Emeka Egbuka läuft beim Saisonstart der Buccaneers am 13. September in Cincinnati auf. Head Coach Todd Bowles hat den Wide Receiver freigegeben, nachdem ihn eine Zehenverletzung seit Mitte August ausgebremst hatte. Schlechter fiel die Auskunft zu Jalen McMillan und Running Back Sean Tucker aus, beide führte Bowles als doubtful. Die Offense der Buccaneers geht damit mit ihrem First Round Pick ins erste Spiel, aber ohne die Besetzung, die im Sommer geplant war.

Emeka Egbuka nach der Zehenverletzung wieder ohne Einschränkung

Gut einen Monat ist es her, dass sich Egbuka bei den gemeinsamen Trainingseinheiten mit den New York Jets an der Zehe verletzt hat. In dieser Woche stand er wieder als Full Participant auf dem Platz, und am 11. September nannte Bowles ihn full go, also ohne jede Einschränkung. Der abschließende Injury Report des Spieltags liegt damit noch nicht vor, die Auskunft stammt allein vom Head Coach.

Für Tampa Bay hängt daran mehr als ein Kaderplatz. Mike Evans, bis dahin der Spieler mit den meisten Punkten der Franchise-Geschichte, hat das Team in der Free Agency in Richtung San Francisco verlassen. Umso mehr brauchen sie Emeka Egbuka, den First Round Pick des Jahrgangs 2025.

Warum McMillan und Tucker als doubtful geführt werden

Doubtful heißt in der Praxis, dass die Buccaneers besser ohne den Spieler planen. Genau so steht Jalen McMillan da, der sich seit Anfang August mit einer Knieverletzung herumschlägt. Er hat in dieser Woche trainiert, allerdings nur als Limited Participant. Eingeplant war er als zweiter gesetzter Receiver neben Egbuka, und wer nun an seiner Stelle beginnt, hat Bowles offengelassen.

Bei Sean Tucker wiegt der Ausfall weniger schwer. Der Running Back hat sich im letzten Preseason-Spiel am Hamstring verletzt und steht im Depth Chart ohnehin erst hinter Bucky Irving und Kenny Gainwell.

Wer hinter Egbuka auf der Receiver-Position bereitsteht

Chris Godwin Jr. geht in seine zehnte Saison und kommt aus einem starken Camp. Quarterback Baker Mayfield sagte über ihn, er habe Godwin nie besser gesehen. Dahinter steht Tez Johnson im zweiten Jahr, der als Rookie fünf Touchdowns erzielt hat, dazu Return Specialist Kameron Johnson.

Und dann ist da Ted Hurst III. Der Rookie hat von den langen Ausfällen von McMillan und Egbuka profitiert, weil er dadurch Reps bekam, die ihm sonst niemand gegeben hätte. Bowles sagte über ihn, in der Preseason habe sich gezeigt, wie viel solche Reps für einen Rookie wert seien: Die körperlichen Fähigkeiten kenne man längst, es gehe um das Playbook und darum, es im Kopf zu haben, und das habe Hurst sehr gut gemacht.