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American Football hat es Ihnen angetan, aber von den Regeln verstehen Sie bislang überhaupt nichts? Kein Wunder: Das Regelwerk ist insgesamt recht kompliziert. Verstehen Sie die Grundregeln jedoch einigermaßen gut, wird es mit den vielen Spezialfällen und Sonderregeln gar nicht mehr so schwer. An dieser Stelle erhalten Sie einen genauen Einblick in die Regeln dieses spannenden Sports, der aus weitaus mehr Taktik besteht, als es für Anfänger den Anschein erweckt. Wir haben uns außerdem darauf konzentriert, sowohl Anfänger als auch etwas fortgeschrittene Fans mit Informationen zu versorgen. Los geht’s!

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Die Grundregeln

Zu Beginn sollten Sie wissen, dass es sich im Kern natürlich um einen US-amerikanischen Sport handelt. Es werden daher viele Begriffe fallen, die nicht übersetzt werden, weil sie im Sprachgebrauch so üblich sind. Was genau Fumble, Yard, Defense und Quarterback sind, erklären wir natürlich trotzdem. Soweit möglich, werden wir auch deutsche Begriffe verwenden.

Im Kern ähnelt American Football vielen anderen Spielen: Versuchen Sie, mehr Punkte zu erzielen als ihr Gegner, um das Match für sich zu entscheiden. In diesem Spiel erzielt ein Team Punkte, indem der namensgebende Football in die Endzone des Gegners befördert wird. Dabei ist wichtig, dass sich der Ball in den Händen eines Spielers befinden muss. Es würde nicht ausreichen, den Ball nur in die Endzone zu werfen (wie etwa beim Fußball, wo der Ball auch ohne Spieler im Tor landen darf).

Beide Mannschaften stehen sich zu Beginn des Spiels gegenüber. Eine Mannschaft übernimmt dabei zunächst den Teil des Angreifers, weshalb die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt Offense genannt wird. Ihr gegenüber steht die andere, verteidigende Mannschaft, die daher den Titel Defense bekommt. Die Angreifer haben pro Spielzug vier Versuche, um den Ball in die Endzone des Gegners zu tragen oder aber eine Strecke von 10 Yards zu überbrücken. (1 Yard sind übrigens 91,44 Zentimeter.)

Sollte die Offense es schaffen, den Ball über diese 10 Yards zu bringen, bekommt das Team erneut vier Versuche, um bis in die Endzone vorzudringen. Wie genau der Ball diese 10 Yards überbrückt, ist egal. Ein einziger Spieler kann diese Strecke laufen, es darf aber auch ein Pass zu einem anderen, weiter vorne stehenden Spieler geben.

Falls die Offense den Ball in die Endzone befördern kann, gibt es Punkte! Wie viele das genau sind, hängt wieder davon ab, wie genau der Ball in der Endzone angekommen ist (dazu mehr im nächsten Kapitel). Sollten die vier Versuche verpuffen und es die Offense somit nicht schaffen, den Ball mindestens 10 Yards nach vorne zu tragen, wechseln die Rollen: Die Defense wird zur Offense und umgekehrt.

Dies sind die Regeln des American Football in ihren Grundzügen!

Punktevergabe: Wie funktioniert das?

Anders als beim Fußball gibt es beim American Football nicht immer nur einen Punkt, wenn der Ball in der Endzone landet. Stattdessen kommt es darauf an, wie genau der Ball dorthin gelangt. Abhängig davon gibt es eine unterschiedliche Anzahl von Punkten. Die genauen Regeln fallen wie folgt aus:

    1. Der Touchdown – 6 Punkte

Diesen Begriff haben Sie vielleicht schon einmal gehört. Er wird im US-amerikanischen Sprachgebrauch häufiger verwendet, um besonders gelungene Aktionen zu feiern. Ein Touchdown findet immer dann statt, wenn ein Spieler den Ball bis in die Endzone trägt oder dort den Pass eines anderen Teammitglieds auffängt. Noch einmal unterstreichen möchten wir hier, dass es wirklich immens wichtig ist, dass der Spieler den Ball in der Hand hat. Verliert er ihn auch nur Zentimeter vor der Endzone, ist der Touchdown ungültig.

    1. Point after Touchdown – 1 Punkt

Einen kleinen Bonus gibt es nach einem Touchdown: Die Offense darf aus einer Entfernung von 10 Yards den Ball noch einmal zwischen den Pfosten des stimmgabelförmigen Goalposts hindurchtreten. Für diese recht einfache Aufgabe gibt es dementsprechend auch nicht viele Punkte.

    1. Conversion – 2 Punkte

Ebenfalls nach einem Touchdown besteht die Möglichkeit, den Point after Touchdown gegen die Conversion zu tauschen. Hier versucht die Offense, den Ball erneut in die Endzone zu tragen (aus einer Entfernung von nur 2 Yards!). Diesmal steht jedoch die gesamte gegnerische Mannschaft als Defense im Weg, weshalb die Conversion schwieriger als der Point after Touchdown ist und auch mit mehr Punkten belohnt wird.

