Die Houston Texans und ihr Quarterback C.J. Stroud haben bis kurz vor den Saisonstart an einer Extension gearbeitet und sind nicht fertig geworden. Die Reporter Adam Schefter und Ian Rapoport berufen sich auf Quellen aus der Liga: Beide Seiten wollen den langfristigen Vertrag lieber erst nach dieser Saison aushandeln. Die Texans selbst haben sich dazu nicht geäußert, bestätigt ist der Vorgang damit nicht.
Überraschend ist der Zeitpunkt nicht. General Manager Nick Caserio hatte schon vorher gesagt, dass die Gespräche ruhen, sobald die Regular Season mit Week 1 beginnt, und zwar bis zum nächsten Jahr. Genau so ist es gekommen. Houston startet gegen die Buffalo Bills.
Was im Vertrag von C.J. Stroud schon feststeht
Stroud geht in sein viertes und letztes Jahr im Rookie Contract, den er über vier Jahre und 36,28 Millionen Dollar unterschrieben hat. Frei wird er danach trotzdem nicht, denn die Texans haben seine Fifth-Year Option für 2027 längst gezogen, 25,9 Millionen Dollar, Fully Guaranteed. Houston hat den Quarterback also für zwei Spielzeiten sicher, auch ohne neuen Vertrag, und Stroud hat für 2027 unabhängig vom Saisonverlauf eine garantierte Summe.
Der Quarterback-Markt von 2027 hat mitentschieden
Stroud selbst war zu einem Abschluss bereit, und langfristig in Houston bleiben will er ohnehin. Gegen eine Unterschrift schon jetzt sprach der Quarterback-Markt, der für 2027 erwartet wird. Die höchste Marke liegt dort derzeit bei im Schnitt 63 Millionen Dollar pro Jahr an neu vereinbartem Geld, seit Patrick Mahomes im Frühjahr verlängert hat. Nach dieser Saison dürfen die Quarterbacks Caleb Williams, Drake Maye, Bo Nix und Jayden Daniels erstmals eine Extension unterschreiben, und eine Einigung zwischen Lamar Jackson und den Baltimore Ravens steht ebenfalls noch aus. Wer in dieser Reihe spät verhandelt, hat die teureren Vergleichswerte auf seiner Seite.
Offen bleibt, wann C.J. Stroud unterschreibt
Einen Termin nennt der Bericht nicht. Was der Quarterback dann verlangen kann, entscheiden die kommenden Monate auf dem Feld. Schefter und Rapoport verweisen darauf, dass C.J. Stroud nach seiner starken Rookie-Saison 2023 in den beiden folgenden Spielzeiten nicht mehr an dieses Niveau herankam; 2025 verpasste er drei Spiele wegen einer Gehirnerschütterung.
Für die Texans ändert der Aufschub in dieser Saison nichts. Ihr Quarterback steht unter Vertrag, und die Kaderplanung bis 2027 hängt nicht an einer Unterschrift.
