Michael Pittman Jr. fällt bei den Pittsburgh Steelers voraussichtlich mehrere Wochen aus. Der Wide Receiver hat seine Verletzung am linken Fuß im Training am Mittwoch verschlimmert, wie Head Coach Mike McCarthy am Donnerstag erklärte. Damit fehlt er auch beim bevorstehenden Duell mit seinem früheren Team, den Indianapolis Colts.
Michael Pittman hatte bereits ein Spiel verpasst
Die Beschwerden am linken Fuß begleiten Pittman schon länger. Wegen einer Plantarfasziitis musste er bereits in Week 2 gegen die New England Patriots aussetzen. Nach dem Training am Mittwoch war er in der Kabine auf einem Scooter unterwegs, um den Fuß zu entlasten.
Wie lange Pittsburgh ohne ihn auskommen muss, ist noch offen. McCarthy sprach von einer Verletzung mit mehrwöchiger Ausfallzeit und erklärte, dass die Steelers Pittmans Kaderstatus noch prüfen. Eine Entscheidung über eine Versetzung auf Injured Reserve steht damit aus.
Für Michael Pittman stockt der Start in Pittsburgh
Der Ausfall unterbricht einen bislang wenig produktiven Start bei seinem neuen Team. Pittman kommt für Pittsburgh auf sieben Catches für 89 Yards. Aaron Rodgers hatte am Mittwoch noch erklärt, ihn gerade gegen die Colts stärker einbinden zu wollen. Diese Gelegenheit fällt nun weg.
Die Steelers hatten den Receiver im März aus Indianapolis geholt und seinen Vertrag anschließend um drei Jahre für 59 Millionen Dollar verlängert. In sechs Saisons bei den Colts hatte er zweimal mindestens 1.000 Receiving Yards erreicht. An diese Produktion hat er in Pittsburgh bislang nicht anknüpfen können; nun verhindert der verletzte Fuß vorerst weitere gemeinsame Spielpraxis mit Rodgers.
Roman Wilson dürfte mehr Verantwortung bekommen
ESPN-Reporterin Brooke Pryor erwartet durch Pittmans Ausfall größere Rollen für Roman Wilson und Rookie Germie Bernard. Wilson hat bereits gezeigt, dass er im Passspiel helfen kann: In Week 3 und Week 4 fing er jeweils einen Touchdown, erstmals in seiner NFL-Karriere in zwei aufeinanderfolgenden Spielen.
McCarthy lobte am Donnerstag Wilsons Fähigkeit, noch einmal Tempo zuzulegen, und sein verbessertes Route-Running.
