Chop Robinson hat nach eigener Aussage das Concussion Protocol verlassen und wird am Sonntag gegen die Kansas City Chiefs zurückerwartet. Der Edge Rusher der Miami Dolphins kündigte zudem an, künftig eine Guardian Cap zu tragen. Nach der nach eigenen Angaben fünften Gehirnerschütterung seit seiner Collegezeit denkt Robinson dabei auch an seine Zukunft abseits des Footballs.

Chop Robinson vor Rückkehr gegen Kansas City

Robinson berichtete am Donnerstag vor Reportern von seiner Freigabe. In dieser Woche hat er bereits zwei volle Trainingseinheiten absolviert. Gegen die San Francisco 49ers hatte er noch gefehlt: In der Vorwoche hatte er sich bei einem Kontakt im Training eine Gehirnerschütterung zugezogen und anschließend die Einheiten am Donnerstag und Freitag verpasst.

Chop Robinson entscheidet sich für die Guardian Cap

Für Chop Robinson war es nach eigenen Angaben bereits die fünfte Gehirnerschütterung seit seiner Zeit bei Penn State. Schon in der vergangenen Saison hatte er wegen zweier Gehirnerschütterungen zwei Spiele verpasst. Nun kündigte er an, eine Guardian Cap zu tragen. Als Grund nannte Robinson seine Zukunft: Er wolle später Kinder und eine Familie haben. Die Entscheidung für die Kappe begründete er damit, vorsichtig sein zu wollen.

Miami wartet auf den ersten Sack

Die Dolphins können Robinson im Pass Rush dringend gebrauchen. Nach zwei Saisonspielen sind sie das einzige NFL-Team ohne Sack. Der Erstrundenpick von 2024 kam in seiner Rookie-Saison auf sechs Sacks, im vergangenen Jahr waren es vier.

Head Coach Jeff Hafley hatte am Mittwoch erklärt, dass er nach Lösungen für den fehlenden Druck auf den Quarterback suche. Er erwägt andere Aufgaben für einzelne Spieler und Änderungen am Scheme. Eine mögliche Rückkehr Robinsons gibt ihm wieder eine personelle Option; welche Anpassungen Hafley gegen Kansas City tatsächlich umsetzt, ist noch offen.