Kevin King

Position
Cornerback
Aktuelles Team
Gewicht
200 lbs
Größe
6' 3"
Age
29
College
Washington
Experience
6

Kevin King steht wieder am Scheideweg. Nach seiner Zeit bei den Atlanta Falcons ist der Cornerback aktuell ohne Team, doch eines hat sich nicht geändert: King gibt nicht auf. Wer auf seine Karriere blickt, erkennt einen Spieler, der sich immer wieder zurückgekämpft hat – gegen Verletzungen, Selbstzweifel und die NFL-Maschinerie. Seine Geschichte ist geprägt von Rückschlägen und Comebacks. Jetzt sucht King nach seinem nächsten Kapitel in der Liga, immer getrieben von dem Wunsch, es allen noch einmal zu zeigen.

Sein letzter Einsatz war geprägt von einer Nebenrolle: King war bei den Falcons kein Starter, sondern ein Backup und Special Teamer. Die ganz großen Momente blieben aus, doch sein Weg zurück aufs Feld war alles andere als selbstverständlich. Nach zwei Jahren voller Fragen und Schmerzen schaffte er es noch einmal in einen NFL-Kader. Wer verstehen will, wieso King trotz aller Hürden noch immer an sein Comeback glaubt, muss den Weg dorthin kennen.

Der zweite Anlauf: Kings NFL-Rückkehr nach der langen Pause

Als Kevin King einen neuen Vertrag bei den Falcons unterschrieb, war das mehr als eine Personalie für die Tiefe. Es war ein Signal: Hier kommt einer zurück, der nicht aufgibt. Nach mehreren Jahren bei den Packers, einer Pause und einer schweren Verletzung war sein Comeback alles andere als selbstverständlich. King musste sich beweisen – nicht nur den Coaches, sondern vor allem sich selbst. In seiner Rolle als Backup und Special-Teams-Spieler zeigte er, dass er noch immer auf NFL-Niveau mithalten kann. Für viele wäre das ein bescheidener Abschluss gewesen. Für King war es ein Neuanfang.

Doch wie kam es dazu, dass ein einst gehypter Draft-Pick plötzlich um jeden Snap kämpfen musste? Die Antwort darauf liegt in Kings Vergangenheit – einer Karriere voller Versprechen, aber auch voller Stolpersteine.

Von Oakland in die NFL: Kings Aufstieg und die ersten Hürden

Geboren und aufgewachsen in Oakland, Kalifornien, entwickelte King schon früh eine Leidenschaft für Football. An der Bishop O'Dowd High School fiel er als vielseitiger Verteidiger auf, bevor er sich für die University of Washington entschied. Bei den Huskies spielte King zunächst als Safety, wechselte später auf Cornerback – eine Entscheidung, die ihm den Weg in die NFL ebnete. Mit seiner Größe von 1,91 Metern und der Athletik galt er als Prototyp für die moderne Passverteidigung.

Im NFL Draft wurde King früh ausgewählt. Die Green Bay Packers sicherten sich seine Dienste in der zweiten Runde. Die Erwartungen waren groß: King sollte dem Team als physischer, vielseitiger Cornerback Stabilität verleihen. In seinen ersten Jahren zeigte er starke Ansätze, knackte 2019 mit fünf Interceptions und 66 Tackles seine beste Saison. Doch die NFL ist gnadenlos: Verletzungen warfen King immer wieder zurück, die Konstanz fehlte. Trotzdem kämpfte er sich jedes Mal zurück aufs Feld.

Diese Leistung kam nicht von ungefähr. Der Grundstein wurde schon in Seattle gelegt, wo King im College für seine Lernbereitschaft und seinen Einsatzwillen geschätzt wurde. Doch der Weg in der NFL war härter als gedacht.

Rückschläge, Zweifel und das große Comeback

Kaum ein NFL-Spieler bleibt von Verletzungen verschont. Bei King wurden sie zum ständigen Begleiter. Immer wieder zwang ihn sein Körper zu Pausen: Ob Leistenprobleme, Schulterverletzungen oder die später folgenschwere Achillessehnenverletzung – King musste mehr Zeit in der Reha als auf dem Feld verbringen. Nach seiner Zeit bei den Packers zog er die Reißleine und legte eine Pause ein. Der Kopf war voll, der Körper angeschlagen. Viele Experten rechneten damals nicht mehr mit einem Comeback.

