Die New York Jets haben ihre Ursprünge in der Gründung der American Football League im Jahr 1960, als sie zunächst unter dem Namen Titans of New York antraten. Bereits 1963 erfolgte jedoch die Umbenennung in New York Jets. Seit der Fusion von AFL und NFL gehören die Jets zur National Football League, wo sie in der American Football Conference beheimatet sind. Trotz wiederkehrender Herausforderungen erlangte das Team besondere Aufmerksamkeit durch den Sieg in Super Bowl III nach der Saison 1968, bei dem Quarterback Joe Namath eine tragende Rolle spielte. Dieser Erfolg bleibt bis heute der bedeutendste Triumph in der Franchise-Geschichte und der bislang einzige Super-Bowl-Sieg.
Neben Joe Namath prägten weitere herausragende Persönlichkeiten den Werdegang der Jets. Head Coaches wie Weeb Ewbank, der sowohl in der AFL als auch in der NFL-Erfolge verzeichnen konnte, oder Bill Parcells, welcher Ende der 1990er-Jahre zu einer Phase des Aufschwungs beitrug, haben die Geschichte des Teams maßgeblich beeinflusst. Im Laufe der Zeit machten Quarterbacks wie Ken O’Brien und Chad Pennington auf sich aufmerksam und zogen ein breites Medieninteresse auf sich. Obwohl die Jets seither nicht erneut den Super Bowl erreichen konnten, blieb die Franchise meist konkurrenzfähig.
Die treue Fangemeinschaft ist ein wesentlicher Bestandteil des Jets-Erbes. Anhänger identifizieren sich stark mit dem Team und sind für ihre leidenschaftliche Unterstützung bekannt, die sich insbesondere an Spieltagen in der Heimstätte, dem MetLife Stadium in East Rutherford zeigt. Darüber hinaus entwickelte sich eine langjährige Rivalität mit den New England Patriots, die maßgeblich zur Identität der Jets beiträgt und immer wieder für mediale Aufmerksamkeit sorgt. Die kulturelle Bedeutung der Jets erstreckt sich jedoch über das Stadion hinaus und schließt eine große mediale Präsenz und vielfältige Fanaktivitäten ein. Von lokalen Radiodiskussionen bis hin zu Fanclubs, die sich im gesamten Bundesstaat und darüber hinaus vernetzen, bleibt das Interesse an diesem Team ungebrochen.
