Christian Kirk steht bei den San Francisco 49ers wieder auf dem Trainingsplatz. Nach seiner langen Verletzungspause darf der Receiver zunächst eingeschränkt mitarbeiten. Für die von Ausfällen geplagte Offensive ist das eine gute Nachricht; wann Kirk auch in einem Spiel helfen kann, bleibt offen.

Christian Kirk kehrt nach seiner Wadenverletzung zurück

Die San Francisco 49ers haben am Donnerstag das Trainingsfenster für Christian Kirk geöffnet. Der Receiver nahm eingeschränkt an der Einheit teil – zum ersten Mal seit seiner Wadenverletzung im ersten Training des Camps im Juli. Die Saison hatte er auf Injured Reserve begonnen.

Kirk hatte dem Team zuvor mitgeteilt, dass er sich für die Rückkehr bereit fühle. Sein Körper habe wieder auf Training und Erholung reagiert, er fühle sich wieder wie er selbst. Nach den Monaten abseits des Feldes kann er nun wieder mit seinen Mitspielern arbeiten. Wie schwer ihm das Zuschauen gefallen ist, machte er ebenfalls deutlich: Bei seinem neuen Team wolle er zeigen, dass er helfen könne, Spiele zu gewinnen.

Samuel fehlt länger, Evans setzt im Training aus

Die Rückkehr kommt für eine angeschlagene Gruppe von Receivern. Deebo Samuel hat sich am vergangenen Wochenende in Seattle am Oberschenkel verletzt und fällt mehrere Wochen aus. Mike Evans fehlte am Donnerstag ebenfalls im Training; ihn plagen neben zwei gebrochenen Rippen inzwischen auch Beschwerden an der Achillessehne.

Vor Kirks Einstieg waren Brandin Cooks, Jordan Watkins und Jacob Cowing die einzigen gesunden Receiver aus dem 53-Mann-Kader im Training. Ein einsatzfähiger Kirk würde den 49ers deshalb eine weitere Option geben, während Samuel fehlt und Evans mit seinen Verletzungen zu tun hat.

Spielstatus von Christian Kirk bleibt offen

Für die Partie am Montagabend gegen Washington ist ein Einsatz von Christian Kirk noch nicht zugesagt. Auch seine Aktivierung in den 53-Mann-Kader steht aus. Das geöffnete Trainingsfenster umfasst 21 Tage; daraus ergibt sich kein fester Termin für sein erstes Spiel.