Doch King wollte es noch einmal wissen. Nach monatelanger Reha und hartem Training wagte er einen Neuanfang. Die Falcons gaben ihm eine Chance – kein großes Versprechen, aber eine Tür zurück in die Liga. King trainierte, kämpfte sich in den Kader und übernahm eine Rolle im Special Team. Für einen einstigen Starter war das ein Dämpfer. Doch für King zählte nur der Weg zurück aufs Feld.

Verletzung Jahr Ausfallzeit Comeback
Leistenverletzung erste NFL-Jahre mehrere Spiele Rückkehr als Starter
Schulterprobleme Packers-Zeit Wochenweise erneute Einsätze
Karrierepause nach Packers eine Saison Neustart-Versuch
Achillessehnenriss vor Falcons fast ein Jahr Comeback bei den Falcons

Diese Liste zeigt, wie oft King sich zurückkämpfen musste. Jeder Eintrag steht für Wochen harter Arbeit, Zweifel – und den Willen, es noch einmal zu schaffen. Doch was treibt einen Spieler an, der immer wieder aufstehen muss?

Der Charakter des Kämpfers: Was King ausmacht

Kevin King ist nicht der Typ, der große Reden schwingt. Stattdessen spricht er mit seiner Haltung. Wer ihn auf dem Trainingsplatz erlebt, merkt schnell: King hasst es zu verlieren, egal ob im Spiel oder im Training. In Interviews betont er immer wieder, wie wichtig ihm die Unterstützung seiner Familie ist. Freunde und Coaches berichten von einem Spieler, der nach Niederlagen noch härter trainiert und sich nie mit Ausreden zufrieden gibt.

King weiß, wie schnell die NFL einen ausspuckt. Er kennt die Unsicherheit, die mit jeder Verletzung kommt. Trotzdem hat er nie aufgegeben. Sein Weg erinnert an andere NFL-Spieler, die nach Rückschlägen zurückgekommen sind – Namen wie Jason Verrett oder Brandon Carr kommen einem in den Sinn. Doch King bleibt King: Ein Spieler, der sich nicht mit dem Status Quo zufriedengibt und immer wieder an sich glaubt. Für viele junge Spieler ist er ein Vorbild: Nicht wegen der Highlights, sondern weil er zeigt, dass Durchhalten manchmal wichtiger ist als Talent.

Zahlen, Fakten, Meilensteine: Kings Karriere im Überblick

Wer auf Kings Statistiken blickt, sieht die Achterbahnfahrt einer NFL-Karriere. Über 200 Tackles, sieben Interceptions, über 30 Pass Breakups – das sind solide Werte für einen Cornerback. Seine beste Saison hatte King im dritten Jahr bei den Packers: Damals gelangen ihm fünf Interceptions, dazu 66 Tackles. Ein Jahr später unterschrieb er einen hochdotierten Vertrag, doch die Erwartungen erfüllte er nur phasenweise. Immer wieder bremsten ihn Verletzungen aus.

Saison Tackles Interceptions Pass Breakups Sacks
beste Saison 66 5 15 0
Karriere gesamt 207 7 32 1,0

Die Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. King war nie der Superstar, aber immer ein Spieler, auf den sich Coaches verlassen konnten – solange der Körper mitspielte. Seine Größe, seine Reichweite und seine Erfahrung machen ihn für viele Teams weiterhin interessant. Doch jetzt steht King vor einer neuen Herausforderung.

Die Suche nach dem nächsten Kapitel

Aktuell ist King ohne Vertrag, aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Er ist gesund, fit und bereit für eine neue Chance. Teams, die Tiefe auf Cornerback suchen oder einen erfahrenen Special Teamer brauchen, könnten auf King setzen. Die NFL ist schnelllebig, doch Spieler wie King sind gefragt: Profis, die wissen, wie man sich zurückkämpft und im Kader nicht für Unruhe sorgt.

Vielleicht findet King noch einmal ein Team, vielleicht wartet ein neuer Job abseits des Rasens. Klar ist: Seine Geschichte ist noch nicht zu Ende. Kevin King steht für den Kampfgeist, den es braucht, um in der NFL zu bestehen. Egal, wo sein Weg hinführt – sein größter Erfolg ist vielleicht genau das: Nie aufgegeben zu haben. Und wer weiß? Vielleicht kommt das nächste Comeback schneller, als viele denken.

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