Terrell Burgess

Position
Safety
Aktuelles Team
Gewicht
202 lbs
Größe
5' 11"
Age
25
College
Utah
Experience
5

Terrell Burgess trägt das Trikot der New Orleans Saints – und das aus gutem Grund. Nach Jahren voller Herausforderungen, Verletzungen und Teamwechsel hat sich der erfahrene Safety einen neuen Vertrag verdient. Die Saints setzen auf seine Vielseitigkeit in der Defense und auf seine Erfahrung in den Special Teams. Für Burgess ist es die nächste Chance, sich auf höchstem Niveau zu behaupten. Seine Karriere erzählt die Geschichte eines Spielers, der sich immer wieder zurückkämpft und nie aufgibt – egal, wie steinig der Weg auch war.

Kaum ein NFL-Profi weiß besser als Burgess, wie schnell sich alles ändern kann. Nach einer schweren Hamstring-Verletzung, die ihn zuletzt ausgebremst hatte, steht er wieder voll im Training. Die Coaches schätzen seine Flexibilität und seine Siegermentalität. Burgess bringt nicht nur Super Bowl-Erfahrung mit, sondern auch die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen. In einem Team, das auf frische Impulse in der Tiefe der Defense angewiesen ist, soll er sofort helfen – auf dem Feld und daneben.

Doch dieser Neustart kommt nicht von ungefähr. Die Basis für Burgess’ aktuellen Wert wurde schon früh gelegt – durch harte Arbeit, Anpassung und den Willen, immer wieder aufzustehen.

Ein Allrounder von Anfang an: Von San Diego in die NFL

Schon in seiner High-School-Zeit in San Marcos zeigte Burgess, dass er mehr als nur ein Positionsspezialist ist. Er spielte sowohl als Wide Receiver als auch als Defensive Back – sammelte Interceptions, Tackles und Touchdowns. Acht Ballgewinne und 90 Tackles auf der einen Seite, 1.288 Yards und 17 Touchdowns auf der anderen: Wer so vielseitig auftritt, wird schnell zum Leistungsträger. Schon damals war klar, dass Burgess sich nicht auf eine Rolle festlegen ließ. Seine Coaches vertrauten ihm in jeder Situation – egal, ob das Team einen Spielzug in der Offense oder einen wichtigen Stopp in der Defense brauchte.

Diese Vielseitigkeit zahlte sich auch am College aus. An der University of Utah musste Burgess sich zunächst hinten anstellen. Er wartete auf seine Chance, arbeitete an sich, trainierte im Schatten der Starter. Erst als Senior erkämpfte er sich einen Stammplatz – und nutzte ihn. Über vier Jahre sammelte Burgess 116 Tackles, knackte die Top-10 der Passverteidiger und wurde zum festen Bestandteil einer der besten Defenses der Pac-12. Sein Durchbruch kam nicht über Nacht, sondern durch Geduld, Lernbereitschaft und den unbedingten Willen, sich zu verbessern.

Der Sprung in die NFL war die logische Folge. Die Los Angeles Rams griffen in der dritten Runde zu und sicherten sich einen Spieler, der nicht nur in der Secondary, sondern auch in den Special Teams sofort helfen konnte. Burgess war bereit für das Profigeschäft – doch der Start verlief anders als geplant.

Rückschläge und neue Chancen: Die Karriere als ständiger Neustart

Schon in seinem ersten NFL-Jahr wurde Burgess ausgebremst. Eine schwere Knöchelverletzung kostete ihn die Chance auf mehr Einsatzzeit. Doch statt aufzugeben, kämpfte er sich zurück. In den folgenden Jahren war er Teil des Rams-Kaders, spielte in 43 Partien, sammelte Tackles und feierte mit dem Team den Gewinn des Super Bowl. Seine Rolle in den Special Teams wurde zum Karriereanker – Burgess zeigte, dass er überall helfen kann, wo das Team ihn braucht.

Trotzdem blieb der Stammplatz in der Defense aus. Nach zwei Jahren in Los Angeles folgten Stationen bei den New York Giants und den Washington Commanders. Überall musste sich Burgess neu beweisen – oft nur im Practice Squad, manchmal mit Kurzeinsätzen als Starter. Doch er ließ sich nicht entmutigen. Im Trikot der Commanders kam er auf zwölf Spiele und zeigte, dass er auch nach Rückschlägen sofort wieder liefern kann. Seine Tackling-Qualitäten und sein Spielverständnis machten ihn zu einem verlässlichen Backup, der immer bereit war, einzuspringen.

Doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Wechsel zu den Buffalo Bills stoppte ihn eine hartnäckige Hamstring-Verletzung. Die Entlassung folgte – und plötzlich stand die Karriere auf der Kippe. Viele hätten in diesem Moment aufgegeben. Doch Burgess blieb dran, arbeitete an seiner Fitness und wartete auf die nächste Chance. Dass die Saints ihm einen Vertrag anboten, ist kein Zufall. Sie holen einen Profi, der weiß, wie man zurückkommt – und der sich nie zu schade ist, für das Team alles zu geben.

Neue Rolle, neue Hoffnung: Was Burgess den Saints bringen kann

Heute steht Burgess wieder fit auf dem Platz. Die Saints setzen auf seine Erfahrung und Vielseitigkeit. Er ist nicht nur als Safety eingeplant, sondern soll auch die Special Teams stabilisieren. Gerade in der Tiefe des Kaders sind Spieler gefragt, die mehrere Positionen abdecken können. Burgess bringt genau dieses Profil mit – und dazu die Siegermentalität aus seiner Zeit bei den Rams.

Im Training zeigt er sich als Mentor für jüngere Spieler. Er kennt die NFL-Realität: Wer nicht flexibel ist, verliert schnell den Anschluss. Burgess kann als Vorbild dienen – für Rookies, aber auch für erfahrene Teamkollegen, die wissen, wie schnell es im Profigeschäft gehen kann. Seine Ziele sind klar: Er will sich einen festen Platz im Kader sichern, das Vertrauen der Coaches rechtfertigen und noch einmal zeigen, dass mit ihm zu rechnen ist. Eine Vertragsverlängerung oder ein weiterer Karriereschritt sind möglich – doch für Burgess zählt nur das Hier und Jetzt.

Die Saints profitieren von seiner Vielseitigkeit – egal, ob in der Dime-Defense, als Backup-Safety oder als Tackler in den Special Teams. Für ein Team, das auf Tiefe und Erfahrung setzt, ist ein Spieler wie Burgess Gold wert. Und wer weiß: Vielleicht ist dies der Start in ein neues Kapitel, das ihm doch noch eine längere NFL-Zukunft ermöglicht.

Steckbrief Statistiken
Geburtsdatum: 12. November 1998
Größe: 1,80 m
Gewicht: 91,6 kg
College: University of Utah
Position: Safety / Special Teams
NFL-Spiele: 43
Starts: 5
Tackles: 54 (35 solo)
Pass Breakups: 1
Super Bowl: LVI Champion

Der Steckbrief zeigt: Burgess hat Erfahrung, Athletik und die nötige Ausbildung. Seine NFL-Stationen reichen von den Rams über die Giants und Commanders bis zu den Saints – mit vielen Einsätzen in den Special Teams und als Backup-Safety. Der Super Bowl-Titel bleibt ein Highlight, aber auch seine konstanten Leistungen als Tackler und Allrounder sind für jedes Team wertvoll.

Der Mensch hinter dem Spieler: Bodenständig und zielstrebig

Abseits des Feldes bleibt Burgess bodenständig. Aufgewachsen in San Marcos, Kalifornien, hat er schon früh gelernt, dass man sich Erfolge hart erarbeiten muss. Seine Zeit an der University of Utah war geprägt von Geduld und Lernbereitschaft. Auch nach Rückschlägen blieb er dem Football treu und arbeitete immer weiter an sich. Über seine Familie ist wenig bekannt, aber Freunde und Coaches beschreiben ihn als Teamplayer, der nie den Kontakt zu seinen Wurzeln verloren hat. Sein Weg zeigt: Wer in der NFL bestehen will, braucht nicht nur Talent, sondern auch den Willen, immer wieder von vorn zu beginnen.

Hobbys und soziales Engagement spielen im Alltag von Burgess ebenfalls eine Rolle. Er unterstützt lokale Projekte und gibt jungen Spielern Tipps, wie man auch in schwierigen Phasen motiviert bleibt. Für ihn ist klar: Erfolg im Profisport hängt nicht nur von den Statistiken ab – sondern auch davon, wie man mit Rückschlägen umgeht.

Burgess und die NFL: Die Story eines Kämpfers

Terrell Burgess steht für den Typ NFL-Profi, der nie aufgibt. Seine Karriere ist kein Selbstläufer – sondern eine Geschichte voller Umwege, Verletzungen und Comebacks. Gerade deshalb setzen die Saints auf ihn. Sie holen einen Spieler, der sich nicht zu schade ist, in jeder Phase des Spiels alles für das Team zu geben. Ob als Safety, Special Teamer oder Mentor – Burgess bleibt eine feste Größe, solange er gebraucht wird.

Sein Vermächtnis ist klar: Wer immer wieder aufsteht, kann in der NFL bestehen. Für Burgess zählt nicht der schnelle Ruhm, sondern die nächste Chance. Und genau diese Chance hat er jetzt – bei den Saints, im Herzen der NFL.

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