DeAngelo Malone

Position
Linebacker
Aktuelles Team
Gewicht
246 lbs
Größe
6' 3"
Age
25
College
Western Kentucky
Experience
3

DeAngelo Malone läuft als Outside Linebacker für die Atlanta Falcons auf – mit der Nummer 51 und einer Geschichte, die nicht nur Atlanta-Fans bewegt. Der gebürtige Atlantaner steht im letzten Jahr seines Rookie-Vertrags und ist gesund, einsatzbereit und so nah wie nie an einer größeren Rolle im Team. Was ihn besonders macht: Malone spielt nicht nur für seine Heimat, sondern kämpft nach einer College-Karriere voller Auszeichnungen darum, in der NFL wirklich anzukommen. Im entscheidenden Vertragsjahr stellt sich die Frage: Nutzt Malone die Chance, sich endgültig als Stammkraft bei den Falcons zu beweisen?

Diese Situation ist kein Zufall. Der lange Weg vom lokalen High-School-Talent bis zum NFL-Profi ist bei Malone geprägt von Heimatverbundenheit, harter Arbeit und dem ständigen Willen, sich zu beweisen. Wer heute auf die Nummer 51 der Falcons blickt, sieht nicht nur einen weiteren Linebacker, sondern einen Spieler, dessen Karriere vom ersten Tag an von Atlanta geprägt wurde. Doch wie entstand dieser enge Bezug – und warum ist Malones Geschichte mehr als die eines gewöhnlichen NFL-Spielers?

Wurzeln in Atlanta: Von der Nachbarschaft ins Rampenlicht

Der Grundstein für Malones Weg in die NFL wurde schon früh gelegt – und zwar direkt in Atlanta. Als Sohn der Stadt wuchs Malone in einer sportbegeisterten Familie auf; sein Cousin Justin Shaffer wurde später ebenfalls von den Falcons gedraftet. Schon in der High School zeigte sich, dass in Malone mehr steckt als in den meisten Gleichaltrigen. Seine ersten Jahre verbrachte er an der Martin Luther King High School, bevor er für sein Abschlussjahr zur Cedar Grove High wechselte. Dort führte er das Team zu einer 13-2 Bilanz und zur Staatsmeisterschaft in der GHSA Division 3A – mit 49 Tackles und acht Tackles for Loss in nur einer Saison. Seine Leistung brachte ihm die Wahl ins First-Team All-State ein und machte ihn zum gefragten Defensive Lineman.

Doch der Weg hierher war lang – und geprägt von einer entscheidenden Kurskorrektur. Ursprünglich als Offensivspieler gestartet, wechselte Malone frühzeitig auf die defensive Seite des Balls. Diese Entscheidung sollte sich als Wendepunkt erweisen. In der Defense konnte er seine Athletik und Spielintelligenz voll ausspielen – und legte so die Basis für seinen weiteren Aufstieg. Heute profitiert Malone von diesen Erfahrungen, die ihn früh lehrten, flexibel zu sein und sich immer wieder neu zu beweisen.

Die Heimat Atlanta blieb dabei immer der rote Faden in seiner Laufbahn. Bis heute ist Malone einer der wenigen aktuellen NFL-Profis, die für das Team ihrer Heimatstadt auflaufen. Diese Nähe zu Familie und Freunden gibt ihm nicht nur Rückhalt, sondern auch zusätzliche Motivation – gerade in schwierigen Phasen seiner Karriere.

Vom College-Rekordjäger zum NFL-Hoffnungsträger

Nach dem Erfolg an der High School wartete der nächste Schritt: das College. Malone entschied sich für die Western Kentucky University – ein Programm, das nicht zu den ganz großen Namen zählt, aber immer wieder Talente in die NFL bringt. Hier entwickelte sich Malone zum absoluten Leistungsträger. Über fünf Jahre sammelte er 349 Tackles, 34 Sacks (Schulrekord) und 60 Tackles for Loss. Neun erzwungene Fumbles, acht abgewehrte Pässe und eine Interception zeigen, wie vielseitig und gefährlich Malone für jede Offense war.

Seine Entwicklung im College war beeindruckend. Vom Außenseiter wurde Malone zum dominanten Leader der Hilltoppers-Defense, räumte dreimal die Auszeichnung First-Team All-Conference USA ab und wurde zweimal zum Defensive Player of the Year gewählt. Der Höhepunkt: Beim Senior Bowl wurde er zum MVP des American Teams gekürt – ein Signal an die NFL, dass hier ein Spieler bereit für das nächste Level ist.

