Vorschau auf den Super Bowl 2018

Es ist eines der größten Einzelsportereignisse des Jahres und in den USA die unangefochtene Nummer eins: Der Super Bowl, der am kommenden Sonntag, den 4. Februar, zum 52.-mal stattfinden wird. Hierbei trifft der Titelverteidiger, die New England Patriots, auf die Philadelphia Eagles. Gespielt wird im U.S. Bank Stadium in Minneapolis, der Heimstätte der Minnesota Vikings, die es ebenfalls um ein Haar bis hierhin geschafft hätten. Der Kickoff wird mitten in der Nacht, um 0:30 Uhr am Montag, den 5. Februar stattfinden.

Titelverteidiger gegen Herausforderer

Als Titelverteidiger gelten die Patriots als Favorit. Trainer Bill Belichik und sein Quarterback Tom Brady haben zusammen bereits fünf Titel geholt, es ist für beide bereits der achte Super Bowl – ein immenser Erfahrungsschatz also. Die Eagles, die mit Ersatzquarterback Nick Foles während der Playoffs ziemlich überrascht haben, sind die großen Underdogs – auch, wenn sie es bis ins Finale geschafft haben. Philadelphia konnte noch nie den Super Bowl gewinnen.

Foto: Tom Brady/Imago/UPI Photo

Justin Timberlake darf in der Halbzeitpause ran

Das Rahmenprogramm wird dieses Mal unter anderem von Popstar Justin Timberlake gestaltet, der in der Halbzeitpause einen Auftritt haben wird. Nicht zum ersten Mal: Vor 14 Jahren war er der Auslöser für den als „Nipplegate“ bekannt gewordenen Skandal, als er bei seinem Auftritt mit Janet Jackson die rechte Brust der Sängerin entblößte. Die Nationalhymne der USA wird dieses Mal von der Sängerin Pink dargeboten.

Live im Stadion? Kein Problem: 21.000 Dollar

Wer live dabei sein möchte, bezahlt für eine Karte im Oberrang satte 4.000 Dollar. Wer stattdessen am Spielfeldrand sitzen möchte, so in etwa auf Höhe der Mittellinie, wird 21.000 Dollar los. Während des Events sind die Kosten für ein Hotelzimmer in der Stadt um das zehnfache angestiegen. Die Sieger bekommen die berühmte Vince Lombardi Trophy, einen Pokal, der aus Sterling-Silber hergestellt ist und einen Materialwert von 3.500 Dollar aufweist. Da sind die Prämien für die Spieler wohl ein wenig interessanter: Jeder Spieler der siegreichen Mannschaft erhält 100.000 Dollar. Selbst die Spieler der Verlierer können sich noch über die Hälfte freuen.

Eine Milliarde Menschen schauen zu

Im vergangenen Jahr verfolgten 111,3 Millionen US-Amerikaner das Endspiel vor dem TV-Gerät, das waren drei Millionen weniger als im Rekordjahr 2015. Weltweit gesehen schauen etwa eine Milliarde Zuschauer das Endspiel der NFL. Den ersten Super Bowl im Jahr 1961 sahen immerhin auch schon 51,1 Millionen TV-Zuschauer. Damals waren aber wahrscheinlich die Kosten für Werbung noch nicht so hoch, wie heute: Ein 30-Sekunden-Sendeplatz beim übertragenden Sender NBC kostet rund 5 Millionen Dollar.

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