Warum in der NFL Training mit aufgeteilten Teams mehr als nur sinnvoll ist

Bereits seit einigen Wochen kämpfen Teams in der NFL mit der Frage, wie und ob man 90 Spieler in den Trainingscamps einbinden kann. Hierbei ist es egal, ob die Entscheidung den Teams überlassen wird, oder ob ein ligaweites Protokoll eingeführt wird. Dass so viele Spieler während den Preseason Aktivitäten zusammen trainieren ist höchstunwahrscheinlich.

Selbst wenn nur 60 oder 70 Spieler für die Trainingscamps anwesend sind, was passiert dann in diesem Fall mit den anderen Spielern im Roster? Werden sie einfach entlassen, ohne eine Chance darauf gehabt zu haben sich einen Platz im Kader zu erkämpfen? Oder bleiben sie im Kader, aber im Wesentlichen auf Eis gelegt, weit weg von den anderen Teamkameraden, die auf einen Anruf warten, falls einer oder mehrere Spieler positiv getestet werden?

Eine Aufteilung der Teams als Lösungsansatz

Es gibt aber auch eine weitere Möglichkeit, die bis jetzt von noch keinem Team öffentlich diskutiert oder in Erwägung gezogen wurde. Warum kann man das Team für die Trainingscamps nicht einfach aufteilen?

Egal ob die Teams nun in verschiedenen Schichten trainieren (nach einer gründlichen Reinigung der Trainingsanlage) oder ob ein Teil der Mannschaft im Stadion trainiert während der andere Teil in den standartmäßigen Trainingsanlagen übt, ist es eine durchaus gute Idee, das Team während den Trainingscamps zu trennen.

Es liegt auf der Hand, dass weniger Spieler auf dem Platz die Einhaltung von Richtlinien erleichtern werden, die darauf abzielen, die Ausbreitung des Virus zu begrenzen.

Noch wichtiger ist, falls innerhalb des Teams ein Ausbruch stattfindet, wäre die andere Hälfte des Teams (theoretisch) isoliert.

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Einige Coaches werden dies wahrscheinlich nicht mögen, aber dies könnte ein sicherer und intelligenter Ansatz sein, der darauf abzielt, die Spieler und das Team vor dem scheinbar Unvermeidbaren zu schützen: Ein Ausbruch innerhalb des Teams, der mehrere Spieler und Coaches mit dem Virus infiziert, bevor man die Situation rechtzeitig unter Kontrolle bringen konnte.