Diese Leistungen kamen nicht von ungefähr. Malone war bekannt für seine Explosivität beim Pass Rush, seine schnellen Reaktionen und seine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen den Überblick zu behalten. Das machte ihn zum gefürchteten Gegner und weckte das Interesse zahlreicher NFL-Scouts. Doch der Weg in die NFL ist für keinen College-Star ein Selbstläufer – das musste auch Malone erfahren.

College-Statistiken (Western Kentucky) Wert
Spiele 62
Tackles (gesamt/solo) 349 / 179
Sacks 34
Tackles for Loss 60
Erzwungene Fumbles 9
Abgewehrte Pässe 8
Interceptions 1

Die Zahlen zeigen: Malone war im College ein echter Gamechanger. Doch wie würde er sich in der NFL behaupten, wo die Konkurrenz noch einmal ganz anders ist? Der Sprung ins Profilager wurde zur nächsten großen Herausforderung.

Der Sprung ins Profilager: Zwischen Hoffnungen und Rückschlägen

Die Atlanta Falcons entschieden sich, Malone im Draft in der dritten Runde zu holen. Für einen Spieler aus Atlanta, der schon in der High School und im College für Schlagzeilen gesorgt hatte, war das wie ein Heimspiel. Der Rookie-Vertrag lief über vier Jahre mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Millionen US-Dollar – eine solide Basis, aber kein Selbstläufer in einem NFL-Kader voller Talente.

Seine ersten Jahre in der Liga waren geprägt von Höhen und Tiefen. In seiner Debütsaison kam Malone in 15 Spielen zum Einsatz, erzielte 29 Tackles und einen Sack. Er zeigte Ansätze seines Potenzials, doch die NFL ist ein anderes Pflaster: Geschwindigkeit, Physis und Spielintelligenz der Gegner sind auf einem ganz neuen Niveau. Im zweiten Jahr rückte Malone mehr in die Special Teams, kam in allen 17 Spielen zum Einsatz, wurde aber defensiv weniger gebraucht. Nur sechs Tackles standen am Ende zu Buche – für einen Spieler mit College-Rekorden eine Geduldsprobe.

Doch Malone ließ sich nicht entmutigen. Statt zu hadern, nutzte er die Zeit, um an seinen Schwächen zu arbeiten und sich im Training zu empfehlen. Im dritten NFL-Jahr zahlte sich das aus: Mit 16 Tackles, drei Tackles for Loss, zwei Sacks und drei Quarterback Hits war Malone so präsent wie nie in der Falcons-Defense. Endlich bekam er mehr Snaps in der Rotation, zeigte, dass er Druck auf den Quarterback ausüben kann – und dass mit ihm zu rechnen ist.

NFL-Statistiken (bis heute) Wert
Spiele 49
Tackles (gesamt/solo) 51 / 30
Sacks 3
Tackles for Loss 7
Quarterback Hits 5

Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr. Malone musste lernen, dass in der NFL Geduld gefragt ist. Während viele College-Stars in der Liga kämpfen, überhaupt einen Kaderplatz zu halten, hat Malone sich Stück für Stück in die Rotation gearbeitet. Entscheidend war dabei seine Vielseitigkeit: Er kann sowohl als klassischer Outside Linebacker als auch als Edge Rusher eingesetzt werden und bringt in den Special Teams wichtige Tiefe.

Der lange Anlauf: Wie Malone sich durchbeißen musste

Was Malone auszeichnet, ist nicht nur sein Talent, sondern vor allem sein langer Atem. Schon in der High School musste er sich nach dem Positionswechsel beweisen, im College kämpfte er sich vom Außenseiter zum Rekordjäger hoch. In der NFL setzte sich dieser Trend fort: Statt sofortiger Starrolle hieß es für Malone, sich über harte Arbeit und Zuverlässigkeit zu empfehlen.

