Sean „Diddy“ Combs wird nun doch nicht der neue Besitzer der Panthers

Der US-amerikanische Rapper Sean „Diddy“ Combs sorgte zuletzt in der NFL für Aufsehen: Er wollte eigentlich der erste Afro-Amerikaner werden, der Mehrheitsanteile an einer NFL-Mannschaft besitzt. Doch daraus wird nun doch nicht. Denn das Geld reicht dafür nicht aus. Nach einer „Forbes“ Schätzung belief sich sein Vermögen zuletzt auf etwa 820 Millionen Dollar. Das zum Verkauf stehende Team der Carolina Panthers geht wohl nun an den weißen Hedgefonds-Manager David Tepper. Tepper soll hierfür umgerechnet 1,9 Milliarden Euro auf den Tisch legen, das sind 2,2 Milliarden Dollar, wie der „Charlotte Observer“ und der TV Sender ESPN am Dienstag berichteten. Als Quelle wurden „Eingeweihte“ genannt. Tepper besitzt außerdem Mehrheitsanteile an der American Football Mannschaft Pittsburgh Steelers.

Foto: Carolina Panthers/Imago/Icon SMI

Auch Stephen Curry war als Käufer im Gespräch

Im Dezember des vergangenen Jahres hatte Diddy angekündigt, sich das NFL-Team kaufen zu wollen. Laut seiner eigenen Aussage wäre dies auch höchste Zeit, denn schließlich bestehen die Mannschaften der NFL zu 70 Prozent aus schwarzen Spielern. Auch der Afroamerikaner Stephen Curry, Basketball Star und Fan der Panthers, hatte über einen Kauf der Panthers laut nachgedacht. In der NBA sind 91 Prozent der Mehrheitseigentümer weiß und rund ein Viertel aller Spieler schwarz.

Michael Rubin hat sich aus den Gesprächen zurückgezogen

Diddy und Curry wollten den Deal wohl gemeinsam mit dem Milliardär Michael Rubin durchziehen, der den Sportartikel Händler Fanatics besitzt. Doch Rubin verkündete im März dann doch seinen Rückzug aus den Gesprächen und Verhandlungen um die Panthers.

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