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Trump reagiert positiv auf die Änderungen in der NFL bezüglich der Nationalhymne

Die NFL hat jetzt Regeln beschlossen, wie sich Spieler und andere Teamangehörige während des Abspielens der US-amerikanischen Nationalhymne zu verhalten haben. Vorgeschrieben ist jetzt, dass die Beteiligten an der Seitenlinie zu stehen haben. Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, einfach in der Kabine zu bleiben. Der US-Amerikanische Präsident Donald Trump äußerte sich in Teilen zufrieden mit der Entscheidung der NFL-Klubbesitzer. Ausnahmsweise mal nicht per Twitter, sondern über den Sender Fox News, nahm er Stellung: „Ich denke, das ist eine gute Sache. Ich glaube zwar nicht, dass die Leute in den Kabinen bleiben sollten, aber dennoch, es ist eine gute Entscheidung. Jeder muss während der Nationalhymne stolz stehenbleiben. Oder man hat das Recht verwirkt zu spielen, vielleicht sollte man dann überhaupt nicht dort sein. Vielleicht sollte man gar nicht in unserem Land sein.“

Foto: San Francisco 49ers/Imago/ZUMA press

Spieler können bestraft werden

Im Zuge dieser Regeländerungen wurde ebenfalls beschlossen, dass die Klubs selbst interne Regeln aufstellen dürfen, um sicherzustellen, dass der Hymne ausreichend Respekt entgegengebracht wird. Wenn sich ein Spieler dazu entscheidet, während der Hymne zu protestieren, wird die NFL ihn bestrafen. Außerdem bekommen die Klubs nun die Möglichkeit, die Spieler individuell zu bestrafen.

Spielergewerkschaft zeigt sich enttäuscht

Die sechs vorgenommenen Änderungen wurden einstimmig von den Teambesitzern genehmigt, so NFL-Kommissar Roger Goodell am Mittwoch. Jedoch enthielt sich der Besitzer der San Francisco 49ers, Jed York, der Stimme, teilweise wegen der fehlenden Beteiligung der Spieler. Die NFL Player Association kritisierte die neuen Regeln, denn sie sei überhaupt nicht gefragt worden. „Was die NFL-Besitzer heute getan haben, war das verfassungsmäßige Recht der Spieler, sich auszudrücken und ihren Protest kundzutun, zu beschneiden. Jeder verliert, wenn kritische Stimmen im Keim erstickt werden“, so der Mitbegründer der Players Association, Malcolm Jenkins.

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