    1. Safety – 2 Punkte

Sind beide Mannschaften etwa gleich stark, werden Sie die Safety nur selten sehen: Im American Football bezeichnet dies einen Punktgewinn der Defense. Die Safety findet statt, wenn der ballführende Spieler der Offense den Ball hinter der eigenen Endzone verliert. Dies kommt selten vor, aber wird im Fall der Fälle mit zwei Punkten für die Defense belohnt.

    1. Field Goal – 3 Punkte

Der letzte Ausweg: Das Field Goal ist simpel in seiner Ausführung. Ein Spieler der Offense tritt den Ball aus einer beliebigen Entfernung durch die Pfosten des Goalposts. Meistens wird dies als eine Art letzte mögliche Rettung gesehen, wenn bereits drei der vier Versuche pro Spielzug verbraucht sind. Da es aus großer Entfernung schwer ist, den Ball so präzise zu treten, gibt es auch relativ viele Punkte. Die höchste bislang gemessene Entfernung im American Football beträgt 64 Yards. Den Rekord stellte Matt Prater im Jahr 2013 auf.

Sie wissen jetzt auch, wie es um die Regeln für die Punktevergabe im American Football bestellt ist!

Wann wird der Ball gespielt?

Zwar befindet sich der Ball immer auf dem Spielfeld, das heißt aber nicht, dass er auch immer von den Spielern spielbar ist. Zwei große Unterschiede gibt es in den Regeln des American Football:

a.) Live Ball
Wenn der Ball live ist, also „lebt“, ist er auch spielbar. Das klassische Beispiel ist der Ballverlust nach einem Fumble: Der Ball liegt auf dem Boden und kann sowohl von der Offense als auch Defense erreicht werden. Wer auch immer zuerst an den Ball kommt, bestimmt das weitere Spielgeschehen. „Live“ ist somit ein anderer Ausdruck für „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

b.) Dead Ball
Das Gegenteil ist dann der Dead Ball: Ein Ball ist tot, wenn er nicht gespielt werden darf. Normalerweise ist das immer dann der Fall, wenn ein Regelverstoß vorliegt oder die Schiedsrichter das Spiel aus einem anderen Grund unterbrochen haben. Der Ball bleibt natürlich dead, bis der nächste Spielzug beginnt und beide Mannschaften wieder um den Ball kämpfen dürfen.

Beginnen wird jeder Spielzug mit dem Snap, also dem Weiterreichen des Balls an den Quarterback. Was genau danach geschieht, wird vorher vom Team gemeinsam festgelegt. Dabei beruft man sich auf die Taktik, die der Coach vorgegeben hat.

Das Spielfeld

Wir reden von Endzone, Goalposts und Yards – aber wie sieht das Spielfeld überhaupt aus? In den Regeln ist exakt definiert, wie das Spielfeld im American Football auszusehen hat.

Auf jedem Spielfeld im American Football sehen Sie zwölf Zonen, die jeweils eine Breite von 10 Yards haben. Das entsprich etwa 9,1 Meter. Zwei dieser Zonen befinden sich an den jeweiligen Enden des Felds, weshalb diese auch Endzonen heißen. Die verbleibenden zehn Zonen in der Mitte sind das aktive Spielfeld. Begrenzungen gibt es natürlich auch an den Seiten, wo – genau wie beim Fußball – auch die Trainerbank mit Auswechselspielern zu finden ist. Übrigens achten die Schiedsrichter beim American Football sehr penibel darauf, dass Coach und Spieler von der Seitenlinie fernbleiben.

In jedem professionellen Spiel werden Sie direkt an der Seite des Spielfelds eine Gruppe aus einigen Offiziellen sehen. Diese Personen tragen den Namen Chain Crew: Sie stecken Markierungen in den Boden, die sowohl den Spielern als auch Zuschauern und Schiedsrichtern zeigen, welche Strecke die Offense überwinden muss, um 10 Yards zurückzulegen. Man nennt diese Strecke auch die Line to Gain. Sollte ein Versuch erfolgreich sein, werden diese Markierungen entsprechend verschoben, damit die Spieler wieder genau sehen, bis wohin sie den Ball tragen müssen. Außerdem die Chain Crew noch die verbleibenden Versuche durch und zeigt auch, wo sich die Line of Scrimmage derzeit befindet (also der Ort, wo sich beide Mannschaften zum Beginn des Spielzugs gegenüberstehen).