Gerade die Zeit auf den Special Teams wurde für ihn zur Schule. Hier lernte er, wie wichtig Disziplin, Teamwork und Detailarbeit sind. Jeder Snap, jedes Play wurde zum Prüfstein. Im Training fiel Malone immer wieder durch seine Einstellung auf: Er war einer der Ersten auf dem Platz, nahm sich Zeit für Videoanalyse und arbeitete an seiner Technik. Die Coaches schätzten seine Bereitschaft, auch abseits der großen Bühne alles zu geben.

Der Durchbruch kam dann, als Malone mehr Verantwortung in der Defense übernehmen durfte. Mit zwei Sacks und mehreren wichtigen Tackles in seiner dritten Saison zeigte er, dass er nicht nur Lückenfüller ist. Plötzlich war er mehr als ein Special Teams-Spieler – die Falcons konnten auf ihn bauen, wenn es darauf ankam. Diese Entwicklung ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit und dem festen Glauben an die eigene Chance.

Heute profitiert Malone von diesen Erfahrungen. Er weiß, wie schnell sich in der NFL alles ändern kann – und wie wichtig es ist, immer bereit zu sein. Seine Geschichte ist ein Beispiel dafür, dass nicht jeder NFL-Profi sofort zum Star wird. Oft braucht es Geduld, Einsatz und die Fähigkeit, auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben.

Die Chance im Vertragsjahr: Zukunft bei den Falcons?

Jetzt ist Malone an einem entscheidenden Punkt angekommen. Als Rotationsspieler mit wachsender Verantwortung geht er ins letzte Jahr seines Rookie-Vertrags. Gesundheit und Fitness stimmen, die Rolle im Team ist klar: Malone soll noch mehr Druck auf den Quarterback bringen und die Defense in kritischen Momenten verstärken. Gleichzeitig weiß er, dass jeder Snap zählt – nicht nur für die Falcons, sondern auch für seine eigene Zukunft in der Liga.

Die Statistiken sprechen für sich: 49 NFL-Spiele, 51 Tackles, drei Sacks und sieben Tackles for Loss. Malone hat gezeigt, dass er auf diesem Niveau bestehen kann. Die Frage ist: Reicht das, um sich einen neuen Vertrag zu sichern – entweder in Atlanta oder bei einem anderen Team? Oder gelingt ihm sogar der Sprung zum festen Starter, auf den die Falcons setzen, wenn es um die Playoffs geht?

Seine Chancen stehen nicht schlecht. Die Coaches loben seine Entwicklung, Teamkollegen schätzen seine Einstellung. Und das Umfeld in Atlanta gibt ihm die Rückendeckung, die er braucht. Sollte Malone die nächste Saison nutzen, um noch mehr Impact-Plays zu liefern, stehen ihm alle Türen offen – sei es bei den Falcons oder anderswo in der NFL.

Spielerprofil
Größe/Gewicht 1,91 m / 111 kg
Position Outside Linebacker/Edge Rusher
College Western Kentucky University
Trikotnummer 51
Vertrag Rookie-Deal, 4 Jahre, 5,2 Mio. US-Dollar
Familie Cousin von Justin Shaffer (ebenfalls Falcons-Spieler)
Heimat Atlanta, Georgia

Diese Daten fassen zusammen, was Malone einzigartig macht: ein Spieler, der Atlanta im Herzen trägt und für die Falcons alles gibt.

Fazit: Vom lokalen Talent zum NFL-Profi – zahlt sich der lange Weg jetzt aus?

DeAngelo Malone steht kurz vor dem vielleicht wichtigsten Jahr seiner Karriere. Vom High-School-Star in Atlanta über den Rekordjäger am College bis hin zum NFL-Profi mit wachsender Verantwortung – Malones Weg war alles andere als einfach. Er musste Rückschläge einstecken, Geduld beweisen und immer wieder an sich arbeiten. Doch heute ist er bereit, die Früchte dieser Arbeit zu ernten.

Der lange Anlauf könnte sich jetzt auszahlen. Sollte Malone seine Chance nutzen und sich in der Defense der Falcons festspielen, wäre das nicht nur ein persönlicher Triumph, sondern auch ein Erfolg für das Team und die Stadt Atlanta. Seine Geschichte zeigt: Mit Heimat im Herzen, harter Arbeit und dem Willen, nie aufzugeben, kann ein Spieler auch in der NFL seinen Platz finden. Die Saison wird zeigen, ob DeAngelo Malone endgültig aus dem Schatten tritt und zum festen Bestandteil der Falcons-Defense wird.

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