Cam Robinson

Position
Offensive tackle
Aktuelles Team
Gewicht
335 lbs
Größe
6' 6"
Age
29
College
Alabama
Experience
8

Cam Robinson steht heute als Starting Left Tackle bei den Houston Texans auf dem Platz. Er übernimmt die Rolle, die zuvor Laremy Tunsil inne hatte – und das mit der klaren Erwartung, der Offensive Line Stabilität und Erfahrung zu geben. Nach Jahren als Stammkraft in Jacksonville und einer Zwischenstation in Minnesota bringt Robinson alles mit, was ein Team in einer Phase des Umbruchs braucht: Zuverlässigkeit, Führungsstärke und die Fähigkeit, eine O-Line zusammenzuhalten.

Doch wie wird aus einem einstigen College-Star ein Veteran, auf den sich Teams in brenzligen Situationen verlassen? Robinsons Geschichte ist keine von spektakulären Höhenflügen, sondern vom langen Atem und harter Arbeit. Sein Weg in die NFL und die Stationen danach zeigen, warum gerade Spieler wie er für Franchises so wertvoll sind.

Diese Rolle als Anker der Texans kommt nicht von ungefähr. Der Grundstein für Robinsons Beständigkeit wurde schon früh gelegt – lange bevor er in der NFL zum Dauerbrenner wurde.

Der lange Weg zum NFL-Starter: Beständigkeit als Markenzeichen

Robinson gilt seit Jahren als Musterbeispiel für Verlässlichkeit auf einer der wichtigsten Positionen im Football. Während viele Offensive Tackles im Laufe ihrer Karriere zwischen Bank und Startelf pendeln, hat er sich bei jedem Team schnell durchgesetzt. Nach sieben Jahren bei den Jaguars und einem Wechsel zu den Vikings ist er heute bei den Texans angekommen – und das als Wunschlösung für die linke Seite der Line.

Sein Ruf als solider Left Tackle entstand nicht über Nacht. In Minnesota sprang er nach dem Ausfall von Christian Darrisaw sofort als Starter ein, als ob er schon immer Teil der Vikings gewesen wäre. Genau diese Fähigkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sofort Leistung zu bringen, macht ihn so interessant für Teams, die auf der Suche nach Stabilität sind.

Die Texans setzen nach dem Abgang von Tunsil gezielt auf Erfahrung. Robinson übernimmt nicht nur eine vakante Position, sondern bringt auch die Ruhe und Übersicht mit, die eine junge O-Line dringend braucht. Seine Verpflichtung ist ein klares Signal: Houston will keine Experimente, sondern setzt auf einen Profi, der sein Handwerk versteht.

Diese Verlässlichkeit ist das Ergebnis eines langen Wegs, der schon in Monroe, Louisiana, begann – und der von Anfang an von harter Arbeit geprägt war.

Von Monroe nach Alabama: Robinsons Football-Fundament

Geboren und aufgewachsen in Monroe, Louisiana, lernte Cam Robinson früh, was es heißt, sich durchzusetzen. An der West Monroe High School wurde er schnell zum lokalen Star – ein Spieler, der nicht nur durch seine Statur, sondern auch durch seine Technik auffiel. Schon damals war klar: Hier wächst ein Tackle heran, der auch auf höchstem Niveau bestehen kann.

Der Wechsel an die University of Alabama war der nächste logische Schritt. In Tuscaloosa wartete kein leichter Weg: Konkurrenz, enorme Erwartungen und der ständige Druck, sich gegen die Besten des Landes zu behaupten. Doch Robinson ließ sich davon nicht beeindrucken. Schon in seiner ersten Saison stand er als Starter auf dem Feld – ein Ritterschlag für jeden College-Spieler.

Sein Talent wurde schnell sichtbar. Mit Alabama holte er den nationalen Titel, wurde 2016 mit der Outland Trophy als bester Lineman des Landes ausgezeichnet und als Unanimous All-American geehrt. Diese Erfolge machten ihn für NFL-Teams hochinteressant. Im Draft wurde er früh ausgewählt – als 34. Pick in der zweiten Runde von den Jacksonville Jaguars.

Doch der Sprung in die NFL ist für keinen Spieler ein Selbstläufer. Auch Robinson musste schnell lernen, dass sich auf dem nächsten Level alles noch einmal verändert – und dass Rückschläge dazugehören.

Rückschläge und Comebacks: Wie Robinson sich durchgesetzt hat

Der Start in Jacksonville verlief vielversprechend. Robinson wurde sofort als Left Tackle eingesetzt, eine Verantwortung, die in der NFL nicht jedem Rookie anvertraut wird. Doch schon früh kam der erste große Dämpfer: Ein Kreuzbandriss im zweiten Jahr zwang ihn zu einer langen Pause. Für viele Spieler wäre das ein Karriereknick – nicht so für Robinson.