Bereits erwähnt haben wir auch den Goalpost: Diese überdimensionale Stimmgabel befindet sich in beiden Endzonen und ist insgesamt 10 Yards hoch. Sie spielt für den Spielablauf dann eine Rolle, wenn Field Goals erzielt werden. Übrigens ist der Goalpost nicht immer derart hoch und breit. In Amateurligen und für Teams aus Kindern und Jugendlichen ist der Goalpost niedriger montiert und die beiden Pfosten an den Seiten trennt eine größere Distanz.

Alles klar? Dann geht es weiter zur Spielzeit!

Spielzeit beim American Football

Die Regeln in Bezug auf die Spielzeit hängen von der Liga und der Klasse der Spieler ab. Wir nehmen uns jedoch die Regeln für die US-amerikanische NFL zum Vorbild, da diese weltweit mit Abstand am wichtigsten ist.

Insgesamt schreiben die Regeln in jedem professionellen Match eine Anzahl von vier Vierteln mit einer Länge von jeweils 15 Minuten vor. In den erwähnten Amateurmannschaften wird die Dauer auch hin und wieder auf 12 Minuten reduziert (so wie im Fußball in Jugendmannschaften zwei Mal 40 Minuten gespielt werden). American Football ist ein sehr anstrengendes Spiel, weshalb sich selbst der vermeintlich kleine Unterschied von nur 3 Minuten stark auswirkt.

Ein wichtiger Unterschied zum Fußball ist die Tatsache, dass diese 15 Minuten den Regeln entsprechend exakt gezählt werden. Findet eine Spielunterbrechung statt – nach Vollendung eines Spielzugs etwa -, hält der Schiedsrichter die Uhr an. Ein Match aus vier Vierteln mit jeweils 15 Minuten Länge wird daher immer wesentlich länger dauern als nur 60 Minuten. Rechnen Sie mit mindestens der doppelten Spieldauer. Zwischen jedem Viertel gibt es außerdem eine Pause von 2 Minuten und nach zwei Vierteln schreibt der American Football eine Pause von 20 Minuten vor.

Wichtig ist auch, dass jeder Spielzug maximal 40 Sekunden lang sein darf. Die Offense darf sich also nicht in Ruhe den Ball hin und her zuwerfen, um auf eine günstige Gelegenheit zu warten, sondern muss recht schnell handeln. Davon abgesehen achten die Schiedsrichter nicht ganz so exakt auf die Uhr wie etwa beim Basketball, wo das Spiel mit Ablauf der letzten Sekunde endet. Der aktive Spielzug wird immer zu Ende gespielt, weshalb ein neuer Spielzug mit einer verbleibenden Spieldauer von nur 1 Sekunde immer noch gute Chancen auf einen Erfolg hat.

Verlängerungen

Die Spielzeit ist zwar festgelegt, es kann aber auch zu Verlängerungen kommen. Dies tritt immer dann ein, wenn beide Teams nach Ablauf der vier Viertel punktgleich sind. Die darauffolgende Phase dauert noch einmal 15 Minuten und trägt den Namen Overtime. Hier geht es den Regeln entsprechend nach dem Sudden Death-Prinzip zu: Wer zuerst auch nur einen einzigen Punkt erzielt, gewinnt das Match. Falls auch nach der Overtime kein Gewinner feststeht, trennen sich beide Teams unentschieden. Eine Ausnahme gibt es dann, wenn es im American Football um Spiele im KO-System geht. Dann werden solange Overtimes hinzufügt, bis ein Gewinner feststeht.

Inklusive Verlängerungen führt dies dazu, dass ein einziges Football-Match zwischen zwei starken Mannschaften gut und gerne drei bis dreieinhalb Stunden dauern kann. Ein Fußballmatch ist also praktisch immer wesentlich schneller entschieden. Von den 60 Minuten Gesamtdauer dürfen Sie sich auf keinen Fall blenden lassen. Welches Team mit der ersten Overtime beginnt, wird übrigens per Münzwurf entschieden. Zu einem Spielabbruch kann es nur dann kommen, wenn unzumutbare Umstände das Spielen unmöglich machen (starke Unwetter, Stromausfall und somit mangelhafte Beleuchtung des Spielfelds und so weiter).

Unterbrechungen im Spielablauf

Spiele werden in professionellen Ligen nur selten unterbrochen oder abgesagt. Denkbare Ursachen fallen wie folgt aus:

a.) Eine unberechtigte Person befindet sich auf dem Spielfeld. Das müssen nicht zwigendn Zuschauer sein, auch Journalisten, Mitarbeiter oder ein Spieler auf der Bank kann dafür die Ursache sein.

b.) Sollte dieser Fall eintreten, geben die Regeln dem Schiedsrichter das Recht, einen Timeout zu verhängen. Das Spiel und die Uhr pausieren. Anschließend beginnt das Spiel von dort, wo es zuletzt unterbrochen wurde.

c.) Im Fall der erwähnten ausfallenden Beleuchtung kann das Spiel komplett unterbrochen werden. Dasselbe gilt auch dann, wenn im Vorfeld Unwetter angesagt werden. Dann dürfen die Organisatoren das Spiel schon vor Beginn absagen.

