C.J. Gardner-Johnson ist nach seinem Spucken gegen Raiders-Spieler von der NFL gesperrt worden. Die Buffalo Bills müssen damit nach ihrer Bye Week einen Ausfall in der Defense einplanen. Gegen die Strafe kann der Safety Einspruch einlegen.
C.J. Gardner-Johnson droht gegen Baltimore auszufallen
Die NFL hat C.J. Gardner-Johnson am Montag für ein Spiel ohne Gehalt gesperrt. Der Safety der Buffalo Bills hatte am Sonntag in Richtung von Spielern der Las Vegas Raiders gespuckt. Mit der Entscheidung steht nun auch die weitere Strafe nach seinem Platzverweis fest.
Buffalo hat zunächst seine Bye Week. Die Sperre beginnt deshalb am 26. Oktober und betrifft nach aktuellem Stand das Heimspiel gegen die Baltimore Ravens am 1. November in Week 8. Am 2. November wäre Gardner-Johnson wieder spielberechtigt. Er darf gegen die Entscheidung Einspruch einlegen; ob er davon Gebrauch macht, ist bislang nicht bekannt.
Joe Brady hält an seinem Starter fest
Eine zusätzliche Strafe durch die Bills soll es nicht geben. Head Coach Joe Brady erklärte am Montag, dass Gardner-Johnson nach seiner Sperre als Starter zurückkehren soll. Den Vorfall bezeichnete Brady zugleich als unentschuldbar: Das Verhalten entspreche nicht dem Standard, den er von seinem Team erwarte.
Brady verwies auf die unmittelbare Folge für den Kader am Spieltag. Es sei schon mit 48 Spielern schwer genug, in der NFL zu gewinnen, mit 47 umso mehr. Gardner-Johnson habe das Thema angesprochen, auch intern sei darüber gesprochen worden. Einzelheiten dieser Gespräche wollte der Coach für sich behalten.
C.J. Gardner-Johnson übernimmt Verantwortung
Der Platzverweis war kurz vor der Halbzeit nach einem Wortwechsel mit Raiders-Spielern erfolgt, darunter Tight End Brock Bowers. Die NFL begründete die anschließende Sperre mit ihrer Regel gegen Handlungen, die den allgemein anerkannten Grundsätzen der Sportlichkeit widersprechen.
Gardner-Johnson entschuldigte sich nach dem 33:30-Sieg bei seinen Mitspielern. Er erklärte, Bowers habe ihm nichts getan, was seine Reaktion rechtfertigen würde. Später richtete er sich auch in einem Beitrag in den sozialen Medien an seinen Gegner, das Team und die Fans. Darin räumte er ein, dass seine Geste unangebracht und unnötig gewesen sei.