Mit harter Arbeit kämpfte er sich zurück auf den Platz. Schon in der Saison nach seiner Verletzung war er wieder Starter – und blieb es fortan. Über Jahre hinweg verpasste er kaum ein Spiel, führte die Offensive Line der Jaguars an und wurde zum Gesicht der Unit. 91 Starts in Jacksonville sprechen eine klare Sprache: Wer auf Cam Robinson setzt, bekommt einen, der Woche für Woche abliefert.

Als die Jaguars ihre O-Line nach mehreren Jahren neu aufstellten, kam für Robinson die nächste Herausforderung. Er wechselte zu den Vikings und sprang dort für den verletzten Christian Darrisaw ein. Wieder zeigte er, dass er sich in neue Systeme und Teams schnell einfügen kann. Für Minnesota war er mehr als nur ein Lückenfüller – er wurde zum Fixpunkt auf der linken Seite.

Nach seiner Zeit bei den Vikings war klar: Robinson ist bereit für eine neue Aufgabe. Die Texans gaben ihm diese Chance – mit einem Vertrag, der seinen Wert für das Team unterstreicht.

Station Jahre Starts Auszeichnungen
Jacksonville Jaguars 7 91 -
Minnesota Vikings 1 8 -
Houston Texans seit 2025 offen -

Die Zahlen zeigen: Robinson bringt Erfahrung aus über 100 Einsätzen als Starter mit. Seine Konstanz ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit – und die Texans setzen darauf, dass er dieses Niveau hält.

Texans-Chance und Zukunft: Warum Robinson jetzt wichtiger ist denn je

Mit seinem Wechsel nach Houston beginnt für Cam Robinson ein neues Kapitel. Die Texans bauen eine junge, hungrige Mannschaft auf – und brauchen gerade auf den Schlüsselpositionen erfahrene Profis. Robinson übernimmt als Left Tackle die wichtigste Rolle in der Line. Er schützt den Quarterback, gibt der Offense Zeit und Sicherheit – und ist damit ein zentraler Baustein des neuen Konzepts.

Der Einjahresvertrag ist nicht nur finanziell attraktiv, sondern auch eine Einladung, sich als Leader zu beweisen. Robinson ist gesund, motiviert und bringt alles mit, um die Texans-Offense zu stabilisieren. Die Erwartungen sind hoch: Houston will nach Jahren des Neuaufbaus endlich wieder angreifen. Ein zuverlässiger Left Tackle ist dabei unverzichtbar – und Robinson weiß, was gefragt ist.

Die Frage ist nicht, ob er die Texans besser macht – sondern wie sehr seine Erfahrung und Ruhe das Team prägen können. Für Robinson ist es eine Chance, sich als Führungsspieler zu zeigen und vielleicht den Grundstein für ein langfristiges Engagement zu legen.

Zahlen, Fakten und Persönlichkeit: Das Profil eines NFL-Tackles

Robinson bringt alles mit, was einen modernen Left Tackle auszeichnet. Mit 1,98 Meter und 152 Kilo ist er körperlich ein Prototyp. Seine College-Karriere bei Alabama war geprägt von Erfolgen und Auszeichnungen, in der NFL hat er sich als Starter durchgesetzt und bringt Erfahrung aus mehreren Systemen mit.

Fakten Details
Größe 1,98 m
Gewicht 152 kg
NFL-Starts (bis 2024) 101
College Alabama (2014-2016)
Draft 2. Runde, Pick 34
Aktueller Vertrag 1 Jahr, bis zu $14,5 Mio.

Neben den Zahlen bleibt Robinson bodenständig. Die Verbindung zu seiner Heimat Louisiana ist stark, sein Name in Alabama bleibt unvergessen. Auf dem Feld zählt für ihn vor allem eines: das Team.

Der stille Star: Robinsons Wert für die Texans

Cam Robinson ist nie der lauteste Spieler im Locker Room. Doch wenn es darauf ankommt, ist er da – verlässlich, ruhig, immer bereit, Verantwortung zu übernehmen. Für die Texans ist er genau der Anker, den eine Offensive Line in schwierigen Zeiten braucht.

Sein Weg vom College-Champion über NFL-Rückschläge bis hin zum Führungsspieler bei den Texans zeigt, warum Beständigkeit im Football so wichtig ist. Die Texans setzen auf Robinson – und damit auf einen Spieler, der sich in jeder Situation zu helfen weiß.

Ob er langfristig in Houston bleibt, wird die Zukunft zeigen. Doch eines ist klar: Robinson hat sich seinen Platz in der NFL hart erarbeitet – und ist heute mehr denn je ein Vorbild für junge Spieler, die auf ihre Chance warten.

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