Caleb Williams kommt einer Rückkehr bei den Chicago Bears näher. Für den Walkthrough am Mittwoch stand er nach seiner Hamstringverletzung mit geschätzter voller Beteiligung im Injury Report. Auf einen Starter für Sonntag gegen die Atlanta Falcons legte sich Head Coach Ben Johnson allerdings noch nicht fest.

Was der Status von Caleb Williams bedeutet

Der Eintrag bezieht sich auf einen Walkthrough, bei dem die Abläufe mit geringerer Belastung durchgegangen werden. Wie Williams ein reguläres Training bewältigt, lässt sich daraus noch nicht ableiten. Eine medizinische Freigabe oder eine Zusage für Sonntag gab Johnson damit nicht.

Caleb Williams fehlt seit seiner Verletzung am rechten Hamstring gegen Minnesota am 20. September. Drei Spiele haben die Bears seitdem ohne ihren Starter bestritten und zwei davon gewonnen. Vor der jüngsten Niederlage in Green Bay arbeitete Williams bereits auf dem Feld. Nun geht es darum, ob er auch die Vorbereitung auf Atlanta so absolvieren kann, dass Johnson ihm die Offense wieder anvertraut.

Ben Johnson wägt die Gesundheit aller Quarterbacks ab

Johnson stellte am Mittwoch die Gesundheit an erste Stelle – und bezog das auf alle drei Quarterbacks. Er sei sich nicht sicher, ob derzeit überhaupt einer von ihnen bei hundert Prozent sei. Neben Williams stehen Tyson Bagent und Case Keenum zur Verfügung; auch ihre Reihenfolge hinter dem bisherigen Starter ist offen.

Bagent hatte zuletzt gegen die Packers begonnen und zwei Interceptions geworfen. Keenum ersetzte ihn im vierten Viertel, verlor aber ebenfalls durch eine Interception und einen Fumble den Ball. Johnson nahm die Probleme der Offense anschließend auf sich. Unabhängig vom Quarterback müsse er besser dafür sorgen, dass sein Angriff in einen Rhythmus komme.

Für Caleb Williams zählt auch die kurze Woche

Nach dem Auswärtsspiel in Atlanta empfangen die Bears bereits am Donnerstag, dem 22. Oktober, die New England Patriots. Johnson muss bei seiner Entscheidung damit auch die knappe Erholung bis zum nächsten Einsatz berücksichtigen. Er sagte, das Team schaue sowohl auf diese Woche als auch darüber hinaus.

Dazu kommt die Abstimmung in der Offense. Johnson will einen Quarterback aufstellen, der mit der Offensive Line und seinen Passempfängern gut zusammenarbeitet und die Abläufe beherrscht. Mit dem derzeitigen Plan fühle er sich wohl, erklärte der Coach am Mittwoch. Wen er dafür gegen Atlanta von Beginn an aufs Feld schickt, gab er noch nicht bekannt.