Die Steelers streichen das „Steelers House“ aus ihrem Programm für Paris. Die Absage nach den Protesten in Bastille betrifft den geplanten Treffpunkt der Fans; für die Veranstaltungen der Liga liegen andere Angaben vor.

Die Pittsburgh Steelers haben ihr geplantes „Steelers House“ in Paris abgesagt. Das Team und die NFL bestätigten die Entscheidung am Donnerstag. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken nach den jüngsten Protesten im Viertel Bastille, wo das Treffen der Fans stattfinden sollte.

Steelers verzichten vorsorglich auf das Treffen in Bastille

Die Absage betrifft eine Bar, die für die Fans der Steelers als Treffpunkt vorgesehen war. Der Irish Pub O’Sullivans im Viertel Bastille hatte für Sonntag eine Watchparty angekündigt. In einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AP bezeichnete das Team den Verzicht auf die Veranstaltung als Vorsichtsmaßnahme nach den jüngsten Unruhen in der Gegend.

Entschieden hat der Club selbst. Das erklärte Nicki Ewell, bei der NFL für internationale Veranstaltungen verantwortlich, im Gespräch mit AP. Die Liga verschickte die Nachricht an die Fans, weil sie das Event gemeinsam mit dem Team beworben hatte. Dass die Mitteilung von der NFL kam, bedeutet somit keine Absage des gesamten Begleitprogramms in Paris.

NFL bereitet das Spiel weiter planmäßig vor

Für die Partie am Sonntag im Stade de France laufen die Vorbereitungen laut der Nachricht an die Fans wie vorgesehen weiter. Die NFL stimmt sich bei Organisation und Sicherheit mit den örtlichen Behörden und ihren Partnern ab. Nach Angaben der Steelers gab es an den Veranstaltungsorten der Liga keine Störungen oder Beeinträchtigungen.

Auch die von der NFL selbst ausgerichteten Fanevents sind laut Ewell nicht betroffen. Damit beschränkt sich die bestätigte Absage auf das geplante Steelers House in Bastille. Eine Änderung am Spielplan wurde mit dieser Entscheidung nicht angekündigt.