Adonai Mitchell trainiert nach seiner Fingeroperation wieder mit den New York Jets. Am Mittwoch, dem 21. Oktober, konnte der Wide Receiver eingeschränkt an der Einheit teilnehmen. Für das Spiel gegen die Miami Dolphins am Sonntag steht eine Entscheidung über seinen Einsatz noch aus.

Adonai Mitchell fehlt seit vier Spielen

Mitchell hatte sich am 24. September im Training einen Finger verletzt, als er damit in einem Trikot hängen blieb. Am folgenden Tag trainierte er noch eingeschränkt, anschließend musste er aussetzen. Erst in der vergangenen Woche machte Head Coach Aaron Glenn öffentlich, dass eine Operation nötig gewesen war. Wann der Eingriff stattfand, ist nicht bekannt.

Bei der Rückkehr am Mittwoch war Mitchell an Teilen der Einheit beteiligt. Beim Aufwärmen trug er an der rechten Hand einen Handschuh anstelle der dicken Bandage. Wie viel er mitmachen konnte, blieb allerdings begrenzt: Sein Trainingsstatus lautete weiterhin „limited“.

Warum die Jets auf Injured Reserve verzichteten

Dass aus der Verletzung eine Pause von vier Spielen werden würde, hatten die Jets zunächst nicht erwartet. Glenn erklärte damit, warum das Team Mitchell nicht auf Injured Reserve gesetzt hatte. Dort hätte er mindestens vier Wochen pausieren müssen; zugleich wäre ein Platz im Kader frei geworden.

Für die Offense fehlt damit die Nummer zwei unter den Wide Receivern neben Garrett Wilson. Vor der Verletzung kam Mitchell in zwei Spielen auf neun Fänge für 123 Yards. Eine Rückkehr würde den Jets diese Option im Passspiel wieder geben, nachdem sie zuletzt ohne ihn auskommen mussten.

Adonai Mitchell: Glenn nennt Schmerzen als Faktor

Bei der Frage nach einem Einsatz gegen Miami verwies Glenn darauf, wie gut Mitchell die Schmerzen tolerieren kann. Der Coach wollte den weiteren Verlauf der Woche abwarten. Eine Spielfreigabe gibt es bislang nicht.