Taylor Moton darf nach monatelanger Behandlung wegen Blutgerinnseln wieder am Kontakttraining der Carolina Panthers teilnehmen. Damit kann der Right Tackle seine Rückkehr in den Spielbetrieb vorbereiten. Ob er schon gegen die Philadelphia Eagles eingesetzt wird, lassen die Panthers noch offen.
Taylor Moton hat 21 Tage für die Rückkehr in den Kader
Die Carolina Panthers haben am Dienstag das Trainingsfenster für Taylor Moton geöffnet. Der Right Tackle stand erstmals in dieser Saison in voller Ausrüstung auf dem Trainingsplatz. Für seine Aktivierung von der NFI-Liste in den 53-Mann-Kader hat Carolina nun 21 Tage Zeit. Der Schritt ins Training ist damit vollzogen, die Entscheidung über seine Rückkehr in den Kader steht noch aus.
Für die Panthers kommt die Trainingsrückkehr zu einem Zeitpunkt, an dem auch Motons Vertreter angeschlagen ist. Rookie Monroe Freeling, der in den ersten vier Saisonspielen als Right Tackle gestartet war, hat Knieprobleme und arbeitete am Dienstag separat mit einem Trainer. Carolina muss vor dem Spiel in Philadelphia also klären, wer auf dieser Position zur Verfügung steht.
Blutgerinnsel verhinderten Kontakttraining
Nach dem Training schilderte Moton, weshalb er seit Ende Juni ausgefallen war. Nach seiner Rückkehr von einem Jugendcamp in Lansing hatte er zunächst das Gefühl, seine Brust sei verschleimt. Als er Blut hustete, suchte er ein Krankenhaus auf. Untersuchungen ergaben mehrere Blutgerinnsel in seiner rechten Lunge.
Die anschließende Behandlung mit Blutverdünnern bedeutete für ihn eine monatelange Pause vom Kontakttraining. Moton verpasste das Trainingslager, die Preseason und den Saisonstart. Nach eigenen Angaben nimmt er die Medikamente seit einigen Wochen nicht mehr. Die Ärzte gaben ihm in dieser Woche die Freigabe für Kontakt und wollen seinen Zustand weiter überwachen.
Taylor Moton bereitet sich auf die Eagles vor
Moton richtet seine Vorbereitung auf einen Einsatz am Sonntag gegen die Philadelphia Eagles aus. Nach dem Training sagte er vor Reportern, er tue alles dafür, dann spielen zu können. Ob er tatsächlich auflaufe, entschieden aber die Verantwortlichen. Ein Termin für sein Saisondebüt steht damit noch nicht fest.
Sein Ziel, wieder Football zu spielen, hatte der 32-Jährige auch während der Erkrankung behalten. An ein Karriereende habe er nie gedacht, sagte Moton. Wie sehr seine Rückkehr der Mannschaft half, beschrieb Head Coach Dave Canales nach der Einheit: Die Energie, die Moton ins Training gebracht habe, sei ansteckend gewesen.
