Die Jacksonville Jaguars sind erst 1995 als Teil einer Expansionskampagne der National Football League beigetreten. Als eines der jüngsten Franchises der Liga haben sie sich rasch einen Platz in der AFC South Division gesichert und seither mehrfach die Playoffs erreicht. Bereits in ihren Anfangsjahren gelang der Mannschaft unter Head Coach Tom Coughlin der Sprung in die Postseason, was für ein neugegründetes Team beachtlich ist. Trotz dieser frühen Erfolge blieben eine Super-Bowl-Teilnahmen bislang aus. Allerdings konnten die Jaguars im Laufe ihrer Geschichte immer wieder Achtungserfolge erzielen und schafften es beispielsweise mehrfach ins AFC Championship Game, zuletzt in der Saison 2017, wo sie knapp gegen die New Patriots verloren haben.
Zu den bedeutendsten Akteuren zählen Quarterbacks wie Mark Brunell und Blake Bortles, die das Team in verschiedenen Epochen geprägt haben. Auch Quarterback Trevor Lawrence, der 2021 als Erstrunden-Pick in Jacksonville landete, gilt als einer der talentiertesten Spieler der Franchise. In der Vergangenheit waren zudem Defensivspezialisten wie Tony Brackens und Calais Campbell wichtige Spieler für die Mannschaft. Auf der Trainerbank sorgten neben Coughlin vor allem Doug Marrone und zuletzt Doug Pederson für markante Veränderungen in der Teamphilosophie, die auf eine klare Struktur und eine konsequente Weiterentwicklung sowohl in Angriff als auch Verteidigung setzt.
Die Fans in Jacksonville sind bekannt für ihre große Identifikation mit der Region und dem sogenannten „Duval“-Ruf, der häufig im Stadion zu hören ist. Das Heimstadion der Jaguars, heute unter dem Namen EverBank Stadium bekannt, gilt als Treffpunkt ihrer treuen Fangemeinschaft. Zusammen mit lokalen Aktionen und Community-Engagement hat sich rund um die Jaguars eine Kultur entwickelt, die stark mit der Stadt und der Region Nordflorida verwoben ist und das Team zu einem wichtigen Teil der NFL macht.