Die Partie Ravens gegen Cowboys in Rio de Janeiro hat im US-Fernsehen im Schnitt 24,9 Millionen Zuschauer erreicht. Kein NFL-Spiel im Ausland hatte je mehr Zuschauer, das melden ESPN und AP nach den Messungen von Nielsen. Die Baltimore Ravens hatten am Sonntag, 27. September, mit 34:31 gewonnen, gezeigt wurde das Spiel auf CBS.

Den Höchstwert erreichte die Übertragung mit mehr als 30 Millionen Zuschauern in der Schlussphase. Dort verwandelte Ravens-Kicker Tyler Loop mit dem letzten Spielzug ein Field Goal über 56 Yards und entschied das Spiel damit. Auf CBS hatte seit 2014 kein Spiel der dritten Woche mehr Zuschauer. Der Sonntag auf CBS mit zwei Spielen kam im Schnitt auf 21,45 Millionen Zuschauer. Im September hatte CBS seit 2014 an keinem Sonntag mit zwei Spielen mehr Zuschauer.

Ravens gegen Cowboys im Vergleich mit früheren Auslandsspielen

Der Abstand zu den bisherigen Auslandsspielen ist deutlich. Das Spiel der Woche 1 dieser Saison in Australien zwischen den 49ers und den Rams sahen in den USA im Schnitt 18,5 Millionen auf Netflix. Auf ebenfalls 18,5 Millionen kam im Vorjahr das Freitagsspiel der Woche 1 in Brasilien zwischen den Chargers und den Chiefs, gezeigt auf YouTube. Ravens gegen Cowboys liegt damit 6,4 Millionen darüber. Die übrigen sechs Auslandsspiele des Vorjahres liefen auf NFL Network und erreichten im Schnitt 6,2 Millionen Zuschauer.

Die 24,9 Millionen gelten für CBS und damit für das US-Fernsehen, Zuschauer außerhalb der USA sind darin nicht enthalten.

Weitere Auslandsspiele: London, München und Mexiko-Stadt

In dieser Saison stehen noch sieben weitere Auslandsspiele an. Los geht es am Sonntag, 4. Oktober, in London mit den Colts gegen die Commanders. Fünf der sieben Spiele zeigt NFL Network. Die Partie der Patriots gegen die Lions am 15. November in München läuft auf Fox. Die Partie der Vikings gegen die 49ers am 22. November in Mexiko-Stadt läuft auf NBC.