Malik Willis geht als Starting Quarterback der Miami Dolphins in die Bye Week. Head Coach Jeff Hafley bestätigte am Montag, dass er keinen Wechsel erwägt. Seine Kritik am Passspiel betrifft allerdings die gesamte Offense: Auch Mitspieler und Coaches müssen für Besserung sorgen.

Jeff Hafley hält an Malik Willis fest

Fünf Niederlagen zum Saisonstart ändern vorerst nichts an der Besetzung auf Quarterback. Hafley plant vor der spielfreien Week 6 keinen Wechsel zu Kyle McCord und setzt weiter auf Willis. Zugleich machte er nach der Niederlage gegen die Cincinnati Bengals deutlich, wie wenig ihn das Passspiel der Dolphins bislang überzeugt.

Dabei nahm Hafley ausdrücklich auch die Spieler um Willis und den Trainerstab in die Pflicht. Er habe Vertrauen in die Coaches und die Mannschaft, die Probleme gemeinsam zu beheben. Seine Zusage gilt dem aktuellen Starter; eine Garantie für die gesamte Saison gab er nicht.

Das Passspiel muss als Ganzes besser werden

Hafleys Kritik reicht von den Receivern und Tight Ends über die Protection bis zu den Coaches. Die einzelnen Teile müssten besser zusammenarbeiten, damit Miami den Ball durch die Luft verlässlicher bewegen kann.

Willis’ bisherige Saison zeigt, weshalb Hafley dort ansetzt: Zwei Touchdown-Pässen stehen nach fünf Spielen vier Interceptions gegenüber. Nur 56,2 Prozent seiner Pässe kamen an. Der Quarterback muss sich steigern, braucht dafür nach Hafleys Einschätzung aber auch mehr Unterstützung aus der Offense.

Malik Willis muss den Ball besser schützen

Besonders konkret wurde Hafley bei den Fumbles. Willis verlor in jedem der vergangenen drei Spiele einen Fumble. Diese wiederholten Ballverluste will der Coach während der Bye Week gezielt angehen.

Das Team müsse Willis besser auf Situationen vorbereiten, in denen er den Ball schützen muss. Vom Quarterback verlangt Hafley zugleich mehr Aufmerksamkeit für die Ballsicherheit. Er kündigte an, sich das Problem in der spielfreien Woche genau anzusehen: Mit solchen Fumbles könne Miami keine Spiele gewinnen.