Wie auch immer es läuft: Den Regeln entsprechend werden die Spiele zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgetragen.

Die Spieler im American Football

Die Regeln schreiben sehr genau vor, wo welcher Spieler zu sein hat und welche Aufgaben dieser übernehmen darf. Anders als beim Fußball darf nicht jeder Spieler theoretisch alles machen. Ein Verteidiger im Fußball dürfte ebenfalls ein Tor erzielen, was beim American Football aber nicht unbedingt gegeben ist.

Zu jedem Zeitpunkt befinden sich 22 Spieler auf dem Feld, die sich zu gleichen Teilen auf Offense und Defense aufteilen. Eine starke Spezialisierung findet bei den Spielertypen schon während der Ausbildung statt: Offensive Linemen etwa stehen ganz vorne im Getümmel und müssen eine beachtliche Körpermasse und Stärke aufweisen, um sich gegen die Verteidiger des anderen Teams behaupten zu können. Ein Wide Receiver, dessen Aufgabe es ist, Pässe an den Seiten des Spielfelds zu fangen, muss hingegen wendig, agil und schnell sein. Beide Positionen würden sich nur sehr schlecht austauschen lassen.

Wichtig ist auch, dass der Coach vor jedem Spielzug sein Team neu zusammenstellen darf. Auswechselungen dürfen nach Belieben stattfinden. Für jede Situation lässt sich somit das optimale Team auf dem Feld versammeln, was beim Fußball nicht der Fall ist. Wir besprechen jetzt einige typische Spielervarianten, die Ihnen im American Football immer wieder begegnen werden:

  • 1. Der Quarterback

Dieser Spieler ist praktisch das, was ein zentraler Mittelfeldspieler im Fußball ist – eine Art Spielmacher. Nach der Eröffnung des Spielzugs – auch Snap genannt – fängt der Quarterback den Ball und setzt dann die Taktik um, die der Coach für den Spielzug vorgegeben hat. Voraussetzung für die Ausübung dieser Position ist ein hohes taktisches Spielverständnis sowie eine überragende Übersicht selbst in tumultartigen Situationen. Neue, junge Spieler füllen diese Aufgabe daher selten aus, Coaches greifen lieber zu Spielern mit Erfahrung. Viel vom Ball hat der Quarterback selten: Direkt nach Eröffnung des Spielzugs wird der Ball normalerweise schon weitergereicht.

  • 2. Der Runningback

Bei diesen Spielern landet der Ball relativ häufig, wenn der Quarterback den Ball weitergibt. Das Ziel ist simpel: Ein Runningback soll den Ball in die Hand nehmen und laufen und am besten mindestens 10 Yards zurücklegen. Unterteilt werden diese Spieler noch einmal in zwei Gruppen: Ein Fullback ist etwas schwerer und weniger wendig und wird gerne eingesetzt, um kleine Raumgewinne zu schaffen, da er nicht so einfach zu Fall zu bringen ist. Ein Halfback ist sehr schnell und agil, aber er fällt praktisch durch einen Windstoß schon um.

  • 3. Die Offensive Linemen

Diese Spieler sind das Gegenteil der schnellen Runningbacks: Sie stehen direkt vor dem Quarterback in Gruppen von fünf Spielern: der Center, zwei Guards und zwei Tackles. Diese Spieler sind normalerweise schwer und muskulös, sodass Sie einem Ansturm der Gegner standhalten können. Es handelt sich jedoch nicht nur um eine Position für das Spektakel: Neben der genannten Aufgabe müssen die Offensive Linemen auch versuchen, Laufwege für Runningbacks freizulegen. Wichtig für Anfänger, die sich fragen, warum niemand den Ball zu den schwer zu Boden zu bringenden Offensive Linemen passt: Sie dürfen keine Pässe empfangen!

  • 4. Der Receiver

Die Receiver sind dazu da, den Ball vom Quarterback nach einem langen Pass zu empfangen. Es handelt sich um leichte, schnelle Spieler, die in wenigen Sekunden die benötigten 10 Yards hinter sich lassen. Im Optimalfall rennen sie bis zur Endzone, was aber nicht allzu häufig gelingt. Weit außen am Spielfeld lauert immer der Wide Receiver, der noch ein wenig schneller ist und Pässe empfangen soll (was aufgrund der hohen Distanz aber nicht einfach ist).

Sehen wir uns jetzt die Spieler der Defensive im American Football an:

  • 1. Die Defensive Linemen

Nach den Regeln des American Football ist es die Aufgabe der Defensive Linemen, den Quarterback zu Beginn eines Spiels an der Ausführung seiner Arbeit zu stören. Analog zu den Offensive Linemen sind auch diese fünf Spieler groß, schwer und muskulös. Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Spielsituation: Das Umwerfen (das „Sacken“ (englisch ausgesprochen!)) des Quarterbacks gehört dazu, aber auch das Zustellen von Laufwegen für Runningbacks ist wichtig.

