Die Denver Broncos sind eine Franchise, die neben einigen sehr erfolgreichen Zeiten, auch einige eher weniger erfolgreiche durchleben musste. Gegründet wurden sie im Jahr 1960 als Teil der American Football League (AFL), bevor diese mit der NFL fusionierte. Ihren besonderen Bekanntheitsgrad verdanken sie nicht nur den unverkennbaren orange-blauen Teamfarben, sondern vor allem auch den großen Erfolgen und herausragenden Persönlichkeiten, die dieses Team maßgeblich geprägt haben.
Vor allem die Ära rund um Quarterback-Legende John Elway hat die Broncos dauerhaft ins Rampenlicht katapultiert. Unter seiner Regie gelang es dem Team, in den späten 1990er-Jahren gleich zwei Super-Bowl-Titel in Folge zu erringen. Später schrieb auch Peyton Manning Denverer Geschichte, indem er 2015 an der Seite einer dominanten Defensive den dritten Super-Bowl-Erfolg sicherte. Der Stolz der Broncos-Fans gründet jedoch nicht nur auf Einzelspielern, sondern auch auf der berühmten „Orange Crush Defense“ der 1970er-Jahre, die sich durch physische Härte und taktische Disziplin auszeichnete.
Ihr Heimstadion – heute bekannt als Empower Field at Mile High – verschafft den Broncos einen weiteren Vorteil, denn durch die Höhenlage ist die dünne Luft für Gastteams nicht selten ein unangenehmer Faktor. Viele Gegner empfinden den lautstarken Support der Broncos-Anhängerschaft zudem als einschüchternd. Besonders prekär wird es für die Konkurrenz, wenn die Broncos ihre emotionale Heimkulisse voll ausschöpfen und früh im Spiel die Führung übernehmen. Genau in diesen Momenten entfaltet sich die legendäre Stimmung von Denver, die schon so manchen Gegner aus dem Konzept gebracht hat.
