessere Ballbesitz lag ebenfalls auf Seiten des Favoriten, mit 67% gegenüber 33% dazu noch bemerkenswert hoch. Auch die Quote bei den Zweikämpfen mit 59% zu 41% konnte überzeugen. Es waren halt immer mal wieder schwächeren Phasen, die die Spanier letztlich in die Verlängerung führten.

Tatsächlich ist die letzte Begegnung zwischen Spanien und der Schweiz noch nicht sehr lange her. Im vergangenen Herbst in der UEFA Nations League trafen sie zuletzt aufeinander. Spanien gewann an diesem 10. Oktober mit 1:0, am 14. November folgte in der Schweiz ein 1:1 Remis. Allgemein spricht die Bilanz eindeutig für die Spanier mit 14 Siegen, fünf Unentschieden und nur einem Erfolg der Schweiz. Mit einem Torverhältnis von 40:14 sieht es ebenfalls eindeutig besser für Spanien aus. Der einzige Sieg der Eidgenossen gegen diesen Gegner ist eine ganze Weile her. Wir haben in der Statistik nachgeschaut und ihn am 16. Juni 2010 entdeckt. Es handelte sich um ein Spiel bei der damaligen WM  in Südafrika. Die Schweiz gewann knapp mit 1:0. Etwas kurios ist, dass der Weltmeister am Ende Spanien hieß.

Voraussichtliche Aufstellung:

Unai Simon – Azpilicueta, Garcia, Laporte, Gaya – Busquets, Koke, Pedri – Ferran Torres, Sarabia, Morata

Schweiz – Spanien Bilanz

Schweiz und Spanien stehen sich im anstehenden Speil zum ersten Mal in einer Europameisterschaft gegenüber. Bei einer WM stand man sich interessanterweise bereits drei Mal gegenüber. Die ersten beiden WM-Duelle endeten mit einem Sieg der spanischen Nationalelf. Die dritte Partie, die bei der WM 2010 zustande kam, endete mit einem 1:0-Sieg der Schweizer. Dies war der einzige Sieg, den die Schweiz in den vergangenen 22 Spielen gegen Spanien einfahren konnte. Bemerkenswert ist zudem, dass zwei der letzten drei Spiele zwischen der Schweiz und Spanien mit einem Remis endeten.

Drei Keyfacts

  • Die Schweiz, zuvor im Turnier nicht überzeugend, warf im Achtelfinale Frankreich im Elfmeterschießen raus
  • Spanien setzte sich nach zuvor zwei Remis und einem Sieg in der Verlängerung gegen Kroatien durch
  • Die Bilanz der direkten Duelle spricht klar für Spanien

Schweiz – Spanien Wett Tipp und Quoten

Wie mehrfach in diesem Artikel erwähnt, hat Spanien zwar bei diesem Turnier gute Leistungen gezeigt, aber es fehlte an Konstanz. Nachdem es in den ersten beiden Begegnungen nicht so richtig mit dem Tore schießen klappen wollte, hat sich das Blatt in Spiel 3 und im Achtelfinale deutlich gewandelt. Mit jeweils fünf Treffern in beiden Partien gewannen sie überlegen. Ob diese Form allerdings auch eine positive Auswirkung für das Viertelfinale gegen die Schweiz hat, ist schwer zu prognostizieren. Der Kampfgeist und die Motivation auf Seiten der Schweizer scheint enorm, allerdings bezweifeln wir, dass den Eidgenossen nun in jedem Spiel gegen einen Favoriten ein solcher Coup gelingt, wie gegen den Weltmeister Frankreich. Deshalb rechnen wir eher nicht mit einem Schweizer Einzug in das Halbfinale. Für einen Sieg der Schweiz kann NEO.bet mit einer Quote von 5,75 überzeugen. Um einiges niedriger fällt die Quote für den Sieg auf Spanien aus. Bet3000 und Unibet wären hier sehr gute Wettpartner. Bei 20Bet gibt es für einen Sieg von Spanien die Quote 1,70. Es stimmt natürlich: Die Voraussetzungen sind für die Schweiz in diesem Spiel ähnlich wie gegen Frankreich. Die Nati ist hier der klare Außenseiter und hat bereits mit dem Einzug ins Viertelfinale einen kleinen Sieg erreicht. Spanien hat eine starke Offensive, präsentiert dagegen aber zeitweise Schwächen in der Defensive. Mit der Art des Spielens, die die Schweizer gegen Frankreich gezeigt hat, kann es zu einer spannenden Partie auf Augenhöhe kommen. Wir trauen den Schweizern zumindest in der regulären Spielzeit ein Unentschieden zu und dies ist auch unser Wett Tipp.