Myles Garrett steht nach seiner Knieoperation wieder im aktiven Kader der Los Angeles Rams. Mit der Aktivierung von Injured Reserve ist die Voraussetzung für sein Comeback gegen Washington geschaffen. Sean McVay rechnet mit ihm, solange kein Rückschlag dazwischenkommt. Für Garrett könnte die Rückkehr zugleich den gemeinsamen Auftakt mit Aaron Donald bedeuten.

Myles Garrett kann gegen Washington zurückkehren

Die Los Angeles Rams haben Myles Garrett am Samstag von Injured Reserve aktiviert. Damit kann der Pass Rusher am Sonntag gegen die Washington Commanders wieder spielen. Head Coach Sean McVay hatte am Freitag mit seinem Einsatz gerechnet, sofern es keinen Rückschlag mehr gibt.

Garrett fehlt für die Partie eine Verletzungseinstufung wie „questionable“ oder „doubtful“. Im Training dieser Woche hatte er noch begrenzt mitgemacht, am Freitag bekam er einen Ruhetag. Wie viele Snaps er bei seiner Rückkehr übernehmen soll, ist bislang nicht bekannt.

Knieprobleme schon im Trainingscamp

Die Beschwerden hatten Garrett bereits vor dem Saisonstart eingeschränkt. Nach seiner Schilderung verschlimmerte sich das Knieproblem im Auftaktspiel gegen die San Francisco 49ers in Australien. Nach der Rückkehr ließ er sich operieren und verpasste anschließend sieben Spiele.

Wie schwer ihm die Pause gefallen war, beschrieb Garrett am Freitag vor Reportern: Er habe bei seinen Mitspielern sein und zu ihrem Erfolg beitragen wollen. Jetzt freue er sich, wieder mit ihnen auf dem Feld zu stehen. Für die Rams ist es die Gelegenheit, den im Sommer aus Cleveland geholten Pass Rusher nach seiner langen Verletzungspause wieder einzusetzen.

Myles Garrett vor gemeinsamem Auftritt mit Aaron Donald

Gegen Washington könnten Garrett und Aaron Donald erstmals zusammen für die Rams spielen. Donald war aus dem Ruhestand zurückgekehrt, hatte beim Saisonauftakt in Australien aber noch gefehlt. Das Zusammenspiel, auf das Los Angeles nach Garretts Verpflichtung gehofft hatte, blieb damit bislang aus.

Garrett erwartet davon günstigere Duelle im Pass Rush. Die gegnerische Offense müsse sich entscheiden, wem sie mehr Aufmerksamkeit widme, sagte er am Freitag. Er traut sich und Donald zu, ihre Eins-gegen-eins-Duelle zu gewinnen. Ob sich diese Erwartung gegen Washington erfüllt, können die Rams nun auf dem Feld zeigen.