Die Dallas Cowboys wurden 1960 im Zuge einer Expansionskampagne der National Football League gegründet. Bereits wenige Jahre nach der Gründung gelang der erste große Durchbruch, als die Mannschaft in den 1970er-Jahren regelmäßig die Playoffs erreichte und ihren sportlichen Erfolg mit mehreren Super Bowl Teilnahmen untermauerte. Insgesamt gewann die Organisation ganze fünf Super Bowls, wobei insbesondere die Triumphe in den 1990er-Jahren große Aufmerksamkeit erregten und dazu beitrugen, das Profil der Cowboys national und international zu stärken.
Geprägt wurde die Geschichte der Cowboys von einigen bemerkenswerten Coaches und Spielern. Zu den wichtigsten Trainern zählt Tom Landry, der von insgesamt fünf Super Bowls mit den Cowboys zwei gewinnen konnte. Auch Jimmy Johnson hatte maßgeblichen Anteil an der Etablierung der Siegermentalität in den 1990er-Jahren, während Barry Switzer ebenfalls einen Super Bowl Gewinn verantworten konnte.
Auf dem Spielfeld prägten Quarterbacks wie Roger Staubach oder Tony Romo die das Bild der Cowboys. Neben beeindruckenden Statistiken verkörperten sie eine konsequente Spielweise, die nicht nur für Erfolge in der Regular Season, sondern auch in den Playoffs ausschlaggebend war. Abgesehen von der Quarterback-Position haben die Cowboys auch auf anderen Positionen talentierte Spieler hervorgebracht. Darunter Cornerback Mel Renfro oder auch Offensive Guard Larry Allen. Charakteristisch für das Team ist eine Philosophie, die auf Disziplin, taktischer Finesse und einer ausgewogenen Balance zwischen Offense und Defense beruht.
Die Cowboys verfügen zudem über eine der größten und leidenschaftlichsten Fangemeinschaften in der NFL. Viele Anhänger identifizieren sich mit dem markanten blauen Stern, der seit Jahrzehnten das Logo des Clubs ziert. Die Spiele im modernen AT&T Stadium in Arlington sind regelmäßig gut besucht, und auch auswärts begleiten zahlreiche Fans die Mannschaft.