  • 2. Die Safeties und Cornerbacks

Die Cornerbacks dienen dazu, ein Passspiel zu unterbinden. Fängt etwa ein Receiver den Ball vom Quarterback, ist es Aufgabe des Cornerbacks, den Receiver am Empfang des Passes oder am Lauf zu stören. Kommt ein Runningback durch das Zentrum des Spielfelds und auch am Linebacker vorbei (dazu gleich mehr), müssen hingegen die Safeties einspringen. Sie sind eine Art doppelte Versicherung dafür, dass auch hinter Defensive Linemen und Linebacker noch jemand wartet, um einen Spielzug zu unterbinden.

  • 3. Der Linebacker

Das Gegenstück zum Quarterback ist der Linebacker: Er stoppt Runningbacks, stürmt bei Gelegenheit auf den gegnerischen Quarterback zu oder stellt Laufwege zu. Das Aufgabenfeld variiert je nach Spielsituation. Da eine Person alleine keine ausgeklügelten Spielzüge verhindern kann, gibt es die im vorherigen Abschnitt genannten Safeties und Cornerbacks.

Fertig: Sie kennen jetzt die Regeln in Bezug auf die Formationen und Positionen und American Football!

Passspielzüge im American Football

Die Regeln sind für die meisten Spielzüge sehr komplex. Wahrscheinlich werden Sie nicht alles im Kopf behalten können, was Sie gleich lesen werden. Im Laufe der Zeit werden Sie die Regeln jedoch verinnerlichen und auch eher seltene Spielsituationen wiedererkennen. Beginnen wir mit dem Passspiel!

1. Das Passspiel
Der Pass ist ein gerne eingesetztes Mittel, um Raum gutzumachen. Zu Beginn geht es dabei immer darum, dass der Quarterback den Football einem Spieler zuwirft, der den Ball auch empfangen darf. Das klingt simpel, ist aber sehr wichtig – denn:

  • Ein Spieler darf niemals den Ball empfangen, wenn er sich in direkter Nähe zur Line of Scrimmage befindet (also der Startposition der Spieler).
  • Ein Spieler muss immer an den beiden äußeren Positionen der Line of Scrimmage stehen, um einen Pass empfangen zu dürfen.

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Der Spieler, der passt, darf mit dem Ball auch selber versuchen Raum zu gewinnen, er darf aber nach dem überqueren der Line of Scrimmage den Ball nicht mehr abgeben. Ein Spieler, der bereits weit in das gegnerische Territorium vorgedrungen ist, darf den Ball nicht mehr abgeben, außer er führt einen Lateralpass aus. Ein Lateralpass oder auch einfach Lateral ist ein Pass der von einem Ballträger nach dem überqueren der Line of Scrimmage stattfindet. Bei einem Lateralpass wird der Ball entweder parallel zur Goalline oder rückwärts gespielt.

Den Regeln entsprechend finden drei mögliche Situationen nach dem ursprünglichen Pass statt:

a.) Ein Receiver fängt den Ball und läuft die Strecke ab, die für ihn den Weg des geringsten Widerstands darstellt. In der Regel muss der Spieler dabei Haken schlagen wie ein Hase, da gegnerische Spieler im Weg warten.

b.) Die Defense könnte den Ball direkt aus der Luft fangen. Der Spielzug und damit der Versuch des Punktegewinns durch die Offense ist sofort beendet.

c.) Der Pass könnte zu guter Letzt auch unvollständig sein, im Fachjargon kommt das englische Wort in Form von Incomplete Pass zum Einsatz.

Unvollständig ist ein Pass immer dann, wenn er den Boden berührt oder aber abseits des Spielfelds aufschlägt. Der Spielzug wird dann von der alten Ausgangsposition wiederholt. Falls alles nach den Regeln abläuft, startet der nächste Down (also der nächste Spielzug) an dem Ort, an dem der Receiver von einem Defense-Spieler zu Boden geworfen wurde (vorausgesetzt, dies geschieht überhaupt).

Offensive Linemen dürfen die Line of Scrimmage niemals überschreiten wenn sie gerade keinen Spieler aus der Defensive abblocken. Sie dürfen aber Pässe empfangen, sofern sie sich hinter der Line of Scrimmage befinden. Sie sind fast eine reine Defensive, obwohl sie den Titel Offensive tragen.

Eine Ausnahme der Passregel gilt nur für seitlich oder nach hinten geworfene Pässe. Da diese keinen Raumgewinn bedeuten, darf ein Team diese so häufig wie nötig spielen. Die Passstärke professioneller Mannschaften erreicht übrigens erstaunliche Ausmaße, denn der bislang weiteste erfolgreich geworfene Pass legte eine Distanz von 99 Yards zurück und wurde von Bernard Berrian im Jahr 2008 geworfen.

