Die NFL kündigt für Steelers gegen Saints in Paris erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an. Nach den Unruhen vom Wochenende arbeitet die Liga mit französischen Behörden und dem US-Außenministerium zusammen. Sicherheitschefin Cathy Lanier ist nach Angaben von Peter O’Reilly bereits vor Ort.
NFL in Paris verstärkt Sicherheitsmaßnahmen
Für die Partie der Pittsburgh Steelers gegen die New Orleans Saints am kommenden Sonntag erhöht die NFL die Sicherheitsmaßnahmen. Anlass sind die Unruhen vom vergangenen Wochenende. Die Liga kündigte die zusätzlichen Vorkehrungen am Dienstag beim Herbsttreffen der Clubbesitzer an.
Die NFL in Paris stimmt sich dafür mit den örtlichen und nationalen Behörden sowie dem US-Außenministerium ab. Das erklärte Peter O’Reilly, der bei der Liga unter anderem für internationale Spiele zuständig ist. Nach seinen Angaben arbeitet bereits Personal der NFL in Frankreich, darunter Sicherheitschefin Cathy Lanier. Die Planung werde Stunde für Stunde überprüft, beide Teams seien eng eingebunden. Vorrang habe die Sicherheit aller Beteiligten, insbesondere der Teams und Fans, betonte O’Reilly.
NFL in Paris hält am Stade de France fest
Gespielt werden soll im Stade de France in Saint-Denis bei Paris. Nach O’Reillys Aussage war die Austragung dort zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Für die NFL wird es das erste Spiel in Frankreich.
Bei der Entscheidung geht es auch darum, welche Kräfte die Behörden für die Bewältigung der Unruhen benötigen. O’Reilly zeigte sich überzeugt, dass die Partie keine dafür benötigten Ressourcen entziehen werde. Die NFL hat in der Vergangenheit Spiele verlegt, um die Bewältigung unvorhergesehener Ereignisse vor Ort nicht zu behindern; für Paris sieht O’Reilly diese Notwendigkeit nicht.
Saints bereiten sich bereits in Frankreich vor
Die Saints reisten nach ihrem Spiel bei den New York Giants direkt nach Paris und trainieren diese Woche in der Region. Die Steelers sollen erst näher am Spieltag anreisen.
Welche konkreten zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen Fans am Stadion erwarten, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Neue Einlassregeln oder besondere Verhaltenspflichten für Besucher wurden darin nicht genannt.
