Die Cincinnati Bengals sind seit ihrer Gründung im Jahr 1967 ein fester Bestandteil der National Football League und gehen auf die Initiative des legendären Trainers Paul Brown zurück, der bereits bei den Cleveland Browns Geschichte geschrieben hatte. Das Team wurde zunächst in der American Football League etabliert und wechselte ein Jahr später im Zuge der AFL-NFL-Fusion in die NFL. Trotz mehrerer Anläufe gelang es den Bengals bisher nicht, einen Super-Bowl-Titel zu erringen; jedoch erreichten sie das Endspiel in den Spielzeiten 1981, 1988 und 2021. In diesen Jahren rückte Cincinnati ins Blickfeld der gesamten Liga und bewies, dass die Mannschaft in entscheidenden Momenten mit zu den stärksten Teams der NFL gehören kann.
Über die Jahre haben die Bengals zudem immer wieder herausragende Spieler hervorgebracht, die ihre Spuren hinterließen, darunter Quarterbacks wie Ken Anderson, Boomer Esiason oder Carson Palmer. Auch in jüngerer Zeit stand mit Andy Dalton über mehrere Spielzeiten ein wichtiger Taktgeber auf dem Feld, bevor Joe Burrow diese Rolle übernahm und für neue Hoffnung bei den Fans sorgte. Die Philosophie der Bengals beruht traditionell auf einem ausgewogenen Angriffsspiel, das meist auf präzisen Pässen und ein solides Laufspiel aufbaut. Unter den bekanntesten Trainern sind neben Gründungscoach Paul Brown auch Sam Wyche und Marvin Lewis zu nennen, die das Team langfristig prägten und für kontinuierlichen Wettbewerb in der AFC sorgten.
Die Anhängerschaft, bekannt für den Ausruf „Who Dey“, unterstützt das Franchise in der Heimspielstätte, die häufig als „The Jungle“ bezeichnet wird und für ihre stimmungsvolle Atmosphäre berüchtigt ist. Ob in Zeiten sportlicher Höhen oder in Phasen des Umbruchs: Die Begeisterung rund um das orange-schwarze Logo hat in und um Cincinnati stets einen hohen Stellenwert. Heute blicken die Bengals auf eine bewegte Geschichte zurück, in der sie trotz entgangener Super-Bowl-Trophäen respektable Erfolge und zahlreiche Meilensteine verzeichneten.