2. Fumble
Eng verbunden mit dem Passspiel ist der Fumble. Der Begriff bezeichnet einen ballführenden Spieler, der den Ball entweder versehentlich verliert oder der den Ball durch die Einwirkung eines gegnerischen Spielers aus der Hand geben muss. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Ball im hohen Bogen durch die Luft fliegt oder nur den Rasen ansatzweise berührt: Die Regelnbesagen, dass der Ball dann für beide Mannschaften frei zugänglich ist.

Letztere Tatsache ist besonders wichtig: Nach einem Fumble ist er Ball frei verfügbar, was bedeutet, dass das Angriffsrecht an die Mannschaft übergeht, die den Ball zuerst wieder in den Händen hält. Die Regeln bezeichnen diesen Vorgang als Turnover. Auch nach nur einem einzigen von vier Spielzügen würde das Angriffsrecht dann auf die Defense wechseln, was natürlich schmerzhaft für die Offense ist.

Der Scrimmage Kick als Rettung

Dieser Spielzug wird gelegentlich angewendet, wenn die Aussicht auf einen Punkt- oder Raumgewinn schlecht ist. Nach drei von vier Spielzügen führt die Offense dann mitunter einen Scrimmage Kick durch: Nach dem Snap (also dem Spielzugbeginn) tritt der Quarterback einen Punt. Der Ball fliegt möglichst weit nach vorne und landet an einer für die Defense schlechten Position. Nach dem Wechsel des Angriffsrechts muss die Defense den Ball von dort weiterspielen, wo er zuletzt gelandet ist. Aus diesem Grund versucht die Offense, den Ball so weit wie möglich in das gegnerische Territorium zu treten.

Pech hat die Offense dann, wenn die Defense den Punt fängt: Dann läuft das Spiel nämlich normal weiter und der ballführende Spieler der Defense kann seinerseits versuchen, möglichst viel Raum gutzumachen. Wichtig ist auch, dass der Punt regelkonform sein muss. Er darf also nicht im Seitenaus landen. In professionellen Spielen findet der Scrimmage Kick praktisch nur dann statt, wenn der gegnerische Goalpost 50 oder mehr Yards entfernt ist. Andererseits wäre nämlich die Option eines Field Goals gegeben, das eine Mannschaft immer vorziehen wird.

Fouls und Strafen im American Football

Die Regeln des American Football decken natürlich auch allerlei Fouls ab. Üblich ist in dieser Sportart nicht etwa die Bestrafung einzelner Spieler, sondern die des Teams – und zwar, indem die Line of Scrimmage zum Nachteil des foulenden Teams versetzt wird. Wir haben einige der wichtigsten Regelverstöße aufgelistet und dahinter auch gleich angegeben, welche Konsequenzen ein Foul mit sich zieht:

a.) Unerlaubte Aufstellung: 5 Yards und Wiederholung des Spielzugs
Während des Beginns des Spielzugs müssen sich mindestens 7 Spieler der Offense an der Line of Scrimmage befinden. Ist das nicht der Fall, wird die Line of Scrimmage 5 Yards versetzt und der Spielzug wiederholt.

b.) Unerlaubtes Verlassen der Position: 5 Yards und Wiederholung des Spielzugs
Vor dem Snap muss die komplette Offense mindestens eine Sekunde an Ort und Stelle bleiben. Bewegt sich ein Spieler, ist das ein Regelverstoß und wird mit 5 Yards Strafe und Wiederholung geahndet.

c.) Abseits: 5 Yards und Wiederholung des Spielzugs
Zwischen Offense und Defense gibt es zu Spielzugbeginn eine neutrale Zone. Dort darf sich kein Spieler aufhalten. Ist das doch der Fall, kommt es zur Strafe von 5 Yards und einer erneuten Wiederholung des Zugs.

d.) Festhalten: bis zu 10 Yards Strafe plus eventuell weitere Strafen
Kein Spieler darf einen anderen Spieler festhalten, wenn dieser nicht den Ball trägt. Falls die Offense dieses Foul begeht, droht eine Strafe von 5 Yards plus die Wiederholung des Versuchs. Innerhalb der Defense wiegt dieses Vergehen schwerer, weshalb es eine Versetzung der Line of Scrimmage um 10 Yards gibt. Zusätzlich erhält die Offense einen erneuten ersten von insgesamt vier versuchen, was in der Fachsprache als Automatic First Down beschrieben wird.

