Matthew Stafford hat den Rekord der Los Angeles Rams für Touchdown-Pässe gebrochen. Beim 35:21 gegen die Las Vegas Raiders am Sonntag zog er an Roman Gabriel vorbei. Damit gehört ihm nach der Bestmarke in Detroit nun auch die in Los Angeles.

Matthew Stafford erreicht 155 Touchdown-Pässe für die Rams

Puka Nacua fing im zweiten Viertel den Pass, mit dem Stafford allein auf Platz eins rückte: elf Yards zum Touchdown, sein dritter in der ersten Halbzeit. Damit stand Stafford bei 155 Touchdown-Pässen für Los Angeles, einer mehr als Gabriel.

Für den Vergleich ist auch die Zahl der Spiele aufschlussreich. Stafford brauchte 81 Partien für die Rams, Gabriel kam in 130 Einsätzen auf seine Bestmarke. Stafford hat den bisherigen Rekord also in deutlich weniger Spielen übertroffen.

Matthew Stafford führt auch die Lions an

In Detroit liegt Stafford mit 282 Touchdown-Pässen ebenfalls vorn. Diese warf er in den ersten zwölf Spielzeiten seiner Karriere. Nach der Saison 2020 holten ihn die Rams per Trade; Jared Goff wechselte im Gegenzug zu den Lions, die außerdem mehrere Erstrundenpicks erhielten.

Mit dem Rekord in Los Angeles ist Stafford nun der erste Spieler, der bei zwei aktiven NFL-Teams die Bestmarke für Touchdown-Pässe hält. Die Leistung bei den Rams steht damit neben einer langen Zeit in Detroit, in der er denselben Rekord aufgestellt hatte.

Stafford dankt seinen Mitspielern und Trainern

Nach dem Spiel verwies Stafford auf die Arbeit, die hinter seinen Pässen steckt. Touchdowns zu werfen sei keine Aufgabe für einen Einzelnen, sagte er: Mitspieler müssten blocken und sich freilaufen, die Coaches die Spielzüge entwerfen.

Sein Name stehe zwar in der Rekordliste, doch viele Trainer und Mitspieler hätten daran Anteil. Auch nach diesem Rekord wolle er weiterspielen – er liebe seine Aufgabe nach wie vor, sagte Stafford.