Lawrence McCutcheon ist am Freitag im Alter von 76 Jahren gestorben. Seine Familie gab den Tod des früheren Running Backs über die Los Angeles Rams bekannt. In ihrer Mitteilung berichtete sie von seiner langen Parkinson-Erkrankung.

McCutcheons Laufbahn bei den Rams reichte weit über seine Jahre als Spieler hinaus: Nach seiner Zeit im Angriff arbeitete er über Jahrzehnte an der personellen Zukunft des Teams mit.

Lawrence McCutcheon prägte das Laufspiel der Rams

Die Rams holten McCutcheon 1972 im Draft von Colorado State. Unter Head Coach Chuck Knox wurde er zum wichtigsten Ballträger des Teams: Von 1973 bis 1977 führte er die Rams jedes Jahr bei den Rushing Yards an und wurde jeweils in den Pro Bowl gewählt. 1974 kam die Wahl ins zweite All-Pro-Team der Associated Press hinzu.

Seine ersten acht NFL-Spielzeiten verbrachte er bei den Rams. Als Lawrence McCutcheon den Club 1980 verließ, hatte dort kein Spieler mehr Rushing Yards gesammelt als er. Dieser Rekord und die fünf Pro-Bowl-Nominierungen beschreiben, welchen Stellenwert er im Angriff jener Jahre hatte.

Ein Touchdown-Pass im Super Bowl

McCutcheon spielte für die Rams auch in elf Playoff-Partien. Im Super Bowl im Januar 1980 brachte er Los Angeles mit einem Pass auf Ron Smith zum Touchdown in Führung. Den Titel gewannen am Ende jedoch die Pittsburgh Steelers.

Für den Running Back war es eine seiner letzten Partien bei den Rams. Nach seinem Abschied spielte er noch zwei Saisons in der NFL, bevor seine Arbeit abseits des Feldes begann.

Lawrence McCutcheon blieb den Rams im Front Office verbunden

Nach der Spielerkarriere kehrte McCutcheon zu den Rams zurück und arbeitete nach Angaben seiner Familie insgesamt 32 Jahre im Front Office. Von 2003 bis zu seinem Ruhestand 2016 war er Director of Player Personnel der damals in St. Louis beheimateten Franchise. Er hörte kurz vor der Rückkehr des Clubs nach Los Angeles auf.

In ihrer Mitteilung erinnerte die Familie daran, dass „Clutch“, wie McCutcheon genannt wurde, über seine Zeit als Spieler und Mitarbeiter hinweg den Respekt von Mitspielern, Gegnern, Kollegen und Fans gewonnen habe.