e.) Roughing: 15 Yards und Automatic First Down
Der Begriff Roughing (ausgesprochen in etwa „raffing“) bezeichnet ein besonders bösartiges Foul. Gemeint ist ein Spieler der Defense, der einen ballführenden Spieler in gefährlicher Position angreift. Gefährlich sind etwa die Bereiche an den Knien oder im Kopf oder Nackenbereich, da hier im schlimmsten Fall Knochenbrüche oder Gehirnerschütterungen drohen. Die hohe Strafe ist daher angemessen, auch wenn dank moderner Schutzausrüstung meistens alles glimpflich ausgeht.

f.) Festhalten der Gesichtsmaske: 15 Yards
Die Regeln schreiben vor, dass ein Griff an das Schutzgitter des Helms nicht erlaubt ist. Es ist dabei egal, ob eine versehentliche Berührung oder ein wissentlicher Griff erfolgt. Die Hände haben in dieser Höhe nichts zu suchen, auch wenn American Football ein sehr körperbetonter Sport ist.

g.) Verhindern eines Passfangs: unterschiedliche Strafen
Der Receiver darf den Ball immer fangen. Da es nicht gestattet ist, einen Spieler ohne Ball in der Hand zu tacklen, wird ein solches Vorgehen als Foul gewertet. Die Regeln besagen, dass die Offense 10 Yards der Line of Scrimmage verliert sowie der Versuch wiederholt wird, falls dieses Foul stattfindet. Falls die Defense die Regeln missachtet, gibt es obendrauf einen Automatic First Down für die Offense.

h.) Aufspießen: 15 Yards und Automatic First Down für die Offense
Das „Aufspießen“ ist hier zum Glück nur sinnbildlich gemeint: Ein Spieler wirft sich mit seinem Helm voran in einen anderen Spieler, sodass der Körper ausgestreckt wie ein Pfeil wirkt. Dieses schwere Foul hat in der Vergangenheit zu ebenso schweren Verletzungen und auch zum Tod geführt. Moderne Schutzmaßnahmen verhindern dies weitgehend.

i.) Clipping: 15 Yards
Will ein Spieler einen anderen Spieler von hinten tacklen, darf dies nur unterhalb der Gürtellinie in der Zone bis zu den Knien geschehen. Auch ein verwandtes Foul, bei dem ein Spieler unterhalb der Gürtellinie und ein anderer oberhalb aus entgegengesetzten Richtungen gleichzeitig angreifen, ist streng untersagt.

j.) Unsportliches Verhalten: 15 Yards sowie möglicherweise weitere Strafen bis zur Sperre
Die Regeln sehen vor, dass Spieler auch eine Vorbildsfunktion einnehmen müssen. Daher werden beispielsweise Beleidigungen mit hohen Strafen versehen. Auch darf ein Touchdown nicht übermäßig stark gefeiert werden. Es kommt hier jeweils auf die einzelnen Ligen an und wie diese Verbote aussprechen. In der NFL beispielsweise gehen die Regeln deutlich entspannter mit den Spielern um als etwa in der NCAA, wo American Football auf College-Niveau gespielt wird.

Diese Fouls und ihre Verstöße werden Ihnen im American Football wahrscheinlich am häufigsten begegnen.

Die Schiedsrichter und ihre Funktion

Anders als beim Fußball gibt es im American Football gleich mehrere Schiedsrichter. Aufgrund der komplexen Regeln wäre es ansonsten nicht möglich, alle Bereiche gleichzeitig zu überwachen. Als Minimum befinden sich immer drei Schiedsrichter auf dem Feld, maximal sehen die Regeln eine Aufstellung von sieben Schiedsrichtern vor. Im American Football der NFL ist immer die maximale Anzahl vor Ort auf dem Spielfeld. Je nach Rang bekleiden sie unterschiedliche Funktionen:

a.) Der höchste Schiedsrichter trägt den Titel Whitecap in Anlehnung an seine weiße Mütze. Er ist direkt hinter der Offense und dem Quarterback positioniert. Der Whitecap überwacht die Ausführung der Spielzüge zu Beginn und ist auch für das Verhängen der Strafen verantwortlich.

b.) Wichtig für den Spielablauf sind auch der Linesman sowie der Line Judge. Die Line to Gain, die von der Chain Crew angezeigt wird, wird vom Linesman auf ihre Korrektheit überwacht. Der Line Judge hingegen wirft ein Auge auf die Spielerbewegung auf dem Feld und ermittelt, ob die Offense die Line to Gain komplett überschritten (oder zumindest erreicht) hat.

c.) In der Mitte der Defensive Line und hinter den Linebackers befindet sich der Umpire. Er überwacht das Geschehen dort und positioniert auch den Ball für den nächsten Spielzug. Dafür ist er auf die korrekte Positionierung der Line of Scrimmage angewiesen, die von der Chain Crew angezeigt wird.

d.) Field Judge, Back Judge und Side Judge befindet sich im hinteren Bereich des Spielfelds. Sie überwachen, ob Pässe gültig ankommen, ob es zu Fouls in diesen Bereichen kommt und dergleichen mehr. Aufgrund der hohen Entfernung ist dieser Bereich für Whitecap und Umpire nicht sichtbar, weshalb es diese drei zusätzlichen Schiedsrichter geben muss.

