Alaric Jackson ist nach seinem Schlag gegen Bradley Chubb von der NFL gesperrt worden. Für die Los Angeles Rams geht es nun auch um die Besetzung auf Left Tackle: Head Coach Sean McVay rechnet mit einem Einspruch seines Spielers und hat einen Ersatz benannt, falls die Sperre bestehen bleibt.
NFL bestraft Alaric Jackson nach Schlag gegen Chubb
Die NFL hat Alaric Jackson am Dienstag für zwei Spiele ohne Bezahlung gesperrt. Der Left Tackle der Los Angeles Rams hatte Bradley Chubb nach dem Monday-Night-Spiel gegen die Buffalo Bills ins Gesicht geschlagen. Die Liga wertet den Schlag als unsportliches Verhalten.
Der Vorfall ereignete sich, als die Spieler nach Spielende noch auf dem Feld waren und Trikots tauschten. Jackson tauschte gerade mit Bills-Spieler Deone Walker, bevor er sich Chubb zuwandte. Nach einem Wortwechsel schlug er zu; Mitspieler trennten die beiden. Fernsehkameras hielten die Szene fest. Was Chubb zuvor zu Jackson gesagt hatte, ist unbekannt.
Alaric Jackson will gegen die Sperre vorgehen
Nach Angaben von Head Coach Sean McVay plant Jackson einen Einspruch. Ob die Strafe bestehen bleibt, ist damit noch offen. Eine Entscheidung über den angekündigten Einspruch liegt bislang nicht vor.
Bleibt es bei den zwei Spielen, fehlt Jackson den Rams zunächst zu Hause gegen die Arizona Cardinals in Week 6 und anschließend auswärts gegen die Las Vegas Raiders in Week 7. McVay hat für diesen Fall David Quessenberry als Starter auf Left Tackle angekündigt. Die Rams bereiten sich damit auf einen Wechsel auf Jacksons Position vor, während der Ausgang des Einspruchs noch aussteht.
McVay fordert bessere Entscheidungen
McVay sprach mit Jackson, nachdem er am Dienstagmorgen das Video gesehen hatte. Den Inhalt des Gesprächs will er intern halten. Öffentlich forderte er von seinem Left Tackle bessere Entscheidungen und machte deutlich, dass er den Schlag nicht billigt.
Zugleich will McVay alle Umstände kennen, bevor er sich näher zu dem Vorfall äußert. Auch ihm sei nicht bekannt, was Chubb vor dem Schlag gesagt habe. Den möglichen Ausfall bewertet der Coach dennoch klar: Es schade den Rams, einen Spieler von Jacksons Qualität zu verlieren. Jackson müsse verlässlicher so handeln, dass er seiner Mannschaft zur Verfügung steht.
