Myles Garrett soll am Sonntag für die Los Angeles Rams gegen die Washington Commanders spielen. Head Coach Sean McVay erwartet nach Garretts Knieverletzung dessen Rückkehr, sofern kein Rückschlag mehr eintritt. Das kündigte er am Freitag an. Die Aktivierung von Injured Reserve steht noch aus, ebenso die Entscheidung darüber, wie viele Snaps Garrett bekommen soll.
Wie die Rams Myles Garrett einsetzen wollen
McVay machte deutlich, dass das Team den Umfang von Garretts Einsatz noch abstimmt. Im Injury Report trägt Garrett für Sonntag keinen Status wie „questionable“ oder „out“. Eine unbegrenzte Belastung hat der Coach damit nicht angekündigt.
Im Training konnte Garrett diese Woche bereits wieder mitarbeiten. McVay lobte besonders seine Auftritte am Mittwoch und Donnerstag: Er habe sich gut entwickelt, im Training viel bewirkt und fühle sich mit dem Gameplan wohl.
Myles Garrett fehlte seit dem Saisonauftakt
Hinter der langen Pause steckt eine Knieverletzung, die Garrett schon im Trainingslager beeinträchtigt hatte. Beim Saisonauftakt gegen die San Francisco 49ers in Melbourne verschlimmerten sich die Beschwerden. Mitte September folgte eine arthroskopische Operation am Knie, seitdem steht er auf Injured Reserve. Den Rams fehlte er in den vergangenen sieben Spielen.
Garrett beschrieb keinen einzelnen Spielzug als Auslöser. Nach seiner Darstellung gab es Probleme in seinem Bewegungsablauf, die im Laufe des Auftaktspiels immer stärker wurden. Auch die Auszeit belastete ihn: Er schilderte, wie schwer es ihm gefallen sei, seine Mitspieler auf dem Feld zu sehen und selbst nicht zu ihrem Erfolg beitragen zu können. Seine Familie und das Team hätten ihm dabei geholfen.
Erstmals zusammen mit Aaron Donald
Kommt Garrett wie geplant zum Einsatz, können die Rams ihn erstmals gemeinsam mit Aaron Donald aufstellen. Donald hatte beim Saisonauftakt noch gefehlt, als er sich nach seiner Rückkehr aus dem Ruhestand auf den Spielbetrieb vorbereitete. Danach verhinderte Garretts Knieverletzung den gemeinsamen Auftritt.
Garrett erwartet, dass die gegnerische Offense dadurch vor schwierigen Entscheidungen beim Blocking steht. Seiner Einschätzung nach können sowohl Donald als auch er ihre Duelle im Eins-gegen-eins gewinnen.