Die Anzahl der Schiedsrichter steht und fällt mit der jeweiligen Liga. Im Amateurbereich des American Football – wo gelegentlich auch auf kleineren Spielfeldern gespielt wird – stehen selten sieben Schiedsrichter zur Verfügung. Fair Play wird dort einfach vorausgesetzt, was auch recht wahrscheinlich ist, da es nur um den Matchgewinn geht und keine höheren Ziele verfolgt werden.

Schiedsrichter dürfen übrigens seit 1999 den Videobeweis nutzen, der im American Football auf den Begriff Instant Replay hört. Voraussetzung für die Anwendung des Instant Replays sind die Coaches der gegnerischen Teams. Der Coach darf den Schiedsrichter zwei Mal pro Halbzeit um einen Videobeweis bitten. Zwei Situationen sind dafür notwendig:

a.) Der Coach glaubt, dass der Schiedsrichter eine Fehlentscheidung getroffen hat.
b.) Der Coach glaubt, dass der oder die Schiedsrichter ein Foul übersehen haben.

Willkürlich wird ein Coach den Videobeweis nicht nutzen: Sollte sich der Coach irren und die Schiedsrichter befinden sich im Recht, verliert der Coach das Anrecht auf einen Timeout. Diese werden im American Football gerne genutzt, um kurze Teambesprechungen zu führen.

Verhalten von Spielern und anderen Personen

Auch wenn unerfahrene Zuschauer hinter American Football ein eher rabiates Spiel vermuten, stimmt dies im Detail nicht. Die Regeln legen sehr genau fest, was Spieler dürfen und was nicht. Erwähnt hatten wir bereits, dass etwa Touchdowns nicht beliebig gefeiert werden dürfen und auch schwere Fouls mit hohen Strafen belegt sind.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Blocken. Ein Spieler der Offense darf einen Spieler der Defense blocken, wenn er dafür die Hände, Arme, Schultern oder den Kopf einsetzt. Wildes Treten beispielsweise wäre also nicht erlaubt. Auch Sprünge finden nur dann statt, wenn es anschließend zu einem Kontakt mit einer der erlaubten Körperpartien kommt. Hände und Arme darf die Offense ebenfalls nicht nach Belieben einsetzen. Stattdessen ist genau festgelegt, was erlaubt ist und was nicht:

a.) Bekleidet der offensive Spieler die Position eines Runners, darf dieser Hände und Arme einsetzen, um sich gegnerische Spieler der Defense vom Leib zu halten.
b.) Liegt der Ball am Boden – etwa nach einem Fumble – darf ein Spieler einen anderen Spieler mit den Armen und Händen schubsen und stoßen. Voraussetzung ist jedoch, dass beide Spieler wirklich zum Ball gehen. Auf der anderen Seite des Spielfelds dürfte also nicht geschubst werden.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem erlaubten Verhalten von Spielern – aber wie sieht es mit anderen Personen aus? Es gibt schließlich zahlreiche Personen, die nur indirekt am Spiel beteiligt sind. Darunter fallen unter anderem die folgenden Beispiele:

a.) Ein Coach an der Seitenlinie hat gegenüber dem Fußball stark eingeschränkte Rechte. Hält er sich an die Regeln, darf er keinerlei Anweisungen an seine Spieler rufen. Dafür wäre ein Timeout notwendig.
b.) Die Spielerbank heißt korrekterweise Bench. Personen, die dort Zugang haben, tragen einen großen Aufdruck mit dieser Bezeichnung am Oberkörper. Alle anderen Personen sind dort nicht gestattet.
c.) Diese Regeln werden rigoros durchgesetzt: Spieler, die ihren Bench-Aufdruck nicht tragen, könnten ihr Team mit einem Foul und einem Verlust von 15 Yards der Line of Scrimmage belegen.

Eine Ausnahme der sehr strengen Seitenlinienregel sind die Timeouts: Während dieser Zeit dürfen auch Assistenten auf das Spielfeld, um etwa bestimmten Spielern Anweisungen des Coaches zu geben.

Abschluss

Sie sollten jetzt einen recht genauen Überblick über die Regeln des American Football haben. Natürlich gibt es etliche Sonderfälle, auf die wir hier nicht eingegangen sind – aber das ist im Fußball auch nicht anders. Das gesamte Regelwerk der NFL ist mehrere Hundert Seiten dick. Wenn Sie tiefer in die Materie eintauchen wollen, sollten Sie sich daher eines dieser Regelwerke zulegen. Für den typischen Zuschauer des Sports sind Sie jetzt aber bestens mit allen wichtigen Regeln in dieser wunderbar taktischen Sportart versorgt.