Rashee Rice von den Kansas City Chiefs hat in Texas Insolvenz beantragt. Nach Berichten von ESPN und CBS Texas ging der Antrag des Wide Receivers am Mittwoch beim Bundesinsolvenzgericht im Northern District of Texas ein. Die Medien berufen sich auf Gerichtsunterlagen, in denen Rice Verbindlichkeiten in Millionenhöhe aufführt.
Zivilverfahren belasten Rashee Rice finanziell
Zu den im Antrag genannten Verbindlichkeiten gehören Forderungen aus dem Unfall in Dallas im Jahr 2024, an dem Rice beteiligt war. Nach dem ESPN-Bericht entfallen mehr als 2,1 Millionen Dollar auf Kläger aus bereits beigelegten oder noch laufenden Zivilverfahren.
Die größte einzelne Gläubigerforderung beträgt demnach noch 979.837 Dollar. Sie stammt aus einem Vergleich von 2025 im Zusammenhang mit dem Unfall. Andere potenzielle Forderungen bestreitet Rice. Die im Antrag aufgeführten Beträge sind damit nicht durchweg unstrittige Schulden.
Rashee Rice gibt Vermögen von 677.054 Dollar an
Den Verbindlichkeiten in Millionenhöhe steht nach Rices eigenen Angaben persönliches Vermögen von 677.054 Dollar gegenüber. Darin enthalten ist auch aufgeschobene Vergütung. Als Guthaben auf seinen Bankkonten nennt er 13.640 Dollar, wie ESPN und CBS Texas übereinstimmend berichten.
Seinen Ring aus dem Super Bowl LVIII hat Rice den Berichten zufolge als Sicherheit für Anwaltskosten hinterlegt. Er setzte dessen Wert mit 160.000 Dollar an. Die Sicherheit erhielt sein Anwalt Thomas McMurray, der ihn in den Zivilverfahren vertritt.
Antrag nach Chapter 7
Rice beantragt Insolvenz nach Chapter 7. Nach der von ESPN zitierten Beschreibung im Antrag kann dabei nicht geschütztes Vermögen eingesetzt werden, um Gläubiger zu bezahlen.
Die Chiefs und Rices Insolvenz-Anwalt David Shuster äußerten sich gegenüber ESPN nicht zu dem Antrag. McMurray lehnte eine Stellungnahme gegenüber CBS Texas ab.
