Cam Ward behält seinen Platz als Starting Quarterback der Tennessee Titans. Head Coach Robert Saleh hat nach der Niederlage gegen Houston klargestellt, dass er weiter auf ihn setzt. Die Offense soll mit Ward besser werden; einen Wechsel zu Mitchell Trubisky plant Saleh derzeit nicht.
Robert Saleh hält an Cam Ward fest
Robert Saleh plant keinen Wechsel auf Quarterback. Nach dem 3:26 gegen die Houston Texans am Sonntag bestätigte der Head Coach der Tennessee Titans, dass Cam Ward weiter starten wird. Auch nach fünf Niederlagen ohne Sieg will Saleh ihm die Gelegenheit geben, sich in dieser Saison zu verbessern. Mitchell Trubisky bleibt damit der Backup.
Saleh sagte, der Trainerstab werde weiter mit Ward arbeiten und ihm jede Chance auf Erfolg geben. Den Versuch, der Offense durch einen anderen Quarterback zu helfen, zieht er derzeit nicht in Betracht. Tennessee hält an dem Spieler fest, den das Team im Draft 2025 an erster Stelle ausgewählt hat.
Tennessees Offense kommt kaum voran
Die Probleme reichen über die Niederlage gegen Houston hinaus. Mit durchschnittlich 246,4 Yards und 14 Punkten pro Spiel steht Tennessee in beiden Kategorien am Ende der NFL. Gegen die Texans gelangen der gesamten Offense nur 187 Yards. Salehs Entscheidung fällt also in einer Phase, in der sein Team schon seit Wochen wenig produziert.
Gerade bei längeren Pässen fehlt Ward der Erfolg. Gegen Houston brachte er nur zwei Versuche an, die mindestens zehn Yards weit gingen. Seit seinem Einstieg in die NFL kommen bei diesen Pässen lediglich 39,6 Prozent an – der niedrigste Wert der Liga in diesem Zeitraum. Das erklärt, weshalb die Probleme der Offense mit einem Blick auf das jüngste Ergebnis allein nicht erfasst sind.
Cam Ward soll mit Daboll passende Spielzüge finden
Brian Daboll arbeitet daran, das Scheme an die Stärken der Titans anzupassen. Saleh fordert ihn auf, weiter nach Spielzügen zu suchen, mit denen sich die Offense und besonders Ward wohlfühlen. Der Quarterback soll sich gemeinsam mit Daboll und Quarterbacks Coach Shea Tierney verbessern.
Cam Ward sieht die Fehler selbst als dringend an. Nach der Niederlage erklärte er, die Mannschaft kenne die misslungenen Situationen bereits aus der Videoanalyse und müsse sie schnell korrigieren. Er verwies auf seine tägliche Arbeit als Grund dafür, dass er sich die Rolle weiter zutraut. Zugleich räumte er ein, dass die Titans Ergebnisse brauchen: Auch er wolle so schnell wie möglich gewinnen.
